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Morjens
bin frisch hier angemeldet und will mich kurz vorstellen (da ich keine andere Rubrik dafür gefunden habe). Bin Micha, mittlerweile 61 Jahre alt, habe schon etliche Moppeds gefahren und repariere nur noch selber. Werkstätten meines Mißtrauens gibt es hier in Berlin genug. Leider kann man nicht jedes Mopped und jedes Problem kennen und selber lösen, daher habe ich mich hier angemeldet Kurze Vorgeschichte: ich hatte mir eine GS500E, Bj. 98 geholt um damit günstig zur Arbeit zu kommen. Auto ist mir zu teuer dafür und die R1200RS fährt sich zwar geil, aber in der Stadt ist das Getriebe ein Verbrechen Kurz nachdem ich die GS500 gekauft hatte, gab es Motorprobleme und ich hab das Ding kurzerhand raus geholt. Dann bekam ich durch Zufall einen guten Ersatzmotor von einer 2004er "F" und damit begannen meine Probleme. 1. ich hatte nicht gesehen, daß der Drehzahlabgriff am Zyko fehlt (also anderer Drehzahlmesser mußte her) 2. die Pairanschlüsse, die ich jetzt dicht machen muß 3. den Ölkühleranschluß (den ich nicht brauche) 4. die Zündung umbauen auf das alte System Und damit sind wir beim Thema. Ich möchte wissen (denn darüber habe ich nichts gefunden), ob ich die Anschlüsse unten am Motor einfach dicht machen kann oder nicht. Nach den Infos, die ich bisher gelesen habe (im Wiki), ist es ein Nebenstromsystem. Das heißt, ich könnte es eigentlich dicht machen, müßte dann aber vielleicht die Verjüngung vom Ölfilterzulauf rausnehmen!? Habt ihr brauchbare Infos dazu? Einige von euch kennen sich ja richtig gut damit aus. Wenn ja, dann bitte ich um Infos dazu Vielen Dank die Linke zum Gruß |
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Erfahrener Benutzer
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Der F-Motor sollte mit Ölkühler betrieben werden, auch wenn er ohne Verkleidung läuft. Grund sind die engeren Toleranzen im Motor (er läuft deswegen auch leiser) und er läuft in den neuen Modellen sehr mager (heiss). Da der GS-Motor thermisch sowieso an der Grenze läuft, würde ich auf den Kühler keinesfalls verzichten. Verstehe nicht, warum die beiden Schläuche + Kühler ein Problem sein sollen.
Wenn du ihn aber unbedingt quälen willst: Ist ein Nebenstromkühler, der über Viskositätsventil gesteuert wird. Zumachen ist nicht gut, aber Verbinden geht. Sonst muss das Ventil raus. Ich nehme an du hast die Vergaser mitgekauft - die alten sind 33mm, die neuen 34mm....ich weis nicht, ob die alten in den Stutzen dicht werden (sonst sollten die Stutzen des alten Motors hoffentlich an den neuen passen). Das PAIR kannst du verschließen. Btw: Technisch ist der Motor von NW und Vergasern/Zündung auf 50PS ausgelegt, die er auch bringt (nicht mit Originalauspuff - da nur 48PS). |
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Registriert seit: 14.06.2022
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Ich danke dir für deine ausführliche und gut verständliche Aussage!
![]() Dann werde ich wohl doch auch noch den Ölkühler bestellen und einbauen müssen. Das mit den engeren Toleranzen hatte ich schon befürchtet, weil sich auch der Motor beim Einstellen der Ventile anders anfühlte. Irgendwie satter. Hatte schon befüchtet, daß auch die Nockenwellen (von der Überschneidung) anders sein könnten, aber das scheint (optisch) identisch zu sein. Also vielen Dank für deine schnelle und informative Antwort Ach so: ich hatte nur den Motor komplett gekauft, keine Vergaser dazu und leider auch keine ECU. Deswegen muß ich ja die Zündung noch umbauen. |
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Erfahrener Benutzer
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Ölkühler kannst du auch andere, etwa gleich große nehmen - muss kein Original sein. Beim Ausschlachter (PKW, Motorrad) gibts immer was - und kostet fast nichts. Halterung kannst notfalls selber biegen/machen. Wenn du die Schläuche selber machst, kannst du auch jeden Anschluß aufcrimpen und bist flexibel.
Die NW sind (wie fast alles andere) nicht ident - weder in Geometrie noch Material. Sie sind nicht kompatibel zu früheren BJ. Man kann sie zwar in alte Motoren einbauen (und umgekehrt), aber das läuft dann halt irgendwie...... Auf Grund der neuen, engen Toleranzen gabs in solchen Fällen schon Lagerschaden, wenn jemand meinte, er kann alte NW in den F-Motor einbauen....kann gut gehen, muss aber nicht. Ab 2003/4 wurde an der ganzen GS sehr viel geändert, weswegen das leider (oder zum Glück - wie mans sehen will) ein doch signifikanter Bruch in der GS-Linie ist. |
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Zitat:
Die Schrauberei macht mir nix aus, aber das ständige Teile suchen und vergleichen, was passt, was muß geändert werden, wo bekommst du was her ..... das nervt und geht ins Geld. Thema Ventile: hätte nicht gedacht, daß das so ein Thema bei der GS ist. Beim ersten Motor waren beide Auslass ohne jegliches Spiel ![]() Sowas kenne ich weder von Hayabusa, oder ZZR oder Honda. Mal ein wenig daneben, ok, aber dann immer gleich so krass!? Wenigstens sind die Plättchen was für Blinde
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
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0,03 passt gerade noch......
Bei normaler Behandlung hält der GS-Motor viel aus und geht nur selten kaputt. Ein Problem sind die ganzen "Verschlimmbesserer", die nicht wissen was sie tun. Solche Motoren oder ganze GSen findet man dann "recht günstig" im Netz. |
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Vielen Dank übrigens nochmal für den tip mit den Ansauggummis. Sie passten tatsächlich nicht
und ich mußte umbauen. Warum konnte ich nicht feststellen, der Durchmesser war, bis auf ein Mü, der Gleiche und die Passung sieht auch genauso aus, aber die gehen absolut nicht rein.Heute muß ich die Zündung noch umbauen, weil die neue Zündung nur noch einen Hallgeber hat. Allerdings habe ich den Ventildeckel schon drauf und dicht und der kommt so schnell auch nicht wieder runter (habe da so meine Erfahrung mit Undichtigkeiten Stop mal, müßte das nicht mittels Kompression gehen? Wenn er am arbeiten ist, müßte er ja vorher komprimieren und aus dem Kerzenloch rausblasen..... so könnte das gehen, oder nicht? Man kann alt werden wie ne Kuh und lernt immer noch dazu |
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Registriert seit: 14.06.2022
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Wer lesen kann ist klar im Vorteil
Hab gerade im WHB nachgeschaut, anscheinend kann man den Rotor nicht falsch aufsetzen, weil es einen Haltestift gibt Aber noch was Anderes: ich will für die Krümmer (Stahl)Schraubenbolzen einsetzen und dann Kupfermuttern nehmen. Die originalen Schrauben sahen echt krass aus und ich dachte schon ich bekomme die nicht sauber raus, sondern da reißt alles ab. Deswegen Muttern (selbstsichernde), die kann ich im Bedarfsfalle "sprengen", wenn sie nicht abgehen und die Bolzen bleiben heil. Spricht irgendwas dagegen, Bolzen zu nehmen anstatt der Schrauben? Platz oder irgendwas? Danke |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
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Ich würde Stahl und Kupfer nicht kombinieren. Das reagiert miteinander...
Ich habe mir einfach neue originale Bolzen bestellt und gut wars. Damit hast du dann wieder 20 Jahre Ruhe. |
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
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Ein paar Hinweise:
Die neuen Vergaser haben 1mm mehr Durchmesser - sie gehen über den inneren Wulst im Stutzen nicht drüber.....(nur mit großer Brutalität - und dann lebt der Stutzen nicht sehr lange). Ventildeckeldichtung: Diese ist eine Dauerdichtung aus Gummi und x-mal verwendbar. Sollte mit Dichtheit hier absolut keine Probleme geben. Auch nicht mit den 4 Halbmonden an den seitlichen Ausnehmungen. Sollte da was nicht dicht sein, ist die Dichtfläche zu prüfen bzw. die Gummidichtung verschlissen. Die gummierten Stahlscheiben zum Festschrauben den Deckels können schon undicht werden (vor allem wenn sie einmal gepresst / falsch montiert wurden). Dann sollte man sie neu geben, oder als Zwischenlösung einen passenden Oring (ohne Stahlscheiben) verwenden. Diese Schrauben sollen nur handfest angezogen werden (sie sitzen mit dem Bund direkt am Deckel auf). Zu fest = Gewinde im oberen NW-Lager zerstört - und das wird aufwändig oder wenn nicht mehr reparabel, sehr teuer: Die gibts nicht einzeln, da sie mit dem Kopf präzisionsgebohrt sind - also Kopf neu! Obere Lagerböcke eines anderen Motors zu verwenden, kann schlimm ins Auge gehen: dann kann die NW auch noch ins Nirwana befördert werden. |
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Zitat:
bei dem alten Motor hatte ich ja die Ventile eingestellt, dann schon aus Vorsicht eine neue VDD (Ventildeckeldichtung) genommen und dann den ganzen Krempel mit Drehmo angezogen, max 13Nm. Soweit so gut. Nach 4 Tagen fahren, hats mir die Dichtung an den vorderen Ecken rausgedrückt und das Ding fing an zu ölen Diesmal habe ich die Dichtung mit 3Bond im Deckel eingesetzt, dann die Flächen am Zyko und vor allem die Ringe dünn eingeschmiert und den Deckel sofort aufgesetzt. Nur handfest die Schrauben ran, damit sich das Ganze über Nacht setzen und kleben kann und am nächsten Tag auch nur mit der Hand die Schrauben nachgezogen, weil mir der Drehmo (trotz korrekter Einstellung) -gefühlt- die Schrauben zu weit anziehen wollte. Und auf DAS ganze Theater hab ich so schnell keinen Bock mehr. Vor allem, wenn der Motor wieder drin sitzt, kommst du da ja auch echt klasse ran Und wenn Gewinde in die Wicken geht, dann nehme ich nur noch komplette Gewindeeinsätze, am liebsten (selbstschneidend). Mit HeliCoil habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und wenn man auf den Nockenwellenböcken (wenns denn sein muß), Gewinde neu machen muß, dann nur "Gewindetöpfe" einkleben und fertig. |
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
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Das der undicht ist, bei intakter Dichtung und unbeschädigter Dichtfläche ist sehr seltsam - sowas hab ich in all den Jahren nicht gehabt. Musste nur ein oder zweimal an den Halbmonden ganz wenig Dichtmasse verwenden (alte Motoren, rauh "behandelt") - flächendeckend über die ganze Dichtung darf das überhaupt nicht nötig sein.
Helicoil geht schon auch, aber Kompletteinsatz ist gut. Leider gibt's Spezialisten, die es schaffen, die ganze Lagerschale zu sprengen....... |
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
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Vielleicht war es eine Dichtung aus dem Zubehör und keine von Suzuki? Habe bei meiner auch erst vor kurzem die Ventildeckeldichtung von der Tante gegen eine originale getauscht. Seitdem ist das dicht.
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#14 | |
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Zitat:
und da ich die ganze Zeit, schon den Verdacht hatte, daß der Motor (zwar gut läuft, aber ) irgendwie nicht die Leistung hatte, die er haben sollte, habe ich ihn dann am Nachmittag wutentbrannt rausgerissen. Punkt!Da ich vorher jahrelang Hayabusa gefahren habe, FJR 1300, CB1300 und jetzt noch eine R1200RS, bin ich Leistung gewohnt und habe nicht so wirklich das Gefühl im Hintern, ob das jetzt 46PS sind oder nicht |
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
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Ja, es macht auch in den engen, kurvigen Alpenstraßen Sinn, obwohl die Leistung nicht umwerfend ist. Das macht sie aber durch ihre unglaubliche Handlichkeit und das geringe Gewicht mehr als gut.... bei uns auf den Ochssattel haben schon weit leistungsstärkere Maschinen gegen die kleine GS sehr alt ausgesehen.
Die naked GS ist aber, wie schon bemerkt, auch ein sehr gutes Every-Day-Mopped und bei guter Behandlung/Pflege fast unkaputtbar. |
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#16 | |
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#17 |
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Für dich villeicht auch interessant: Das Wartungsintervall kannst du in unseren Breiten und mit unseren Materialien/Ölen, etc. ruhig auf 10000km setzen. Die 6000km im Wartungsplan sind dort für die ganze Welt gleich - egal ob in der Sahara, am Polarkreis, am Himalaya oder im tiefsten Afrika......
Meine Suzis lauf seit jahrzehnten so problemlos. Selbst das 10000er-Intervall ist noch zu kurz gesetzt..... Habe bei der GS500F, wie auch der VX800 seit gut 40000km keine Änderung am Ventilspiel - nur nach den ersten 10000km. Dasselbe Verhalten hatte ich auch an der GSX750EF, GS650G/850G, GSX1100F. |
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Gut zu wissen, danke.
Wobei nach 10 - bis maximal 20.000km sollten sich die Ventile in ihre "Endposition" gesetzt haben und wenn danach größere Veränderungen zu beobachten sind, hats meistens eine -weniger erfreuliche- Ursache. Einmal jährlich schau ich mir ohnehin den Motor an, wie Filter, Öl, Kerzen aussehen und ob Aktivität angesagt ist. Bei neu erworbenen Fahrzeugen, egal ob Auto oder Mopped, wird nach 1000km generell jede Flüssigkeit gewechselt, denn dann bin ich da auf der sicheren Seite. Und 4 (in diesem Fall knapp 3) Liter Öl bringen mich nun nicht gleich an den Bettelstab. Für diese (ich nenne sie) "Pflegeschlampen" die ihre Fahrzeuge 5 Jahre lang mit dem gleichen Öl fahren, die Kette nie schmieren oder reinigen, oder die Kiste im Hof abstellen und 3 Jahre dort stehen lassen, habe ich absolut kein Verständnis und auch kein Mitleid übrig, wenn die Kiste dann so richtig versifft und runter gewirtschaftet ist. Aber das ist meine Meinung, die muß ja keiner teilen. |
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#19 |
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Stammtisch Hamburg
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Pauschal kann man so eine Aussage nicht treffen. Ich finde sie sogar gefährlich, wenn ein Unwisseender das glaubt und nicht kontrolliert. Hohe Drehzahlen sorgen auch dafür, dass sich das VS bei höheren Laufleistungen noch verstellt.
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#20 | |
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Zitat:
Ich hatte geschrieben: .... wenn danach größere Veränderungen zu beobachten sind, hats meistens eine -weniger erfreuliche- Ursache. GRÖßERE Veränderungen sind bei mir, bei einem Ventilspiel von 0,03-0,08 ein Sprung/Änderung von plötzlich 0,04 mehr oder weniger und das innerhalb weniger 1000km. Und das ist, da gebe ich dir Recht: gefährlich oder wenigstens bedenklich, allerdings anders als du es meintest Nirgendwo hatte ich geschrieben, daß danach das Ventilspiel für alle Ewigkeit so bleibt wie es war :-/ |
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#21 |
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Das Fazit der ganzen Schrauberei heute: beim Startversuch läuft mir das Öl nur so entgegen! Und zwar aus der Fußdichtung auf beiden Seiten
![]() ![]() Hab ein Video davon gemacht, ich weiß nur nicht wie ich es hier hochladen soll. |
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#22 |
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#23 |
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Ach so, ist übrigens auf beiden Seiten so. Zyko-Schrauben sind fest, umgefallen ist mir der Motor auch nicht, also wird das wohl VORHER schon so gewesen sein.
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#24 |
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Super, 100 Punkte! Schaut aus als wäre gar keine Dichtung drinnen! Sowas dann auch noch nur durch die Starterdrehzahl - echt ein Perle.
Naja, zum Glück ist der Aufwand zur Zylinderdemontage bei der GS überschaubar. Kopf- und Fussdichtung von Athena sollten ausreichen - das ist auch finanziell noch tragbar. Und dann sieht man wenigstens auch gleich wie es innen aussieht (hoffentlich keine weiteren Überraschungen). Merkwürdig ist das allerdings. Das ist kein üblicher Fehler - da scheint schon kräftigst geschraubt worden zu sein. Check ganz besonders die hintere Steuerkettenspannschiene. Wenn du da auch nur den Hauch eines Fehlerverdachtes hast - tausche sie gleich mit - sonst zerlegst du den Motor mit Sicherheit wieder einmal. |
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Zitat:
ganz genau, so sieht es aus. Aber Zyko-Schrauben sind knalle fest Ich mußte ja so einiges umbauen und so auch die Zündung. Von einem Hallgeber auf zwei (alte Version). Und da kann man eigentlich nichts falsch machen, da ja dort die Nase für den Läufer auf dem KW-Stumpf ist. Aber ich kann starten wie ich will, sie springt nicht an. ![]() Also gehe ich davon aus, daß irgendjemand den Motor eventuell auseinander genommen hat (deswegen die defekte Fußdichtung) und die Motorsteuerung vielleicht versetzt zusammengebaut hat, so daß die Ventilsteuerung zwar stimmt, aber auf dem falschen Zylinder gezündet wird (wenn überhaupt). Keine Ahnung, auf jeden Fall bin ich so satt, daß das Ding zurück geht (ich will mein Geld zurück) und ich den alten Motor wieder her richte. Wenn ich den Motor schon komplett öffnen muß, kann ich das auch beim alten machen |
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#26 |
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Ich bin mir nicht sicher, ob die alte Nocke für die 2 Pickups an der selben Stelle der KW steht, wie die neue. Die neue berechnet den Zündzeitpunkt auf Grund der KW-Position. Kann sein, das die neue Nocke da ganz woanders steht und nur das Basissignal für die Berechnung liefert.
Bei der Alten gibts das nicht - die zündet wenn das Signal vom Pickup kommt. Schade um den Motor - der wäre sonst ein Sahnestückchen. Wenn es Probleme mit der Rückgabe gibt (was ich fast annehme): Behalte ihn als Tuningprojekt...........man kann schon noch einiges rausholen, wenn man will. |
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Zitat:
Aber mit dem Verkäufer hatte ich gestern per Mail Kontakt und nach ersten Versuchen wie: "Naja du hast ja eine Menge umgebaut und Ölleitungen getauscht (was Schwachsinn ist) .... blabla .....!" , hat er dann doch eingelenkt, den Motor zurück zu nehmen. Ich meine, der Defekt ist ja auch äußerst eindeutig zu sehen und zu lokalisieren. Da kommt er mit: "das war vorher nicht" nicht weit. Total ärgerlich ist es trotzdem. |
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Moinsen,
gehört eigentlich nicht hier mit rein, aber ich will deswegen keinen neuen Fred aufmachen. Da ich ja jetzt den alten Motor "aufpoliere" um ihn wieder einzubauen, habe ich gestern nochmal die Ventile geprüft und mir mal die Vergaser angesehen. Laut meinen Infos sollen die Vergaser CO-Schrauben in der Grundeinstellung ~ 2 1/4 Umdrehungen raus. Bei meinen Vergasern hat der Revisionsmensch doch tatsächlich eine ganze 3/4 Umdrehung raus gedreht! Wie geht denn sowas? Schrauben nur noch Schwachköpfe in Werkstätten? Ich wundere mich die ganze Zeit, warum das Ding fährt wie eine Mobilette mit 15PS, dabei muß ich eher verwundert sein, daß der Motor überhaupt lief, so mager wie er eingestellt war. Soweit ich weiß, kann die Suzi bis 4,5 Co haben, richtig? 4,5 müssen ja nun nicht sein (gibt ja auch noch die Luftverschmutzung), aber die Hälfte ~2 - 2,5 dürfte doch gehen, oder!?Dann nochmal zu den Ventilen: mir ist auch das Phänomen aufgefallen, daß sich das Spiel ändert, je nachdem wie der Nocken steht Danke für Antwort
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Wer nicht mehr schnell laufen kann, sollte wenigstens schnell fahren dürfen! |
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Hier schon tausendmal geschrieben: Die Werte im WHB sind nur RICHTWERTE(!!) um eine Ausgangsbasis bei kompletter Neueinstellung zu haben (gute Mechaniker notieren sich die Einstellung, bevor sie den Vergaser zerlegen und beginnen dann wieder dort).
Eine genaue Einstellung mittels CO-Tester kann eine komplett andere Einstellung der GMR-Schrauben benötigen. Diese Schrauben bilden die Fertigungstoleranzen und den aktuellen Strömungszustand der Vergaser ab - und der muss nicht zwangsweise mit den Werten im WHB übereinstimmen. Selbst fabriksneu können völlig andere Werte eingestellt sein. Das gilt auch für Düsennadelhöheneinstellung. Bei dir stellt sich aber die Frage: Hat der Mechaniker das überhaupt mit einem Tester eingestellt oder nur irgendwas. Da die GS eine 2in1 Auspuffanlage hat, und keine Messöffnungen an den Krümmern, müssen zudem beide Vergaser immer gleich eingestellt sein. Die GMR beeinflusst übrigends nur das Standgas (bis max. 200rpm) und sonst nichts! Wenn sich deine Kiste wie ein Moped mit 15PS anfühlt, hat es mit ganz was anderem zu tun. Ventile: Das ist egal (senkrecht oder horizontal zum Shimm) - in einer Position muss es passen (genaugenommen ist das nicht genau senkrecht auf den Shimm sondern an der Zylinderkopfoberkante ausgerichtet -> Bild). Der Unterschied über die ganzen 180° liegt im hundertstel-Bereich - vollkommen vernachlässigbar. Wenn es (deutlich) mehr ist, sollte man sich einmal die Lauffläche ansehen. Geändert von AmigaHarry (24.06.2022 um 09:27:33 Uhr) |
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Zitat:
sorry aber bei der Aussage: " Die GMR beeinflusst übrigends nur das Standgas (bis max. 200rpm) und sonst nichts! Wenn sich deine Kiste wie ein Moped mit 15PS anfühlt, hat es mit ganz was anderem zu tun." ...... muß ich dir widersprechen. Rein Bauartbedingt (wenn man sich die Querschnittszeichnung des Vergasers ansieht), MUSS die GMR auch den anderen Drehzahlbereich mit beeinflussen, denn die Bohrung wird ja nicht verschlossen, nur weil die Drosselklappe weiter öffnet. Also muß die GMR auch den weiteren Drehzahlbereich mit anfetten. Und da ich in den 80er Jahren meine Mechaniker Lehre gemacht habe, wo es jede Menge Autos mit Vergasern gab, die man auch mal einstellen mußte, weiß ich daß die Kisten deutlich besser liefen, wenn man die GMR mal eine viertel oder halbe Umdrehung aufmachte, allerdings stieg dann auch der Co-Wert (klar). Wobei ich nicht weiß, was da noch sein soll: Steuerzeiten stimmen, Kette ist stramm, Steuerkettenspanner neu, Ventilspiel stimmt, Zündung ist original und hat auch keine Aussetzer, Sprit ist nicht veraltet und Vergaser nicht verstopft ......... habe ich was übersehen? Naja, ich werde ja sehen, wie sie läuft, wenn der Motor wieder drin ist. Einen Komprimüsentester habe ich mir auch bestellt, weil ich genau wissen will, was an Kompression noch da ist. Aber noch mal zu den Ventilen: wieso wird das Spiel knapper, wenn der Nocken senkrecht steht, das Gegenteil müßte doch der Fall sein, da der Rücken des Nockens (eigentlich) NIE mit dem Ventilteller in Kontakt kommt!? Bei allen Automotoren die ich bisher gemacht habe, war das nie der Fall, da wurde das Spiel höchstens größer, wenn der Nocken senkrecht stand, aber nie kleiner.
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Nein tut sie nicht! Überlege dir die Strömungsverhältnisse und den daraus resultierenden Venturiunterdruck (vor, am und nach dem Schieber), welcher beim Hochgehen der Schieber herrscht (welche die Hauptdüsen voll aufmachen) - und was die Drosseklappen tuen ist bei einem Gleichdruckvergaser in dem Fall ziemlich egal. Dann siehst du, dass die GMR ab ca. 2500 rpm keine Rolle mehr spielen kann, weil das Verhältniss was da rauskommt in überhaupt keiner Relation zur Menge des Haupstystems steht. Dafür sorgt auch noch die kleinere Luftdüse für die GMR und die leichte Vergrößerung des Ansaugkanals, wodurch der Unterdruck an der GMR weiter abfällt (der ist sowieso nur relevant solange die Drosselklappen bzw. Schieber zu sind)
Fakt ist: Du kannst bei der GMR gerne Einstellen was du willst, im mittleren und oberen Bereich merkst du nichts. Die GMR kann man bei Gleichruckvergasern auch nicht irgendwie einstellen - die haben genaue einen exakten Arbeitspunkt (idealerweise bei Lamda=1), und nur dort funktioniert das Standgas richtig. Sonst hält es nicht oder läuft zu hoch und lässt sich nicht mit der Standgasschraube regulieren oder tourt nicht oder elendlange ab. Dein Problem liegt ganz woanders: Entweder stimmt was am Main-System des Vergaser nicht, oder die Kompression ist schlecht, oder die NW-Position passt nicht, richtiger Lufi, Ladesystem OK?. oder, oder, oder..... Auch wenn mans schon geprüft hat - nochmal hinsehen - irgendwo ist der Wurm drinnen. Und vergleiche das nicht mit Autovergasern - bei denen endet die Drehzahl wo es bei Motorrädern erst anfängt.- das ist nicht dasselbe. Und das "berüchtigte" Anfetten bei Autovergasern über die GMR, diente in erster Linie dem Ansprechverhalten bei Lastwechsel (welches richtigerweise aber mit Düsennadelform und Höhe einzustellen wäre) und nicht der Leistungssteigerung. Bei höheren Drehzahlen war es aber genauso wirkungslos. Wenn du das originale SuzukiWHB hast oder besser Ulf Penners Tuningfibel: da ist das ganz gut beschrieben. Nocken: Kann an den Fertigungstoleranzen oder an der Beschichtung liegen. MIR ist beispielsweise noch keine NW untergeknommen, wo das perfekt gepasst hätte. Kann auch sein, das die anderen Flächen bereits eingelaufen sind - dann hats dort auch mehr Spiel. |
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#32 | |
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Gast
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Zitat:
Bei mir war das linke Einlassventil bei 0,00 ich hab einen dünneren Chip eingebaut da passte dann 0,05 rein hätte ich auch so lassen können kleiner wird es nicht ,nur größer. Bei der GS ist das ja fest, bei älteren Motorrädern wird mit Schraube eingestellt, das kann sich lockern und mit der Zeit das Ventilspiel auch kleiner werden. Mfg Geändert von Andre61 (25.06.2022 um 05:53:26 Uhr) |
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#33 |
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Registriert seit: 14.06.2022
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@AmigaHarry
Moin mein Bester Letztlich habe ich hier im Forum was gelesen, von Nadeln hochhängen (ich weiß nurn ich tmehr, in welchem Zusammenhang). Du weißt nicht zufällig auswendig, wie der offene Vergaser bestückt sein muß oder in welcher Kerbe die Nadel hängt? Da ich ja ohnehin alles draußen habe, könnte ich jetzt noch easy nachschauen, ob da alles für volle Leistung drin ist oder verändert. @Andre61 Moinsen, entweder ich verstehe deinen Post nicht oder du hast meinen nicht richtig verstanden Wenn ich dir richtig verstehe, sagst du, das Ventilspiel wird mit der Zeit nicht kleiner?
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#34 |
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Benutzer
Registriert seit: 14.06.2022
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Baujahr: 1998
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@AmigaHarry
Alles Roger, ich habe von Saugwurmmensch eine sehr hilfreiche PDF zum thema Vergaser gefunden
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#35 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
0,02-0,06 sind vermutlich Fertigungstoleranzen. ...... Und warum sollte das Ventilspiel mit der Zeit kleiner werden. Laufen die Nocken ein wird es größer,. Hat man Einschläge in den Ventilsitzen wird's auch größer. Wie wirds kleiner..? |
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#36 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Die Flanken der NW können sich am Shimm abnutzen (vor allem wenn man zu harte von 3-Herstellern einbaut) - damit wird dort das Spiel größer. Da das Spiel bei 90° aber gleich bleibt (da keine Abnutzung), erscheint es als würde das Spiel da kleiner - man stellt dann beim Service das Spiel ja im Grunde an den (beginnenden) Flanken ein.
Allerdings wäre eine Abnutzung mit der Zeit von mehr als 0,02mm (Flanken zu 90° Position) bedenklich - da hat es dann möglicherweise was mit den Laufflächen. Merken tut das natürlich nur jemand, der seine GS über mehrere 10000km selber einstellt, immer beide Positionen misst und den zeitlichen Differenzverlauf ansieht/aufschreibt. In Werkstätten oder bei Verkauf geht diese Info verloren und man steht plötzlich vor diesen unterschiedlichen Spielen...... Ich würde das Spiel an den vorgeschriebenen Positionen richtig einstellen und gut ist es. Dann das Spiel bei 90! messen und notieren. Beim nächsten Service kontrollieren. Wenn es an den Flanken wieder zu groß wird, muss man die NW genauer ansehen und ggf. vermessen. In den 80ern gabs an der GS500L und GS750E einmal eine NW-Serie, deren Beschichtung fehlerhaft war und sich abnutzte. Man konnte das sogar am Glanz der Oberfläche feststellen. Bei den 2-Zylinder GSen (400/425/450/500) sind mir keine derartigen Probleme bekannt. Es gab zwar ganz am Anfang (1988/89) in geringer Stückzahl eine andere NW (steiler, 51PS), diese hatte aber mit abplatzender Beschichtung Probleme und wurde von Suzuki sofort umgetauscht. Ich glaube nicht, das heute noch wo so eine NW läuft - die haben nicht einmal 10000km überlebt..... |
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#37 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Danke für die Info...
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#38 | |
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Benutzer
Registriert seit: 14.06.2022
Ort: rot/grünes Shithole Berlin
Beiträge: 45
Baujahr: 1998
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Zitat:
Ich kenne es von früher auch, daß das Spiel eher größer wird und man dann ein Klappern hört. Aber erstens hatten wir früher noch verbleiten Sprit, der damit auch gleichzeitig ein "Ventilsitz"schutz war (das Blei lagerte sich mit der Zeit dort ab und wurde durch die Auf und Ab-bewegung des Ventils regelrecht eingearbeitet - wodurch marginal Material aufgetragen wurde und sich damit die Ventile nicht soooo einarbeiteten wie mit dem heutigen Sprit). Und zweitens sind die Ventilsitze bei heutigen Motoren z.B. so konzipiert, daß z.B. beim Hayabusa-Motor die neuen Ventile NICHT mehr eingeschliffen werden, so wie früher. Schleifst du ein "neues" Ventil heutiger Motoren ein, zerstörst du damit die hauchdünne Materialschicht auf dem Ventilsitz und kannst es danach direkt wegwerfen. Wußte ich vorher auch nicht und mußte mich von Heppenheim belehren lassen. Ende des Romans
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#39 |
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Benutzer
Registriert seit: 14.06.2022
Ort: rot/grünes Shithole Berlin
Beiträge: 45
Baujahr: 1998
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So nu ich nochmal, hat länger gedauert, aber jetzt kommt Zusammenfassung.
Habe den alten Motor wieder eingebaut, nochmal alles überprüft und nochmal neue VDD (nu issser dicht) und läuft. Vergaser hatte ich auch anders eingestellt, bis jetzt bin ich zufrieden. Hat zwar immer noch (gefühlt) keine 50PS aber was solls. Das kleine Ding läuft, blubbert zuverlässig und ruhig vor sich in und frißt mich (im Verbrauch) nicht auf. Gerade eben habe ich Kompression gemessen und völlig verschiedene Werte bekommen. Also Motor war noch vom Heimweg relativ heiß, Kerzen raus und starten. Dafür hatte ich mir ein (Billig)Gerät (39Euro) im Netz gekauft und von einem Kumpel einen alten Schreiber von Motometer (werden viele Ältere noch kennen) geliehen. Den Motometer-schreiber kenne ich noch aus meiner Lehrzeit Jetzt zu den Werten. Der Billigheimer hat mir für beide Zylinder 7bar ausgegeben, von denen ich erst recht enttäuscht war. Nach 2-3 mal Motordrehen waren die da und wurden auch nicht mehr. Das Motometer hingegen (welches mir als sehr zuverlässiges Prüfgerät in Erinnerung geblieben ist) hat mir 3Minuten später jedoch gaaanz andere Werte gegeben, wo ich jubeln könnte, wenn ich sie denn glaubte. 15bar!! (siehe Foto) Was soll ich jetzt glauben? Beide Zylinder gleich gut oder gleich schlecht, wie man es nimmt.
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#40 |
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Registriert seit: 29.09.2019
Ort: Kreis Trier Saarburg
Beiträge: 30
Baujahr: 1994
Kilometer: 27000
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Der bei dir recht hohe Kompressionsdruck ist weniger interessant, als die Abweichungen zwischen den beiden Zylindern. Selbst wenn das Gerät zuviel anzeigt ist der Verschleiß bzw. die Kompression doch gleichmässig. Also alles Gut!
Bei mir (ich musste zwangsläufig kalt messen) kamen zwischen 9 und 10 bar raus -ebenfalls mit eine Motometer Druckmesser gemessen. |
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