Bei einem Kriechstrom muss nicht unbedingt etwas leuchten und trotzdem zieht es die Batterie leer. Aber das müsste man messen.
3y3joe hat es in aller Kürze auf den Punkt gebracht.
Es kann durchaus sein, dass eine defekte Batterie noch eine gute Spannungslage hat und trotzdem nach einem Startversuch zusammenbricht.
Um sicher zu gehen müsste man die alte Batterie entsprechend voll laden und dann eine Kapazitätsmessung durchführen. Ich befürchte aber, dass das nur zeigen würde, dass die Batterie keine Kapazität mehr hat.
Es ist auch so, dass die Spannungslage und damit auch die Kapazität unmittelbar nach dem Laden am höchsten sind. Je nach Innenwiderstand der Batterie (Selbstentladungsrate) nimmt die Spannung und die Kapazität mehr oder weniger schnell ab.
Bei einer defekten Batterie natürlich um so schneller.
Es kann auch passieren, dass sich am Zellenboden Bleischlamm angesammelt hat, der einen internen Stromfluss in der Batterie hervorruft. Bei einem solchen Zellenschluss zieht es die Batterie dann auch schnell leer. Es wäre denkbar, dass sich der Schlamm durch Bewegung verschiebt, so dass kein Kontakt mehr zu den Platten besteht, dann könnte die Spannung wieder
halten, bis wieder Kontakt zu den Platten besteht.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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