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Alt 03.10.2024, 02:36:26   #2
berndy
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Hallo und willkommen hier im Forum.

Eine kleine Vorstellung wird gerne gesehen. https://forum.gs-500.de/forumdisplay.php?f=17

Ja, die Bezeichnung der GS: Das U bedeutet, dass sie vom Werk aus gedrosselt war.

https://forum.gs-500.de/showthread.p...ichnung+gs500e

Dass Benzin ins Motoröl läuft, hängt mit den Schwimmernadelventilen zusammen und tritt häufig nach längeren Standzeiten auf. Allerdings muss dazu auch noch der Benzinhahn auf PRI stehen oder defekt sein oder ein Zylinder überhaupt nicht laufen. Sollte man alles überprüfen.

Jedenfalls sollte man den Motor so nicht fahren.

Bei einem gebrauchten Motorrad sollte man ohnehin einmal eine große Inspektion machen und alles nachgucken, egal was der Händler oder Vorbesitzer sagt. Insbesondere auch das Ventilspiel kontrollieren/einstellen.

Es gibt spezifische Ersatzteile, die man nur von Suzuki oder gebraucht bekommt. Z.B. Motorenteile. Vergaserteile bekommt man auch von Mikuni-Topham (https://www.mikuni-topham.de) oder Vergaser- und Benzinhahnreparatursätze auch von z.B. https://www.woembi.de/

Es gibt auch Teile, die man nach Möglichkeit nur als Originalteil verbauen sollte. Z.B. Gabelsimmerringe, Ventildeckeldichtung, Benzinschläuche. Der Gummi bei Teilen aus dem Zubehörhandel ist oft von minderer Qualität und hält nicht lange. Man kann Glück haben, oft hat man aber Pech und kauft dann zweimal.

Da gibts Teilezeichnungen und Teilenummern. Man kann auch Ersatzteile dort bestellen:

https://alpha-sports.com/suzuki_parts.htm

https://www.bike-parts-suz.de/

Ich bevorzuge aber meinen örtlichen Suzuki-Händler/Werkstatt. Die Teile kosten zwar u.U. etwas mehr und es dauert länger, man kann aber auch Fragen stellen und erhält Tipps bei Problemen und Reparaturen. Die Erfahrung der Leute dort ist unbezahlbar.

Welche Fehler sollte man als Anfänger vermeiden? Man sollte seine Fähigkeiten nicht überschätzen und vor allen Dingen nichts kaputt machen, denn das kann sehr teuer werden. Die Schrauben der Vergaser sitzen sehr fest und sind ziemlich weich. Daher nur gutes, passendes und vor allen Dingen geeignetes Werkzeug verwenden. Für japanische Kreuzschlitzschrauben passen europäische Kreuzschlitzschraubendreher oft nicht und rutschen ab. Dabei vermurkst man oft die Schraubenköpfe. Es gibt aber passendes Werkzeug zu kaufen. Das hat die Bezeichnung JIS, z.B. von Wera, Hazet, Vessel u.a. Hat man die Schrauben vermurkst, sollte man neue verwenden. Schrauben nicht zu fest anziehen. Als Anfänger neigt man dazu es beim Festziehen zu übertreiben. Dabei reißen dann die Schrauben ab, werden überdehnt oder die Gewinde in den Alu-Teilen werden herausgerissen. Wo Drehmomente vorgeschrieben sind, sollte man einen Drehmomentschlüssel verwenden.
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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