Ich würde ja sagen, das schwierigste bei der Frage "Fahrsicherheitstraining oder Renntraining?" ist ersteinmal die Selbsteinschätzung.
Ich würde (grob gesagt) anfangs kein Renntraining machen. Eine allgemein gute Beherrschung der Maschine (ohne an die Limits zu gehen) ist am Anfang das A und O, damit man beim Fahren seine Konzentration voll und ganz auf den Verkehr richten kann. Sobald man (nach ein oder zwei Jahren) schon recht weit runter kommt, bremsen kann, dass das Hinterrad überm Asphalt hoppelt und Kleinigkeiten wie Schalten etc. völlig automatisch von Statten gehen (ohne Automatikgetriebe natürlich

), dann erst würde ich ein Renntraining empfehlen.
Aber es gibt bei Renntrainings sehr verschiedene "Schwierigkeitsstufen". Ich denke, dass ein Beginner-Kurs für etwas talentiertere Fahrer auch das Fahrsicherheitstraining ersetzen kann (was das Fahren selbst angeht, da das Fahrsicherheitstraining natürlich auch viel über die Gefahren im Verkehr beibringt).