Das Laden einer Bleibatterie sollte mit einem Festspannungsladegerät mit sich automatisch anpassenden Ladestrom erfolgen. Eine Entsulfatierungsfunktion ist auch nicht schlecht.
Solche Ladegeräte sind aber relativ aufwändig und daher auch teuer.
Für den Hausgebrauch kann man auch ein Dauerladegerät mit max. 1,1 Ampere Ladestrom verwenden. Wenn die Spannung auf 14,4 Volt begrenzt ist, zieht sich der Akku den Strom, den er braucht, selbst.
Ein Überladen ist damit fast ausgeschlossen.
Die meisten Ladegeräte haben aber fest eingestellte Ladeströme mit variabler Spannung. Da muss man halt rechnen und die Ladezeit überwachen. Der Ladestrom sollte 1/10 der Nennkapazität der Batterie nicht übersteigen. Bei der GS-Batterie (11 Ah) also 1,1 Ampere. Die Ladezeit sollte bei leerer Batterie 14 Stunden betragen.
Ich hab mir letztes Jahr ein Ladegerät gekauft, mit dem ich fast alle Akku-Typen laden kann, egal ob Pb, NiCD, NiMH, LiPo, LiFe ... Damit lade ich auch die GS-Batterie nach der Konstantspannungsmethode.
Das Gerät besitzt auch eine Schnittstelle damit man die Ladekurven speichern bzw. sich ansehen kann.
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