Zitat:
Zitat von GS_Lessor
@ Goose:
Dein Beispiel wie es die Finnen machen widerspricht meines Erachtens allerdings dem AGG - Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz.
Für die gleiche Straftat - angenommen die exakt gleiche Situation - kannst du A nicht 5.000€ Strafe abnehmen und B nur 50€!
Sozial wäre es gerecht - menschlich jedoch nicht im Sinne des AGG.
In Finnland gibt es andere Rechtsvorschriften als hier - ob die besser oder schlechter sind vermag ich nicht zu beurteilen!
Die Idee, die jedoch hinter deinem Beispiel steckt mag nicht schlecht sein, allerdings nie umsetzbar. Schuld daran bist ja nicht du, Berndy oder ich sondern die Politiker die, wie du ja treffend sagst, fern ab von jeder Realität sind.
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Wenn du mal ins deutsche Strafrecht schaust, dort sind auch Tagessätze hinterlegt, da haben wir ja das dazu passende Prinzip.
Warum nicht auch bei den Bußgeldern. Ich gebe zu das dies Verwaltungstechnisch echt schwierig wird, aber die Möglichkeit besteht doch.
Gut man kann nie mehr vor Ort kassieren, aber wenn ich denke das die Jungs mit den dicken Autos dann auch die dicke Strafe zahlen, dann könnte ich mir vorstellen das die Summe die dabei zusammen kommt nicht unerheblich ist.
Mal davon angesehen, Bußgelder die dem Einkommen angepasst sind, treffen als Gedankenanstoß mehr, also der Gedanke" Mist, nu muss ich so viel Strafe zahlen, wie mache ich das mit der Miete".
Und ich bin immer noch nicht weg von dem Gedanken der Verkehrserziehung.
Freizeit ist ein viel höheres Gut als Geld, wenn du jahrelang die Sofortmaßnahmen für die Führerscheinneulinge ausgebildet hast, und wüsstest was sich junge Leute so nen Blankoschein hätten kosten lassen.... bis zu 200 Euro sind uns geboten worden wenn wir den Schein so ausstellen...
Gemacht haben wir das nie, weil es ja Sinn macht.
Dieser Kurs kostete damals glaube ich 27 Euro und es war an ein Wochenende gemacht...