Angenommen es wäre tatsächlich so, dann könnte ich mir nur nicht ganz vorstellen warum.
Am oberen Benzinhahn ist dieses Plastikteil mit den beiden Abgängen (Röhrchen für ON und nix für RES/PRI) mit dem Durchflusssieb.
Ist der Tank voll, gehen ca. 15 Liter rein (Unterkante Einfüllstutzen).
Braucht deine GS 5 - 6 Liter, käme sie mit 12 Litern (ca. 3 L Reserve) 200 - 240 km weit und müsste dann erst auf RES umgestellt werden.
Wäre der Abgang für ON verstopft, käme sie auch keine 150 km weit, dann ginge nichts. Wäre er nur zum Teil verstopft hätte sie mit Sicherheit auch da Probleme, Ruckeln bei Vollgas o.ä.
Ich kann zwar nicht ausschließen, dass bei deinem Tank ausgerechnet ein sehr langes Röhrchen verbaut ist, ist aber unwahrscheinlich, da es sich um Plastikteile handelt, die maschinell hergestellt werden und eigentlich alle gleich sind.
Möglicherweise hast du es einfach nicht richtig beobachtet und falsche Schlüsse gezogen.
Man könnte nun natürlich am Tank rumwerkeln, den Benzinhahn ausbauen, reinigen usw. Aber das ist erstens Arbeit, zweitens ist die Planscherei mit Benzin nicht gerade gesund und auch gefährlich (leicht entzündlich) und drittens ist der Erfolg nicht sicher, weil nicht ausgeschlossen ist, dass es normal ist.
Ich würde mir mal notieren, wie viel ich getankt habe (immer gleich tanken, bis Unterkante Einfüllstutzen) und wie weit ich damit gefahren bin. Wenn man das über einen längeren Zeitraum beobachtet, findet man schon heraus, ob es sich im normalen Rahmen bewegt oder eben aus diesem Rahmen fällt.
Der Verbrauch kleinerer Motoren ist relativ stark von der Fahrweise, der Strecke, sogar vom Wetter abhängig. Gewisse Schwankungen sind also normal. Trotzdem sollte man mit einem vollen Tank (bis Unterkante Einfüllstutzen) mindestens 200 km weit kommen bevor man umschalten muss.
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