Also so ne Fahrschule wär bei uns innerhalb von max. nem halben Jahr wegen der Mundpropaganda kaputt.
Bei mir war´s damals so:
A1: 10min Warmfahren im Gewerbegebiet, dann 13 Fahrstunden und ab zur Prüfung
Auto: 17 Fahrtstunden, direkt ab erster Stunde mit allem, was so dazugehört, mitten durch´n Berufsverkehr
A: 7 Stunden auf ner ungedrosselten (da hatten Fahrlehrer und Schüler mehr Spaß), Prüfung mit 34PS
Hab alle FS im Winter gemacht. Hat den Vorteil: Wer bei dem sch... Wetter klar kommt, kann auch bei schönem fahren. Außerdem hatten die Prüfer bei knapp über 0°C und Sturm keinen Bock auf viel Grundfahraufgaben und dann auch noch durch die Gegend-Fahren. Hab 3 Grundfahraufgaben gemacht, raus aus´m Gewerbegebiet, direkt auf die Autobahn, alles überholt, was man in den 2km bis zur nächsten Ausfahrt so überholen kann, wieder runter und durch die Stadt zurück zur Fahrschule. Moppedprüfungen haben ca. 25 min. gedauert, Auto etwas länger, weil überall Stau war und wir keine Parklücke gefunden haben, die dem Prüfer groß genug war...
Und so Sachen mit Pflichtstunden gab es da nich. Es wurde grundsetzlich in der Stadt gefahren, bin selten im Dunkeln unterwegs gewesen, nur jeweil 1mal Autobahn ("Meine Schüler sollten das KFZ in der Ausbildung wenigstens einmal mit Höchstgeschwindigkeit bewegt haben" -> BMW 330D, machte laut Tacho 225; 5. Fahrstunde). Man musste halt hinterher nur für die jeweilige Pflichtstunde unterschreiben.
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