Man sieht es schon (wenn man weis worauf man schauen muss -> Glanz und Lichtreflexionsrichtung!). Intelligenterweise sind die Nockenflächen viel härter als der Shimm - der geht also als erster drauf. Da es ihn gleichmäßig abhobelt (der dreht sich bei jedem Hub ein Stück) fällt dir das fast nur mit der Mikrometerschraube auf.
Ehrlicherweise muss ich sagen, das ich nicht weis, wie lange der GS500-Motor ein offenes Auslassventil aushält (wird von der Fahrweise auch abhängen). Ich habe dazu nur eine Erfahrung (1981) mit einem GS650G-Motor - der war von Innsbruck bis Wien tot (lief nur mehr auf 3 Zylinder). Am Ventilteller waren etwa 1,5mm abgebrannt, der Sitz war noch OK.
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