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Mit Schraubenschlüssel leicht gegen den Motor klopfen.
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Wenn man mit einem Schraubenschlüssel (z.B. 19er) leicht gegen den Mototr klopft ensteht ein Geräusch, welches lauter und deutlicher ist als jedes Ventilspiel und jede Steuerkette. In etwa so kling das Geräusch welches aus meinem Motor kommt! Allerdings: - nicht bei kaltem Motor; - nicht bei warmen Motor; - nur im Standgas, verschwindet beim Gasgeben ab ca. 2500 U/min; - wenn man schnell hintereinande: "tack tack tack tack tack" sagt, hat man in etwa die Frequenz die das Geräusch hat; - es scheint nicht drehzahlgekoppelt zu sein; -> es tritt auf, wenn der Motor leicht warm ist und verschwindet bevor er seine normale Betriebstemperatur erreicht hat; => hat also was mit der thermisch bedingten Ausdehnung von irgendwelchen Teilen zu tun; Habe den Venildeckel gerade ab: - vorher Kompression gemessen, beide Zylinder etwas über 11 Bar; - Ventilspiel bei allen Ventilen im Normbereich; - Steuerkettenspannung absolut in Ordnung; - Drehzahlmesserwelle und deren Flächen in Ordnung; - Spiel der Nockenwellen etwa 0,2 mm; Kann jemand das Phenomen des bestimmten Temperaturbereiches, in dem das Geräusch auftritt, näher deuten? Die Symptome eines Pleullagerschadens müßten doch im gesamnten Temperaturbereich auftreten?! Wenn das Axialspiel der Nockenwelle/n wirklich so laut ist, stimme ich zu: es nervt! Ich hoffe jemand kann mir helfen, wen Du glaubst du weiß woran es liegt, dann bitte auch schreiben warum Du glaubst, das es daran liegt. Vielen Dank schonmal! |
Re: Mit Schraubenschlüssel leicht gegen den Motor klopfen.
Zitat:
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Re: Mit Schraubenschlüssel leicht gegen den Motor klopfen.
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Re: Mit Schraubenschlüssel leicht gegen den Motor klopfen.
Zitat:
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Ok, daran hab ich gar nicht gedacht.
Gabs da nicht ausgleichsscheiben für? Wenn's extrem stört, wär das ja ne Möglichkeit, zu probieren obs daran liegt. |
Zitat:
Schau mal hier rein, da ist auch ein Soundfile, vielleicht hilft das weiter. |
nun, danke für Eure Antworten!
Nach allem was ich nun gelesen, gehört, besprochen und selbst vermessen habe: Es handelt sich bei der Geräuschquelle zu 95 % um das Axialspiel der vorderen Nockenwelle. Wenn ich richtig nachgelesen habe ich der Sollwert des Spiels 0,1 mm, bei mir sind es 0,2 mm Spiel. Ohne irgendeine Ausgleichsscheibe! Offbar gibt es einen bauart- und materialbedingten Punkt bei der Gs, an dem die Nockenwelle/n trotz vermeindlich geringem Spiel anfängt zu schlagen. Leider gibt es keine 0,1 mm dicken Ausgleichsscheiben und die Nockenwelle abdrehen, bis eine passt finde ich irgendwie blöd. Wie es aussieht werde ich also damit leben müssen. |
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