10 Jahre ist viel viel zu alt!
So alte und entsprechend ausgehärtete Reifen neigen dazu, schnell zu blockieren und das kannst du gerade vorn überhaupt nicht gebrauchen.
Also da muss unbedingt ein neuer her.
Ist hinten auch ein Metzeler drauf?
Ich würde zugunsten eines guten Reifens auch in den sauren Apfel beißen und beide Reifen erneuern (Bridgestone BT45 ist da der Reifen der Wahl).
Bremsflüssigkeit wird nicht nachgefüllt.
Sinkt der Pegel deutet das auf verschleiß hin (Beläge abgenutzt, dadurch die Kolben weiter draußen, dadurch der Pegel der Suppe gesunken).
Also richte dich dort mindestens auf neue Beläge (pro Rad ab 20€...empfehlenswert sind da die Beläge von zB Lucas) und natürlich neue Bremsflüssigkeit (DOT 4 für 5€) ein.
Keine Bremsscheibe im Motorradsektor ist 10 mm dick.
Die GS hat zB original vorn 4,5 und hinten 6 mm. Verschleißgrenze liegt nur 0,5 mm darunter (vorn 4,0, hinten 5,5 mm). Da muss man also sehr genau messen um das beurteilen zu können.
Wenn die Scheiben runter sind, wird es teuer.
Da bist du vorn gut 170 und hinten 90€ los. Also ein teurer Spaß - aber was muss, das muss!
Dafür halten die Scheiben dann wieder lässig 30.000 km.
Wenn die Kettenspanner hinten an der Schwinge schon fast maximal rausgedreht sind und die Kette trotzdem noch zu viel Durchhang hat, ist die Kette hinüber (gelängt, also ausgeleiert).
Also brauchst du da wohl auch ein neues Kettenkit (man wechselt immer alles zusammen (Ritzel, Kette, Kettenrad)).
Allein die fünfundzwanzigtausend Watt Leistung sollten zeigen, dass du da nicht wie beim Fahrrad rumpfuschen kannst.
Dafür ist eine reißende Kette viel zu gefährlich.
Ein gutes neues Kettenkit (zB RK 520 XSO) bekommt man ab 80€.
Aber unbedingt darauf achten, dass es eine gedichtete (O-Ring, X-Ring, oder XW-Ring) Kette ist. Die oft angebotenen "Standardketten" halten deutlich weniger lange.
Achso: Ich hoffe die Kettenspanner sind auf beiden Seiten gleich weit rausgedreht...sonst sitzt nämlich das Rad arg schief in der Schwinge.
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