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Alt 26.09.2014, 16:19:06   #1
seife
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Frage Batterie verbraucht Wasser

Hallo,

ich habe meine GS dieses Jahr nun so etwa 3000km seit Ende Mai gefahren.
Gleich zu Beginn habe ich der Batterie in der Zelle ganz rechts (am Pluspol) ein wenig destilliertes Wasser nachfüllen müssen.

Vor einer Woche habe ich sie das erste mal früh morgens angeschoben, weil die Batterie nicht mehr zum Starten reichte. Es war aber auch schon kühl und die Maschine hatte so ca. 2 Wochen gestanden, ausserdem hatte ich auch noch das Licht beim Starten an, ergo habe ich mir nicht viel dabei gedacht. Des weiteren würde mich "Batterie ist halt nach X Jahren langsam kaputt" nicht wirklich schockieren. Abends zur Heimfahrt (Hinfahrt morgens ca. 70km) hat das Starten geklappt (Ich hatte aber auch das Licht dieses mal aus, bin ja lernfähig...).

Heute morgen wollte ich schnell eine Runde in die Stadt (nach 9 Tagen Standzeit) und wie erwartet -- anschieben.

Soweit so gut die Vorgeschichte. Neue Batterie muß nach dem Winter rein, soweit alles klar

Vorher habe ich aber einfach nochmal geschaut und festgestellt, daß 4 der 6 Zellen der Batterie deutlich unter "min" Füllstand waren. Die ganz rechts nicht so stark aber einige andere doch bis so 1 cm unter dem Minimum.

Das habe ich mit destilliertem Wasser aufgefüllt, und danach, vor ich das Ladegerät angehängt habe, einfach mal einen Startversuch gemacht. Der hat auch geklappt (wenn auch nicht übertrieben willig).

Was ich mich nun frage ist:
Ist es normal, daß die Batterie regelmäßig Wasser braucht? Ich kann mich nicht erinnern (ist aber auch 20 Jahre her...) daß ich bisher ein Motorrad gehabt hätte, wo das der Fall gewesen wäre. Oder sollte ich vor dem Einbau einer neuen Batterie lieber mal Laderegler und Lichtmaschine überprüfen?

Es täte mir jetzt nicht weh, das regelmässig zu kontrollieren, aber es scheint mir irgendwie seltsam

Dankbar für Erfahrungswerte,

Stefan
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Alt 26.09.2014, 16:56:13   #2
Rocky
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Zitat:
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Was ich mich nun frage ist:
Ist es normal, daß die Batterie regelmäßig Wasser braucht?
ja
__________________
` `

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Alt 26.09.2014, 17:29:42   #3
AmigaHarry
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Wenn in kurzer Zeit so viel Wasser verschwindet könnte, das auf den baldigen Tod der Batterie, aber auch auf eine zu hohe Ladespannung hindeuten. Ich würde daher zur Sicherheit diese einmal nachmessen.
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Alt 29.09.2014, 12:06:06   #4
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Wenn es keine Wartungsfreie Batterie ist, muss sie regelmäßig mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden. Beim Laden sollten auch die Stopfen aufgemacht werden, denn soviel ich weiß, entsteht beim Laden Knallgas.
Korrigiert mich, wenn ich mich irre, ich hatte schon lange keine Bleibatterie mehr.
__________________
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Alt 29.09.2014, 12:29:51   #5
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Ich hab in 10 Jahren bei keinem Akku Wasser nachfüllen müssen. Die Batterien waren einfach nach 2-4 Jahren platt oder kaputt - bei idealem Säurepegel.

Ja, es entsteht Wasserstoff.
Aber durch den Batterieüberlauf baut sich da kein Druck auf.
__________________
Wer hat noch keinen Organspendeausweis ?

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Alt 29.09.2014, 13:03:24   #6
seife
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Also daß die Batterie fertig ist kann gut sein -- und daß sie zerkocht wird (zumindest jetzt) eigentlich nicht mehr, die Lima/Regler Kombination liefert mit Licht an nämlich unter 13V... Und nach einer längeren Tour inklusive Heizgriffe gestern ist sie auch wieder startunwillig... weil vermutlich ungenügend geladen.

Nun habe ich endlich einen Grund mir ein Oszilloskop zu kaufen um der Sache auf den Grund zu gehen Einen Ersatzmotor (vermutlich mit Ersatzlichtmaschine) habe ich zwar, aber das kann ja jeder, das ist zu einfach...
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Alt 29.09.2014, 20:20:11   #7
AmigaHarry
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Bei unter 13,5V schauts verdächtig nach einem defektem Ladesystem aus.......
Theoretisch könnte das noch durch eine defekte Batterie verursacht sein, aber wenn du schon lange so gefahren bist, ist das Ladesystem auch schon über den Jordan - das hält das nämlich nicht allzulange aus........
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Alt 02.10.2014, 18:14:00   #8
seife
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Also warum die Batterie so durstig war ist noch ungeklärt, aber warum sie so schlecht geladen war ist nun klar:
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und, gesäubert und etwas hervorgeholt:
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(Mit schmierigen Fingern am Handy fotografieren ist nicht soo meine Stärke...)

Jedenfalls war ein Kabel von der Kette durchgescheuert und deswegen von den 3 Phasen der Lichtmaschine wohl nur eine bzw. 2 "so halb" aktiv.
Ich habe das dann geflickt und außer Gefahr verlegt und siehe da: alle drei Phasen machen 75V Leerlaufspannung bei 5000 UPM und die Ladespannung ist sofort deutlich über 13V. Vielleicht reicht es am Wochenende für eine längere Fahrt, dann werde ich nochmal messen wenn die Batterie wieder richtig voll ist.

Der Letzte der den Ritzeldeckel runter hatte und das Kabel so verlegt haben könnte ist übrigens die Suzuki-Vertragswerkstatt, bei der ich gleich nachdem ich die GS geholt hatte den Kettensatz habe wechseln lassen. Nun ja, dort wollte ich aus anderen Gründen sowieso nicht mehr hin gehen
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Alt 02.10.2014, 20:08:36   #9
AmigaHarry
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Sollte das tatsächlich eine Suzuki Vertragswerkstätte gemacht haben, gehört das bei Suzuki angezeigt! Das ist Pfusch ersten Ranges und einer Werkstätte die sowas macht, gehört die Vertretung weggenommen!
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Alt 02.10.2014, 21:04:16   #10
seife
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Im Prinzip hast du recht. Aber. Ich komme mit einem 20 Jahre alten Motorrad an dem ich inzwischen auch vieles selbst geschraubt habe.
Kann es nicht doch sein, dass ich beim Airbox aus- und wieder einbauen evtl. das Kabel selbst von oben in den Ritzeldeckel reingedrückt habe? Ich bin mir sehr sicher, dass dem nicht so ist, aber nach > 3000km und ein halbes Jahr später ist die Chance da was zu erreichen eher gering, aber die Chance dass ich mich aufregen muss ist gross

Da freue ich mich lieber, dass die Lichtmaschine doch nicht kaputt ist wie ich schon befürchtet hatte (und ich habe zwar einen Ersatzmotor, wahrscheinlich mit Ersatzlima, aber der steht noch 700km weit weg...) und gehe halt nicht mehr zu diesem Händler.

...außerdem: selbst wenn er keine Suzukis mehr verkauft, dann ist er immer noch mindestens Yamaha Vertragshändler...
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Alt 03.10.2014, 21:46:58   #11
seife
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Und um das vorläufig abzuschliessen (ob die Batterie Wasser braucht muss ich erst noch sehen ): nach einer ausgiebigen Probefahrt heute (ca. 150km) mit Licht und Heizgriffen an, 5 Minuten nach dem Abstellen daheim die Batteriespannung gemessen und siehe da: 13.1 Volt. Das sieht schon mal viel besser und vertrauenerweckender als vorher aus.
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batterie, laderegler


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