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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 24.10.2013
Ort: Karlsruhe
Alter: 35
Beiträge: 30
Baujahr: 2006
Kilometer: 13000
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Hallo Zusammen,
habe mich nun etwas durchs Forum gelesen aber leider nichts passendes gefunden -hoffe ich habe nichts übersehen- Ich würde gerne am Samstag die Reifen inkl. Felgen abmontieren da neue Schuhe drauf müssen. Die liebe hat vor kurzem erst Bekanntschaft mit Asphalt gemacht und kann also auch spontan nicht in die Werkstatt gebracht werden abgesehen davon mach ich alles was man selbst machen kann auch lieber alleine. Kann mir denn jemand eine kurze Anleitung geben? Bzw. ein paar Tipps auf was ich achten muss? Mein Bruder meinte ich soll aufjedenfall die Kette markieren damit ich weiss wie die gespannt war usw. Ehrlich gesagt...ich hab absolut keine Ahnung. Werde wohl noch Hilfe bekommen am Samstag aber ich Vertraue nur mir und will auch wissen das das Ordentlich gemacht wurde bzw. wird. Vielen Dank euch schonmal und liebe Grüße aus dem nassen Karlsruhe Nicole |
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#2 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Hab den Thread mal verschoben.
Du brauchst als einziges "spezielles" Zubehör etwas, um die Front abzustützen. Wenn du also keinen Frontheber hast, tut es auch ein Stapel Holzklötzchen oder ein Wagenheber. Erst die Radachsen vorn und hinten lösen. Dann aufbocken. Ich fange mal am Hinterrad an: Wenn du mit dem Kettendurchhang zufrieden bist, kannst du dir die Einstellung merken, indem du die Gewindelänge misst, die hinten bei den Kettenspannern herausschaut. (die sollte übrigens auf beiden Seiten identisch sein, damit das Rad auch geradeaus läuft). Ich mache den Ausbau immer wie folgt: Die obere Schraube der linken Fußraste rausdrehen, die untere lösen. Jetzt kommst du an beide Schrauben des Kettenschutzes (der muss runter). Die Radachsmutter hast du schon gelöst, also jetzt nur noch die Kettenspanner ein großes Stück reindrehen um die Kette zu entspannen. Die Radachse kannst du rausziehen (nicht wundern, die Distanz auf der Bremsscheibenseite fällt gern mal raus, die im Kettenradträger sollte drinbleiben. Wenn nicht, auch nicht schlimm). Wenn du das Hinterrad jetzt nach vorn schiebst, kannst du die Kette vom Kettenrad abheben, zur Seite drücken und das Hinterrad nach hinten rausrollen. Wenn du noch die originale Spritzschutzverlängerung dran hast, kannst du die vorher abschrauben um genügend Platz zu haben. Evtl. hakt die Bremsscheibe etwas am Bremssattel...der braucht nur ein paar Schläge mit der Hand um Platz zu machen (keine Angst, da kann nichts rausfallen oder so). Den Kettenradträger kannst du für den Reifenwechsel in der Felge lassen oder einfach abziehen (und auch die Ruckdämpfer darunter, damit nichts verloren geht). Vorn hast du die Achsmutter gelöst. Der Bremssattel muss abgeschraubt und von der Scheibe gezogen werden, damit du dir die Felge nicht beschädigst. Je nach Baujahr sind das 2 große Inbusschrauben oder (die für mich nettere Variante) 2 Sechskantschrauben. Die Bremsleitung hält noch ein zusätzlicher Halter an der Gabel, der sollte auch abgeschraubt werden. Der Sattel kann an der Leitung baumeln, besser ist es jedoch, ihn mit zB Blumendraht irgendwo anzubinden um die Leitung zu entlasten und ihn aus dem Weg zu haben. Auf der anderen Seite musst du noch den Halter für die Tachowelle von der Gabel lösen. Nun kannst du das Vorderrad entlasten (Wagenheber oder jemand der hinten die Maschine runterdrückt), sodass das Vorderrad in der Luft schwerbt, die Steckachse ziehen (hier fällt auf der Bremsscheibenseite wieder eine Distanz raus, rechts die Tachoschnecke) und das Rad nach vorn rausrollen. Lass dir beim Wechsel gleich neue Ventile einkleben...kosten nur ein paar Euro. Wenn du dir Winkelventile gönnst, hast du bei der Luftdruckkontrolle sauberere Handrücken Der Einbau mit den frisch bereiften Felgen geht in umgekehrter Reihenfolge, ist aber fummeliger, da du die ganzen Distanzen noch balancieren musst. Am in Fahrtrichtung rechten Holm ist unten vorn eine kleine Schraube, die eine Buchse im Holm fixiert. Die solltest du lösen, damit sich die Buchse bewegen kann. Vorn also (wenn du davor hockst) links die lose Distanz und rechts die Tachoschnecke an die Felge positionieren und die Steckachse einführen. Das geht mit einer dritten Hand sehr viel einfacher. Achte drauf, dass die Nase der Tachoschnecke hinte der Nase am Gabelholm sitzt (damit sie sich nicht mitdreht). Wenn du die Achse durch hast, Mutter drauf. Beim Bremssattel kann es besonders bei schon sehr verschlissener Scheibe Probleme geben, den einfach wieder aufzusetzen und auf die Scheibe zu schieben. Das ist gern mal fummelig, weil die Beläge wackeln und dann im Weg sind. Meist geht das ohne Weiteres, manchmal muss man aber die Bremskolben etwas zurückdrücken um genügend Luft zu haben. Maschine vorn "abbocken", dann kannst du die Achsmutter anziehen (40-58 Nm, wenns die ohne Sicherungssplint ist, sonst 36- 52Nm). Jetzt kannst du die kleine Schraube am rechten Gabelholm wieder anziehen (die kann einen klitzekleinen Tropfen Schraubensicherung bekommen). Die Bremssattelschrauben bekommen einen kleinen Tropfen mittelfeste (!) Schraubensicherung und 30-48 Nm Drehmoment (also schon ordentlich fest für die kleinen Schrauben). Bremsleitungs- und Tachowellenhalter wieder anschrauben, Vorderrafertig. Hinten ist genauso einfach. Hinterrad reinrollen, Kette aufs Kettenrad legen (das du vorher samt Kettenradträger und Ruckdämpfern wieder auf die Felge gesteckt hast). Wenn man nicht die kürzesten Arme hat, und zu zweit ist, ist es einfach von oben das Rad hochzuhalten (dann ist es leichter gerade zu pendeln) und dann die Steckachse durchzustecken. Wieder rechts auf dei Distanz zwischen Bremssattelhalter und Felge achten. Auch hier kann sich der hintere Bremssattel als störrisch erweisen, abr mit etwas Nachhilfe geht der auch wieder über die Scheibe. Wenn du die Achse komplett durchgefädelt hast, kannst du die Kettenspanner wieder Richtung Ausgangseinstellung drehen, bis du mit dem Durchhang zufrieden bist. Sollte trotz dem korrekten Wert eines der Schwingenabschlussbleche klappern, ist das Rad nicht gerade. Da hilft ein kleiner Tritt gegen das Rad oder in die andere Richtung das Rad zu drehen/die Maschine ein stück rückwärts zu rollen und mit der Fußbremse abzubremsen. Dann schuckelt sich das Rad in die richtige Position. Radachse festziehen (selbstsichernde Mutter 60-96 Nm, Mutter mit Splint 50-80 Nm), Kettendurchhang nochmal kontrollieren (und, dass die Bleche nicht klappern und die Gewinde der Kettenspanner gleichlang sind), Kettenschutz montieren, Fußrastenhalter anschrauben. Maximale Erfolge! Ich staune, dass es da immernoch keine bebilderte FAQ gibt. Zumindest für den Kettenkitwechsel hatte ich schonmal Bilder gemacht...hmm...muss man wohl mal machen...
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
Ort: 74635 Kupferzell
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Beiträge: 7.383
Baujahr: 1989
Kilometer: 33333
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Servus,
kannste mal den Rocky hier aussem Forum anschreiben, der hilft bestimmt ich kann leider nicht
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Duracell ist Scheiße
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 24.10.2013
Ort: Karlsruhe
Alter: 35
Beiträge: 30
Baujahr: 2006
Kilometer: 13000
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Ihr seid ja suuuuuuuuuuuuuper
vielen vielen Dank Saugwurmmensch... da haste dich ja richtig ins Zeug gelegt |
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#5 |
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Stammtisch Hamburg
Registriert seit: 16.03.2008
Ort: Extertal
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Beiträge: 8.808
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Kilometer: 158000
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Wenn du die Achse rausziehst sollte das ohne lösen der Kettenspannerschrauben auch wieder montierbar sein.
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#6 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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stimmt!
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 24.10.2013
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Beiträge: 30
Baujahr: 2006
Kilometer: 13000
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dann bin ich mal gespannt ob ich das alles so hinbekomme, danke euch nochmal
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#8 | |
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Benutzer
Registriert seit: 24.10.2012
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Beiträge: 51
Baujahr: 1992
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Hallo Nicole,
im Wiki sind diese Arbeitsschritte mit Bildern eingestellt: Vorderrad: http://www.gs-500.info/index.php?tit...n_und_einbauen Hinterrad: http://www.gs-500.info/index.php?tit...errad_ausbauen
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Gruss Günter Zitat:
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#9 |
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Benutzer
Registriert seit: 24.10.2013
Ort: Karlsruhe
Alter: 35
Beiträge: 30
Baujahr: 2006
Kilometer: 13000
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achwas, das is ja super, gar nicht gesehen bzw. muss ich zugeben ich hab gar nicht geschaut
![]() Dankeschön auch Dir |
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#10 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Die Bremssattelaktion beim Hinterrad halte ich für überflüssig, bzw. hab ich das in den Jahren nie so gemacht (war nicht nötig). Ist die Radachse gezogen, kann der Bremssattelhalter rauf und runter bewegt werden. Drehpunkt ist ja die Bremsankerstrebe.
Dafür kann augenscheinlich der Kettenschutz drauf bleiben. Spart auch 4 Schräubchen ^^
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#11 |
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Benutzer
Registriert seit: 24.10.2013
Ort: Karlsruhe
Alter: 35
Beiträge: 30
Baujahr: 2006
Kilometer: 13000
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Leut' ich sags euch, ich bin gespannt was das am Samstag wird
XD
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#12 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.01.2008
Ort: Baden
Alter: 57
Beiträge: 3.866
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nur weil es im wiki steht ist es nicht automatisch die beste Vorgehensweise
Zitat:
ich mach auch immer den Kettenschutz ab , allerdings nur hinten . Vorne wird er dagegen nur gelockert , das bringt genug Bewegungsfreiheit und man kommt auch ausreichend gut mit nem Gabelschlüssel an die vordere Schraube um nicht auch noch den Fersenschutz abbauen zu müssen also für hinten eigentlich nur : Aufbocken - Kettenschutz vorne lösen / hinten abschrauben - Achsmutter öffnen - Achse ziehen - Rad nach vorne schieben - Kettenschutz anheben und Kette vom KR runterheben und auf dem Schwingearm ablegen ( die Einsteller müssen hierbei nicht verstellt werden / Kettendurchhang bleibt erhalten ) - Rad etwas absenken Distanzhülsen herausnehmen dann das Rad seitlich neigen - Bremssattel von der Scheibe heben auf dem anderen Schwingenarm abstellen - und dann kann man das Rad bereits hinten rausfummeln vorne ist es noch einfacher : Bremssattel abschrauben - Sattel von der Scheibe heben ( dabei den Sattel gegen die Scheibe kräftig verkannten - das drückt die Beläge zurück und erleichtert den Einbau später enorm ) - Radmutter lösen - jetzt erst das Mopped vorne aufbocken - Achse ziehen - fertig |
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#13 |
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Registriert seit: 26.05.2013
Ort: HESSEN DA
Beiträge: 57
Baujahr: 1997
Kilometer: 12.xxx
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Gerade heute erst gemacht!
Dauert nicht länger als ne halbe Stunde. Ging einfacher als ich gedacht habe! Darauf achten, dass Du die Buchsen nicht verschluderst |
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
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Baujahr: 1989
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Im Wiki steht es so das es auch ganz sicher geht, Profis können natürlich auch mal abkürzen......
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Das GS Wikipedia mit vielen Anleitungen und Bildern. -> www.gs-500.info Hebamme und Entwicklungshelfer geiler Moppeds |
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#15 |
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Registriert seit: 24.10.2013
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Beiträge: 30
Baujahr: 2006
Kilometer: 13000
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Wie gesagt, lassen wir uns mal überraschen was ich da anstell
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#16 |
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Stammtisch München
Registriert seit: 25.03.2013
Ort: Gräfelfing bei München
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Falls es Explosionen und Feuerbälle gibt, wollen wir Videos davon!
![]() Gibts denn keinen, der dir ein wenig unter die Arme greifen kann? Ist eigentlich nicht sehr schwer, aber am Fahrwerk sollte man besser nichts falsch machen.
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"Ha ha!" - Admiral Nelson |
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#17 |
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Benutzer
Registriert seit: 24.10.2013
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Kilometer: 13000
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Falls es Explosionen gibt wird natürlich alles dokumentiert
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#18 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
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Kilometer: 22000
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Lasst die Achshamster nicht entwischen...die sind beim Händler echt RICHTIG teuer...
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#19 |
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Benutzer
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Kilometer: 13000
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Räder sind abmontiert und alles hat ohne Explosionen funktioniert, natürlich mit etwas Hilfe aber das hätte ich auch hin bekommen
![]() Danke euch nochmal |
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#20 | |
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Stammtisch München
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Zitat:
Ich musste erst überlegen, was du tatsächlich meinen könntest... PS = Plüsch-Stärke?
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