Also mir haben sie beim Fahrsicherheits-Training auch gesagt 2 Finger auf jeder Seite.
Hab mir das angewöhnt und möchts jetzt nicht anders machen.
Man kann das Gas viel genauer dosieren und man dreht auch nicht versehentlich dran bei Unebenheiten.
Bremsen funktioniert super mit zwei Fingern, man sollte sie halt so eingestellt haben dass man sich nicht mit den restlichen Fingern blockiert. Man hat auch beim Bremsen einen guten Halt und Gefühl am Lenker, von wegen herausschlagen. Wer sich so fest am Lenker hält dass er klagt mit dem Kleinen und Ringfinger nicht genug Kraft zu haben macht sowieso etwas falsch

Der Lenker ist nicht zum festhalten da.
Man fährt Bremsbereit und verkürzt bei einer Notbremsung seine Reaktionszeit.
Alle Finger auf der Bremse ist sowieso nicht gut weil jegliche Lenkimpulse auch in die Bremse gehen und vielleicht grad das bisschen Bremsdruck zuviel bringen um dich auf die Nase zu legen.
Alle Finger auf der Kupplung sind auch nicht so gut, wenn auch nicht so schlimm, aber der Lenker kann einem aus der Hand geschlagen werden und man hat weniger Gefühl dafür.
zur Vollbremsung:
Üben üben üben!
Die ganze Theorie bringt einem nichts wenn mans praktisch nicht kann.
Selbst wenn mans am Parkplatz gut kann, heißt das aber immer noch nicht, dass man es in einer Notsituation im Schrecken richtig macht.
Theoretisch: vorne progressiv Bremsen, also Bremsdruck aufbauen bis gegen die Haftungsgrenze (halt nicht drüber) und an der versuchen zu bleiben.
ob mans gut gemacht hat sieht man beim Üben ganz gut am Reifen, wenn der Abdruck vom Asphalt leicht verwischt ist.
hinten kann man leicht mitbremsen zum stabilisieren und je nach Bauart auch wirklich Geschwindigkeit abbauen (chopper [vergleichsweise]recht viel, rennmaschine gleich null)
mit den Beinen festhalten, Ellenbogen angewinkelt und locker
blick nicht direkt vor das Rad, sondern weiter nach vorne, bzw wenn man einen Ausweichhaken plant auf den Fluchtweg und nicht aufs Hindernis
das Beste ist natürlich wenn man so vorrausschaut und mitdenkt, dass man das nie braucht

und -wie gesagt:
üben üben üben
und zu ABS vs nicht-ABS, weil das kurz angesprochen wurde:
gute Fahrer können mit viel Übung maximal ca eine Motorradlänge früher stehen bleiben als mit ABS,
das ist aber bei einer Demonstration, wo er darauf fokussiert und vorbereitet ist der fall!
Mit ABS kann man immer von Anfang an vorne und hinten voll reinhämmern und hat so in realen Notsituationen vermutlich immer die Nase vorne.
*monsterpost ende*