Hallo,
na klar ist da vieles Einstellungssache.
Kenn ich z.B. vom Modellbau mit meinen Verbrenner-Motoren nicht anders.
Das man das Standgas auch hochjagen kann ist mir auch klar, aber dass die Maschine im Stand 2500-3000 Touren dreht möchte ich auch nicht, da nicht sehr ökonomisch.
Wenn ich die Suzie wieder zusammengesetzt habe, werde ich da schon das passende finden.
An irgendwelche Defekte glaube ich immer weniger.
Es stellt sich sogar eher immer mehr raus, dass sie für ihre 20 Jährchen in einem recht ordentlichen Zustand ist. Dreck konserviert halt^^.
Als ich z.B. den auf den ersten Blick deftig angerosteten Lenker gestern mit einer Feinschruppbürste bearbeitet habe, glänzte der nach einigen Durchgängen wieder wie neu. Sandstrahlen und Lackieren überflüssig.
Arbeit gespart.
Gruß
Marc
P.S.:
Die Zerlegearbeiten schreiten voran und ich habe so einiges entdeckt:
1. Das gute Stück ist gedrosselt^^ (...aber dank der fundierten Anleitungen hier nicht mehr lang...120er Hauptdüsen sind unterwegs)
2. Wer immer 1. in Anschlag genommen hat, war der letzte Depp vor dem Herrn. Verschraubung vom linken Vergaserdeckel dullgedreht (wer macht eigtl. auch Kreuzschlitzschrauben in einen Vergaser...erstmal durch Torx ersetzt), auf einer Nadel den Sprengring nicht richtig aufgesteckt (nicht eingerastet, fiel mir beim rausnehmen direkt entgegen), eine 135er Düse nur lose eingeschraubt.
Bin mal gespannt wie die Kiste nach dem Zusammensetzen und ungedrosselt läuft. Eigtl. war ich schon ganz zufrieden.
Dafür hab ich mir heute auch einen Fauxpas erlaubt:
Tachoverkleidung schien mir so lose...Dichtungen der Tachoeinheiten lagen nicht an. Also Schrauben noch ein bissel angezogen...tätää...Abriss.
Konnte ich aber kitten.
Restliches WE komm ich wahrscheinlich nicht zum Schrauben...wenn die Teile da sind gehts weiter.
Geändert von Marccom (30.10.2011 um 05:13:32 Uhr)
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