Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 11.09.2011, 09:00:56   #19
Goo
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Goo
 
Registriert seit: 22.01.2009
Ort: nirgendwo
Alter: 39
Beiträge: 1.078
Baujahr: 1990
Kilometer: 37310
Standard

die flammenforschrittsgeschwindigkeit durch ein homogenes gemisch liegt am höchsten bei etwa lambda 0,85 bis lambda 0,9
(da finde in in der literatur mal die eine, mal die andere angabe)

das durch ein mageres gemisch und die etwas langsamere verbrennung die leistung steigen soll wage ich zu bezweifeln, weil es das ziel ist bei ca 6grad KW nach OT 50% des kst verbrannt zu haben und 8-12grad nach OT den maximalen druck im zylinder vorzufinden.

eine (deutlich) langsamere verbrennung würde nun alles weiter nach hinten verschieben, viel energie würde sich in form einer höheren abgastemp durch den auspuff verabschieden.

meinen erfahrungen nach (die noch recht klein sind, aber ich lerne täglich dazu) hat der zündzeitpunkt einen viel höheren einfluß auf den verbrennungsablauf im kreisprozess als das bisschen rumgeeier um labda 1 +- 0,15!

Zitat:
Durch eine langsamere Verbrennung [...] und der Motor läuft leiser, weil die Verbrennung nicht so hart (kurz) ist
kann es sein, dass du an die cetanzahl denkst?
bei dieselmotoren ist es so, dass eine hohe cetanzahl mit einer guten zündwilligkeit und einem kurzen zündverzug einhergeht. durch den kurzen zündverzug ergibt sich eine kleine druckzunahmegeschwindigkeit---> kein nageln

Zitat:
Bei 300PS/L wird sowas erst wirklich interessant
totaler blödsinn. stand die tage mal neben einem nichtganz 80PS/l motor der sich durch ein dezentes nagel gehör verschaffte.
außerdem hat die gs, nicht jeder fährt gedrosselt, 92PS/l
__________________
GS500E - seit 20.000km - tendenz sinkend
Astra G Caravan 1,7DTI seit 130.000km
trustno1
"Serienleistung erreicht"
Goo ist offline   Mit Zitat antworten