Falls für Dich die Wahl noch aktuell ist, gebe ich hier auch gerne meinen Senf hinzu. Ich habe bereits bei meiner SV1000S vor 4 Jahren vor der Wahl "Scottoiler" oder "Kettenoeler" gestanden. Die anderen Systeme kamen für mich - preislich oder wegen fehlender Löt-Kenntnisse - nicht in Frage. Was tun, sprach Zeus: u.a. meinen Suzuki-Mechaniker gefragt. Der räumte ein, dass der Scottoiler weit verbreitet sei, machte aber starke Bedenken wegen dem Eingriff in das Unterdrucksystem geltend. Ob was dran ist? Ich bin kein Mechaniker und hab dem Werkstattmeister vertraut.
Der Kettenoeler öffnet sich per Magnetventil nur beim Einschalten des Abblendlichts, also sogar bei Startproblemen - bei denen ich das Licht ausschaltet - nicht belastend fürs Stromsystem.
Die SV1000S hab ich seinerzeit mit 4.500 km gekauft, gleich einen Aufbocker dabei für die Kettenpflege, musste trotz intensiver Pflege aber schon bei 5.400 km das erste mal die Kette spannen. Kettenoeler einbauen lassen und bis Verkauf - km-Stand 21.000 - nichts mehr dran machen müssen. Das erste Einstellen braucht bissal Geduld, richtig vollgerotzte Felgen, wie man das vom Kettenfett kennt, hatte ich aber nie, und danach hats super geklappt. Egal, ob Innenstadt oder Reisetempo 180, egal ob trocken oder Regen, hat man die Grundeinstellung raus (und das geht schnell), reicht bei Regen und / oder hohem Autobahntempo eine Viertelumdrehung mehr, und es fluppt. Und die Kette hält lange!!
Nun hab ich in diesem Winter einen weiteren Kettenoeler verbaut (diesmal selbst), in die GS 500 meiner Frau. Einbau selbst für einen Sesselpfurzer und Nichthandwerker problemlos, da die Anleitung narrenfrei beschrieben ist. Und?? Es fluppt.
Fazit:
Würde immer wieder den Kettenoeler empfehlen und einbauen, denn ich bin von dem System wirklich überzeugt. Narrensicher, ohne Eingriff in das Unterdrucksystem, simpel, aber gut.
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