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#1 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.04.2013
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Baujahr: 1998
Kilometer: 14001
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Hallo zusammen,
Hab ja zusätzlich zur GS seit ca 4 Wochen eine FZR und habe gestern ein Merkwürdiges Problem gehabt. Gestern war ich ein paar Stunden im Bergischen und auf dem Weg zurück (55 km Autobahn) hatte ich an der Autobahn Ausfahrt plötzlich das Problem das die Gänge sich nurnoch extrem schwer auf und ab schalten ließen. Hochschalten ohne Kupplung kein Problem die Gänge fluptschten einfach ohne Probleme rein, mit der Kupplung allerdings nur mit hohem Kraftaufwand. Nach der Ausfahrt der Autobahn sofort angehalten und gemerkt das ich neutral garnicht mehr reinbekomme und der Druckpunkt der Kupplung einfach extrem an den Griff gewandert ist. Also die Kupplung trennt erst am Griff und kommt dementsprechend auch direkt nach 1 mm Hebel loslassen. Ich meine ich hatte auch trotz gezogener Kupplung einen leichten vortrieb. Also die Kupplung trennte erst kurz vor dem Griff und dann natürlich nichtmehr richtig. Ich dachte es wäre mit dem Zug irgendwas nicht inordnung aber da es stock dunkel war bin ich dann die letzten 5 km Landstraße so gefahren. An der Letzten Kreuzung vor der Garage ging aufeinmal wieder alles wunderbar. Die Kupplung kam wieder an der gewohnten Stelle und die Gänge und Neutral funktionierten wieder wie sie sollten. Ich bin dann noch weitere 10 min um den Block gefahren und alles war wieder Normal. Jemand eine Idee was das sein könnte? Ich hab die Frage auch schon in einem FZR Forum gestellt aber die sind da nicht so fix wie hier :P |
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#2 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Hydraulische Kupplung oder Seilzug?
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
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Kilometer: 14001
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Seilzug kupplung
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#4 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Das Prinzip der Kupplungsbetätigung ist bei Seilzügen immer relativ gleich.
Möglicherweise hat sich irgendwo etwas Schmutz angesetzt und den Weg, den der Hebel an der Kupplungsbetätigung hat, begrenzt. Es kann auch sein, dass ein Draht der Litze gerissen ist und sich in der Hülle verklemmt hat. Denkbar wäre auch, dass sich die Nippelaufnahme an dem unteren Betätigungshebel verkantet hat oder ein Ende des Außenzugs aus seiner Aufnahme gerutscht ist und sich verkantet hat. Das kann aber eigentlich nur passieren, wenn zu viel Spiel im Zug vorhanden ist oder der Zug nicht richtig passt. Ich würde mal bei Gelegenheit nachsehen, was es ist. Kann ja sein, dass sich ein Defekt langsam ankündigt. Es wäre ja ärgerlich, wenn dir der Kupplungszug reißt, wenn du gerade weit von zu Hause bist.
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.04.2013
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Kilometer: 14001
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Ich hab die FZR mit dem "Defekt" gekauft das die Kupplung sehr schwergängig war. Habe den Zug ausgehangen und gemerkt da geht garnix mehr , ist einfach über die Jahre rumstehen zugeschmockt gewesen. Hab ihn mit Nähmaschinenöl wieder leichtgängig gemacht. Die Schnecke wo der Zug unten drin hängt hab ich direkt mit gereinigt.
Vorher ging die Kupplung fast nur mit 2 Händen , danach wieder mit 2 Fingern. Ich hätte den Kupplungszug jetzt eigentlich ausgeschlossen weil der Hebel ja nicht mehr oder weniger Spiel hatte bei dem Defekt sondern einfach die Kupplung viel zu spät gekommen ist. Vielleicht tausche ich den Zug doch besser mal aus aber nach Kupplungszug hat es sich nicht angefühlt und es war ja danach auch voerst wieder alles inordnung Vielen Dank schonmal ! Wenn noch wer einen Tipp hat immer her damit |
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#6 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Ja, gut.
Viel anderes kann es ja nicht sein. Die Kupplungsschnecke oder die Kupplung selber wären da noch möglich. Aber wenn der Kupplungszug schon fest war, dann ist das doch naheliegend. Ich hatte an meiner 150er Emme mal das Problem, dass die Kupplung manchmal hakte ohne dass sich das Spiel geändert hätte. Da waren bereits Drähte des Kupplungszugs gerissen und verklemmten sich in der Hülle. Irgendwann war der Kupplungszug dann ganz gerissen. Wenn die Drähte bereits von Rost angegriffen sind, reißen die auch gerne. Wie bereits gesagt, ich würde da lieber vorher mal gucken.
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.04.2013
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Baujahr: 1998
Kilometer: 14001
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Neuer Kupplungszug ist unterwegs.
Im habe im FZR Forum noch ne ganze Zeit gestöbert und noch das Problem gefunden das wohl relativ häufig die Schubstange durch ein Defektes Lager sich zerfrisst und da bringt auch keine neue Schubstange etwas sondern man muss den ganzen Motor auseinander nehmen und das Lager wechseln. Hab mir eben mal die Schubstange angesehen die sieht allerdings noch Top aus also Glück gehabt. Vielleicht ist es ja doch nur der Zug |
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#8 |
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Stammtisch Hamburg
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Kilometer: 158000
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Den hätte ich auch gleich getauscht, denn wenn der einmal fest ist, bringt ne Ölung nur temporär ertwas. Hatte ich selbst schon beim Choke. 2 Tage gings, dann war er wieder fest, trotz großzügiger WD-40 Behandlung
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#9 |
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Stammtisch München
Registriert seit: 25.03.2013
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Zug zu kontrollieren dürfte eigentlich nicht so kompliziert sein. Auf gut Glück ein Ersatzteil zu kaufen, ohne zu wissen, ob dieses Teil tatsächlich Ursache des Problems ist, halte ich nicht für ideal.
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"Ha ha!" - Admiral Nelson |
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.04.2013
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Der Zug funktioniert leichtgängig wenn ich beide Enden aushänge aber das sagt mir ja nicht ob sich evtl doch da drinn was auflöst und da ich ihn auch reichlich mit Öl geflutet habe was man nicht unbedingt bei Teflonbeschichteten Zügen machen soll hab ich diesen dann doch vor zu Tauschen.
Bei einem Kostenfaktor von 13,99 sollte das nicht allzu Tragisch sein. Wenn das keine abhilfe schafft bzw das Problem nochmal auftritt werd ich mir den Kupplungskorb anschauen bezüglich Rattermarken. |
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