Wenn man die Kosten zum Nutzen in Relation setzt, kommt man sehr schnell in den Bereich, wo man sich selber eingestehen muss, dass es sich nicht lohnt.
Wenn die Kosten keine Rolle spielen, kann man alles machen. Nur bei den meisten hier, sind die Kosten das ausschlaggebende Moment.
Die Serienanlage mit geringem Aufwand und vertretbaren Kosten einigermaßen ansehnlich zu halten gelingt nur, wenn man von Anfang an danach schaut, dass erst gar kein Rost entsteht.
Da hilft eigentlich nur regelmäßig Öl und Fett.
Die Krümmer werden u.U. so heiß, dass jeglicher Lack wegbrennt. Regen und Steinschlag tun das übrige.
Man könnte auch den Auspuff brünieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCnieren
danach muss man aber auch regelmäßig ölen/fetten.
Oder damit behandeln:
http://de.wikipedia.org/wiki/Rostumwandler
das ist aber auch nicht von langer Dauer, die Temperatur lässt nichts lange leben.
Wenn man nach Regenfahrten den abgetrockneten Auspuff dünn einölt müsste das reichen. Vor der Einwinterung gut waschen, trocknen und danach mit Korrosionschutzöl oder Wachs einreiben. Das schützt zumindest in der Winterpause vor Rost.
Ich habe meine GS jetzt 9 1/2 Jahre und der Zustand der Auspuffanlage hat sich in dieser Zeit wenigstens nicht wesentlich verschlimmert.
Wichtig ist eben auch, dass das Moped trocken steht.