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Alt 04.02.2010, 16:22:03   #3
berndy
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Ich fahre jetzt seit 28 Jahren Motorrad. Eine Kette ist mir noch nie gerissen, was aber nicht heißen soll, dass es nicht doch passieren kann.

Wenn man die Kette nicht mehr einstellen kann, muss man sie wechseln.

Gerade verschlissene Ketten können mal herunterspringen oder überspringen (letzteres hatte ich an meiner MZ, da war die Kette schon weit über dem Verschleißmaß, inklusive viele gebrochene Rollen, aber gut versteckt im Kettenkasten).

Man sollte die Kette schon tauschen, wenn man sie am Kettenrad an der hintersten Stelle mit dem Schraubendreher deutlich von den Zähnen nach hinten ziehen kann oder eben das Verschleißmaß erreicht ist.

Ich halte Sparsamkeit normalerweise für eine gute Sache, man sollte es aber auch nicht übertreiben. Wenn was passiert, fragt man sich immer wieder und wieder, warum ...?

Wobei 17000 km noch keine große Leistung ist. Meine hat jetzt ca. 7000 km runter und musste noch nicht nachgestellt werden. Meine letzte und die erste für die GS hielt ca. 33000 km, die war dann aber auch fertig. Die Einsteller hätten aber noch Platz zum Nachstellen geboten.

Die Kette soll auch nie straff sein, die muss ca. 30 mm durchhängen!

Eine Kette wird nie gespannt sondern der Kettendurchhang wird eingestellt.

Wenn man die Kette spannt, macht man sie kaputt.
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