Warum? Ganz einfach:
Weil in DE liebend gerne geklagt wird und es auch entsprechend teuer werden kann. Ich habe mir z.B. mein Schmerzensgeld für meinen Halswirbelbruch (mir hatte mit 18 ein Mercedes die Vorfahrt genommen) in drei Prozessen erkämpfen müssen. Damals musste ich direkt die gegnerische Haftpflichtversicherung verklagen und dies kann bei einem Konzern der locker durch alle Instanzen geht sehr teuer werden. Ohne Verkehrsrechtschutz wären mir die finanziellen Mittel damals ausgegangen und ich hätte aufgeben müssen. Alleine die Prozesse haben über 40.000 DM gekostet.
Im Falle des Unterliegens müssen meistens auch die gegnerischen Anwaltskosten übernommen werden. Je nach Sachlage können auch Zeugen- und Sachverständigengebühren anfallen, die die Kosten weiter in die Höhe treiben. Bei oft langwierigen Prozessen liegt es nahe, auf sein Recht zu verzichten, weil das finanzielle Risiko zu hoch ist.
Verkehrsrechtschutz kostet gerade mal 30-40 Euro im Jahr und rentiert sich ab dem ersten Einsatz - auch wenn dieser erst in 20 Jahren ist. Klar kann man auch blauäugig durch die Weltgeschichte fahren. Ist jedem sich selbst überlassen was er riskiert bzw. was er kalkuliert abwägt.
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