Eine total entladene Bleibatterie wird dadurch schon Schaden genommen haben. Das mögen diese Batterien nicht. Ob die nun gleich Schrott ist oder nicht, hängt von einigen weiteren Faktoren ab. Fakt ist aber, dass es für die Batterie sehr schlecht ist und die Lebensdauer sehr verkürzt, sollte man also vermeiden.
Am Besten lädt man eine Batterie nach den Angaben des Herstellers.
Bei der GS Batterie sollte man 1/10 der Nennkapazität als Ladestrom nicht überschreiten und 12 - 14 Stunden laden.
Nennkapazität sind 11 Ah, 1/10 davon sind 1,1 A
Bei 0,6 A müsste man 1,1 A x 14 Std. = 14,4 Ah 14,4 Ah / 0,6A = 24 Std. laden. Bei diesen geringen Ladeströmen ist eine kurzfristige Überschreitung der Ladezeit noch nicht so kritisch.
Etwas mehr Ladestrom geht auch, dabei muss man aber die Ladezeit schon richtig überwachen und aufpassen, dass die Batterie nicht zu heiß wird oder zu stark gast.
Man muss auch aufpassen, dass man die Batterie nicht überlädt, das ist auch nicht gesund für die Batterie.
Es gibt auch verschiedene Verfahren um die Batterie zu laden.
Z.B. ein Konstantstromverfahren. Dabei wird die Ladespannung so angepasst, dass der Strom konstant ist.
Und das Konstantspannungsverfahren. Dabei wird der Ladestrom so angepasst bzw. passt sich selber so an, dass die Spannung konstant ist.
Das Konstantspannungsverfahren ist schonender für die Batterie weil mit zunehmeder Ladungsdichte der Ladestrom geringer wird, die Batterie wird nicht so warm und gast nicht so stark. Aber es dauert auch lange bis die Batterie wirklich zu 100 % voll ist.
Und beim Konstantspannungsverfahren ist die Kapazität der Batterie nicht von Belang, die zieht sich automatisch den richtigen Strom. Allerdings sind diese Ladegeräte auch recht teuer. Daher muss man annehmen, dass die meisten billigen Ladegeräte nach dem Konstantstromverfahren arbeiten.
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