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Alt 30.07.2016, 10:19:35   #2
berndy
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Naja, Angebot und Nachfrage.

Die GS wurde sehr lange gebaut und relativ günstig verkauft. Demgemäß gibt es viele gebrauchte auf dem Markt.

Außerdem gilt die GS als Brot-und-Butter bzw. Anfängermotorrad und wer will schon sowas länger fahren.

Die Technik stammt aus den 70iger Jahren, so gesehen ist die GS bereits etwas veraltet. Es gibt jüngere und bessere Motorräder und viele Mitbewerber von anderen Herstellern.

Designmäßig ist sie unauffällig.

Alles zusammen bringt eben den günstigen Preis.

Die SV-Modelle werden auch relativ günstig gehandelt.

Die Technik der GS hat zwar einige bekannte Schwachstellen, wenn man Glück hat, trifft es einen aber nie. Wenn doch, ist es nicht zu teuer das zu reparieren.

Die Reparaturkosten hängen stark von der jährlichen Kilometerleistung, der Fahrweise und dem eigenen Geschick ab.

Ich habe meine GS, nun 21 Jahre alt, seit 15 Jahren, bin gute 41000 km selbst drauf gefahren und hatte bisher nur Kleinigkeiten. Undichte Benzinhähne, Gabelsimmerringe, undichtes Federbein und normalen Verschleiß wie Reifen, Bremsen und Kette sowie einen Sturzschaden.

Die jährlichen Kosten habe ich nicht aufgestellt.

Bei den moderaten Gebrauchtteilepreisen und dem üppigen Angebot kann man vieles günstig reparieren.

Trotzdem, beim Gebrauchtkauf sollte jemand dabei sein, der sich auskennt.

1000 € für eine GS mit 50000 km von Privat ist zu viel. Da wären eher 600 - 800 € angemessen. Für < 1400 € bekommt man schon eine mit < 50000 km bei einem Händler und der muss Gewährleistung geben.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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