Ganz einfach:
Es gibt zwei Methoden.
Entweder du misst direkt an den Lötstellen der Spulen oder du misst an dem Steckverbinder unter der linken Seitenverkleidung. Beides geht.
Du brauchst ein Ohm-Messgerät mit einem Anzeigenbereich von mehr als 420 Ohm, z.B. 0,5 - 1 kOhm. Natürlich musst du das Messgerät auch auf den entsprechenden Anzeigebereich und auf Widerstandsmessung (Ohm) stellen.
Auf jeden Fall solltest du die Masseklemme an der der Batterie für die Messung abklemmen. Die Gefahr eines Kurzschlusses ist immer gegeben und das Messgerät kann Schaden nehmen, wenn es bei der Messung eine Spannung abbekommt.
Du musst den linken Seitendeckel abnehmen, das Kabel vom rechten Motorseitendeckel bis zum Steckverbinder verfolgen, den Vierfachstecker lösen und die Kabel, die vom Motor kommen, gegeneinander messen. Braun zu schwarz-blau und grün-weiß zu schwarz-blau. Die Widerstandswerte sollten zwischen 250 und 420 Ohm liegen.
Oder du nimmst den rechten Motorseitendeckel ab, der mit den drei Schrauben und dem Suzuki-Emblem drauf, und misst direkt an den Spulen den Widerstand.
Die Zündgeberspulen (Zündimpulsgeberspulen) sind nicht mit den Zündspulen zu verwechseln! Durch den Rotor werden in den Zündgeberspulen die Zündsignale induziert, die dann von der CDI drehzahlabhängig umgerechnet (Frühzündung), verstärkt und an die Zündspulen weitergeleitet werden.
Die Zündspulen sitzen unter dem Tank am Rahmen. Bei den Zündspulen werden die Primär und die Sekundärwicklung gemessen. Die Primärwicklung sollte einen Widerstand von 3 - 6 Ohm und die Sekundärwicklung einen Widerstand von 18 - 30 kOhm haben.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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