Hallo,
wollte heute auch endlich mal die Entdrosselung meiner GS 500 U (K4) in Angriff nehmen.
Lief soweit eigentlich ganz gut und war, durch die FAQs etc. wirklich kein großer Akt - ich wusste was ich tue und hab gemerkt, dass Werkstatt an sich rausgeschmissenes Geld wäre, weils wirklich einfach ist.
Einfach ist aber nicht immer einfach.
Die Schrauben der Unterdruckdeckel (wo Gasschieber reinkommen) und die Schrauben der Schwimmerkammern sind zum Teil so verknuddelt und fast schon rund, dass ich sie absolut nicht lösen kann.
Beim Kauf merkt man ja sowas nun wirklich nicht, weil die Schrauben ja nicht einsehbar sind ... frag mich echt, wie der Vorbesitzer es hinbekommen hat, beim Vergaser reinigen etc. die Schrauben so zu verhunzen und v.a. die schon verknudelten Schrauben wieder so bombenfest zu ziehen?!
Vorher natürlich alles schön mit Öl eingesprüht, damits ein bisschen besser flutscht, aber mit keinem meiner Schraubenzieher oder Bits mit Ratsche oder T-Griff ist auch nur annähernd was zu machen.
Greifen nicht und Schraube bewegt sich keinen Millimeter.
Habt ihr evtl. ne Idee, wie ich die Teile lösen kann?
Muss ja irgendwie möglich sein ... aufbohren bzw. mit so speziellen Bits, die fürs rausdrehen kaputter Schrauben gedacht sind und neue kaufen will ich lieber nicht ... zerkloppe ich mir mit Pech vllt noch die Schwimmerkammer bzw. sind die Schrauben dann wahrscheinlich wieder so speziell, dass normale ausm Baumarkt nicht funktionieren und die speziellen dann wieder derb viel kosten.
Hab mir gedacht, dass ich mir evtl. mal nen Dremel borge und versuche, neue Schlitze in die Schrauben zu fräsen, damit evtl. wieder ein Bit greifen kann?
Die Schrauben sind ja sehr weich.
Meint ihr, dass das klappen könnte?
Falls nicht, evtl. noch andere Ideen?
Wollte eigentlich wirklich nicht für den an sich einfachen Umbau in die Werkstatt und die stehen ja im Endeffekt dort vor dem selben Problem mit den Schrauben oder wie lösen die das dort?
Bedanke mich schon mal für eure Hilfe!
Beste Grüße
gs500_ef