Die Skizze von Nico1978 zeigt die richtige Schaltung aber einen kleinen Fehler in der Benennung - die Primärseite der Zündspule ist die Kleinspannungsseite, die Sekundärseite die Hochspannungsseite (Signal rein = primär, raus = sekundär). Ansonsten ist diese Schaltung für Maschinen mit separaten Zündspulen absolut üblich.
Ansonsten sehe ich in den 220 Ohm auch keine Probleme. Das Widerstandsverhältnis ist fast 1:100, also der CDI die Veränderung total egal. Eine angegangene Zündspule (mit Teilkurzschluss oder eingedrungener Feuchte) hat deutlich mehr Abweichung nach unten als die Zusatzbeschaltung.
Wichtig ist nur, daß die Diode definitiv mehr als 50V ab kann. Da treten beim Abfall des Zündimpulses etwa 40-45V Peak auf. Die sollte die Diode dauerhaft abfedern können. Andernfalls ist da in Kürze die Schutzfunktion weg und der ungewollte Impuls in voller Schönheit im Koso...
Bei sichererem induktiven Abgriff braucht man einen möglichst dünnen Draht und gut 10-30 Wicklungen, damit man ein ausreichend starkes Signal erhält. Zumindest ist das bei anderen Maschinen zig mal so gemacht worden, bei denen ein Direktabgriff nicht möglich oder erwünscht ist (bei Quads sehr üblich). Mit 10-30 Windungen sollte das Signal absolut ausreichend sein, selbst bei schwächeren Spulen und einfachen, geschirmten Kabeln. Ach ja, und das induktiv aufnehmende Kabel wird eigentlich grundsätzlich nicht um die Eingangs- sondern nur um die Zündkabel gewickelt - wie beim Betriebsstundenzähler... Beim Eingangskabel ist der Impuls so schwach, daß er da selbst auf Low-Einstellung nicht sauber aus dem Rauschen herauskommt - egal wie viele Windungen man da legt.
Fang mal mit 10 Windungen eng an eng auf dem Zündkabel an, und dann steigern, bis das Signal kommt.
Gruß
Roman
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