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Alt 15.06.2022, 10:59:39   #11
Anfänger-GS
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Zitat von AmigaHarry Beitrag anzeigen
Ventildeckeldichtung: Diese ist eine Dauerdichtung aus Gummi und x-mal verwendbar. Sollte mit Dichtheit hier absolut keine Probleme geben. Auch nicht mit den 4 Halbmonden an den seitlichen Ausnehmungen.
Sollte da was nicht dicht sein, ist die Dichtfläche zu prüfen bzw. die Gummidichtung verschlissen.
Hallo AmigaHarry,

bei dem alten Motor hatte ich ja die Ventile eingestellt, dann schon aus Vorsicht eine neue VDD (Ventildeckeldichtung) genommen und dann den ganzen Krempel mit Drehmo angezogen, max 13Nm. Soweit so gut.

Nach 4 Tagen fahren, hats mir die Dichtung an den vorderen Ecken rausgedrückt und das Ding fing an zu ölen Und das obwohl ich die Dichtung Tags vorher mit 3Bond im Deckel eingeklebt hatte und auch die Dichtfläche vom Zyko dünn damit bestrichen hatte, damit da bloß nix sifft! Denkste!!!

Diesmal habe ich die Dichtung mit 3Bond im Deckel eingesetzt, dann die Flächen am Zyko und vor allem die Ringe dünn eingeschmiert und den Deckel sofort aufgesetzt. Nur handfest die Schrauben ran, damit sich das Ganze über Nacht setzen und kleben kann und am nächsten Tag auch nur mit der Hand die Schrauben nachgezogen, weil mir der Drehmo (trotz korrekter Einstellung) -gefühlt- die Schrauben zu weit anziehen wollte. Und auf DAS ganze Theater hab ich so schnell keinen Bock mehr. Vor allem, wenn der Motor wieder drin sitzt, kommst du da ja auch echt klasse ran Nenene das Ding bleibt drauf.

Und wenn Gewinde in die Wicken geht, dann nehme ich nur noch komplette Gewindeeinsätze, am liebsten (selbstschneidend). Mit HeliCoil habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und wenn man auf den Nockenwellenböcken (wenns denn sein muß), Gewinde neu machen muß, dann nur "Gewindetöpfe" einkleben und fertig.
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