Also, die Vergaser meiner GS wurden von mir vor vielen Jahren einmal gereinigt und danach nach Gefühl, die Drosselklappen auf gleichen Lichtspalt eingestellt. Die Leerlaufgemischschrauben habe ich auf knapp 2 Umdrehungen gestellt. Seitdem läuft der Motor für mich zufriedenstellend, auch ohne Synchronisation. Vor allen Dingen läuft der Motor, ob kalt oder warm, ohne Choke bei ca. 0,5 - 0,8 % CO. Daher denke ich, dass ich nicht so verkehrt liege. Wenn der Motor kalt ist, dauerts aber schon mal 10 km, bis die Drehzahl sich bei 1300 U/min einpendelt. Darunter läuft der Motor bei ca. 1000 U/min. Und das alles mit einem LuFi von Delo oder Champion (weiß ich gar nicht mehr, jedenfalls von Louis).
Das A und O ist einfach, dass alle Schläuche und Dichtungen dicht sind, auch der Airboxablauf, die Membranen richtig sitzen, die Düsen frei sind und die Schwimmernadelventile funktionieren. Natürlich müssen alle Schläuche, wie z.B. die Gehäuseentlüftung, die Vergaserbelüftung usw. auch angeschlossen sein und der Luftfilter richtig im Gehäuse sitzen.
Wenn da eines nicht so ist, wie es sein soll, kannst du am Vergaser herumschrauben wie du willst, das wird nichts werden.
Ach ja, natürlich ist bei meiner GS der Originalauspuff dran.
Die Vergasereinstellung ist immer ein Kompromiss zwischen Alltagstauglichkeit und Höchstleistung. Ich denke Suzuki hat das für eine preiswerte Großserie annehmbar gelöst. Wer halt was besonderes will (z.B. Auspuff), muss sich dann damit herumschlagen.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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