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GS verliert Öl am Motorblock
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Hallo, ich habe vor 2 Tagen meinem Motorrad eine richtige Grundreinigung gegönnt ;) Habe auch die Kette gereinigt ( auch den Siff am Ritzel entfernt). Sah super aus, fast wie neu, war ich stolz ^^
Gestern bin ich dann eine etwas größere Tour gefahren und heute ist mir aufgefallen, dass die Gute anscheinend Öl verliert. Ich habe ein paar Fotos gemacht, ich weiß nämlich nicht was der Grund dafür sein kann, außer irgendwelche Dichtungen am Motor. Vielleicht könnt ihr mir weiter helfen? Habe jetzt Bedenken das es was schlimmeres sein kann. Liebe Grüße, Anastasia |
Re: GS verliert Öl am Motorblock
Oh, sieht nach Fußdichtung aus...eine viel aufwändiger zu wechselnde Dichtung hat die GS fast nicht...
Du könntest mal die Zylinderkopfmuttern (4 Stück, jeweils 2 recht sund links der Zündkerze) mit 35-40Nm nachziehen. Vielleicht ist es dann wieder dicht. Ansonsten musst du für den Wechsel Kopf und Zylinder runternehmen (bin nicht ganz sicher, ob das bei eingebautem Motor gut funktioniert). Ist auf jeden Fall aufwändig und nichts für's erste Mal schrauben. |
Re: GS verliert Öl am Motorblock
Ohje, nicht gut :( Sollte das unbedingt in der nächsten Zeit gemacht werden? Oder reicht es öfter nach dem Öl zu schauen und erst dann etwas zu unternehmen, wenn es wirklich notwendig wird? Denke das ich sie ja dazu in die Werkstatt bringen sollte. Wir haben vorhin mal nachgesehen, um die 4 Schrauben nach zuziehen müsste der ganze Tank runter. Ich denke das wir es morgen mal nach prüfen werden. Vatern muss ja Zeit haben ;)
Danke für die schnelle Antwort! |
Re: GS verliert Öl am Motorblock
@swm: meinste nicht das das von weiter oben kommt?
Fußdichtung ist verdammt selten |
Re: GS verliert Öl am Motorblock
also bei mir sah das gleich aus und es war der Steuerkettenspanner! Das zweite Bild deutet darauf hin. Ist auf deinen linken Motordeckel auch ein Ölfilm?
Putz doch mal den Steuerkettenspanner nochmal sauber ab und schau nochmal nach. Bei mir war ein Tropfen sichtbar. |
Re: GS verliert Öl am Motorblock
Bei mir war es auch (siehe hier http://forum.gs-500.de/viewtopic.php?f=60&t=30733 ),habe die Zylinderkopfmuttern mit Drehmomentschlüssel nachgezogen, die andere Stelle war der Steuerkettenspanner...jetzt "schwitzt" sie nur noch öl..und dies ist akzeptabel
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Re: GS verliert Öl am Motorblock
Auch wenns "nur" die Kopfdichtung ist, geht dort beim Wechsel oft und gern die Fußdichtung hopps.
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Weiß jemand, wie die Story ausgegangen ist?
Ich habe seit neustem das gleiche Problem. Vorhin sauber gemacht, dann 30km gemütlich Landstraße, wieder ölig. Sieht exakt aus, wie auf den Bildern. Grüße |
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Mal angenommen, es wäre die erwähnte Fußdichtung, dann ist das hier die Nummer 5, richtig?
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Steuerkettenspanner kannst du als Ölquelle ausschließen?
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Wirklich ausschließen kann ich ihn nicht. Aber ich habe direkt nach dem Saubermachen eine Runde gedreht (Landstraßen um Altlandsberg herum) und dann nochmal geschaut. Die Brühe läuft vorn am Motor entlang nach unten und wird dann unterm Motor durch den Fahrtwind nach hinten gedrückt. Ich habe mal versucht, das mit rot auf die Zeichnung zu skizzieren.
Genauer konnte ich leider nicht mehr nachschauen, weil der Himmel plötzlich schwarz war... Nach dem SKS muss ich morgen nochmal genauer gucken. Da war aber auch ein wenig Öl, bevor ich geputzt habe. |
Ah, vorn, nicht hinten am Motor. OK.
Und von weiter oben kann es nicht kommen? (Ventildeckeldichtung, Drehzahlmesserwellen-Antrieb) |
Da ist alles sauber, soweit ich das einsehen konnte. Da war auch kaum Putzbedarf. Nur der übliche Fliegen-Dreck.
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Unschön.
Dann probier es erstmal mit dem oben im Thread beschriebenen Drehmoment. Vielleicht hilft das ja was. Ansonsten wirds eeeecht aufwändig. Wenn du willst, machen wir das bei mir...hab das noch nicht gemacht, aber würds wirklich gern mal probieren ;) Hab keine Kolbenringzange oder sowas da. Sonst ist die Werkstatt aber gut ausgestattet, inkl. aller Reparatur/Wartungsanleitungen, die es für die "alte" GS gibt ^^ |
Ich versuche es die Tage erstmal mit Drehmoment, dann nochmal putzen, fahren, schauen. Aber für die Ewigkeit ist das ja dann auch nicht...
Auf das Angebot komme ich sicherlich früher oder später mal zurück. :) Vielen Dank erstmal, ich berichte. :up: |
wie erwähnt, versuch es mit Putzen und dann staub es mit Puder, Talkum sonst was ein. Da darin das Öl etwas gebunden wird, siehst du die undichte Stelle schneller, bevor das Öl weiter wandert und durch den Wind verteilt wird.
lg Merle |
@SWM: wenn du zu zweit arbeitest, den Motor vorher ausgebaut hast, dann brauchst du keine Kolbenringzange, wenn du vorsichtig bist kannst du die mit den Fingern zusammendrücken und dann leicht und mit viel Öl einschieben.
Der Vorteil wenn man zwei Zylinder hat... du brauchst immer nur einen nach dem anderen einschieben...:grinser2: :grinser2: |
Und es ist ganz sicher Öl? Bei fehlender Airboxdrainage oder defekter Airbox tropft das Benzin-Öl-Gemisch genau da hin. Ebenso Benzin und/oder Wasser aus dem Tanküberlauf, wenn der Ablaufschlauch fehlt oder defekt ist, oder bei undichten Benzinschläuchen oder oberen Benzinhahn.
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@mm: es ölt vorne am Motor....
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Also die Drehmomente der Schrauben waren mit 40 Nm bereits am Maximum und weiter wollte ich nicht gehen.
Allerdings habe ich festgestellt, dass das Öl scheinbar schon weiter oben austritt, siehe roter Kreis im Bild. Werde morgen nochmal die Schraube 10 festziehen. Diese komischen Nippel (blaue Kreise) werden nicht per Schrauben etc. fixiert, richtig? Diese Dichtung 8 dürfte ja etwas leichter zu wechseln sein als die Zylinderfußdichtung. Mann mann mann... |
Naja, wie weiter oben schon geschrieben nimmt die Fußdichtung beim Wechsel der Kopfdichtung (#8) wohl gern mal Schaden, wenn man die Zylinder mit abhebt (unbeabsichtigt).
Versuch macht Kluch ;) |
Da wirst du um einen Wechsel der Kopfdichtung nicht rum kommen. Das du dabei die Fußdichtung mitmachen musst sollte klar sein, alles andere ist Pfusch.
Wenn du da eh schon den Kopf runter nimmst, dann kannst du auch gleich die Ventile neu einschleifen und mal alles gründlich sauber machen. |
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- Die Scheiße dabei ist nur, dass ich keine tonnenweise Zeit aufbringen kann. Wie lange wird es denn so in etwa dauern, das alles auseinanderzunehmen, zu wechseln und zu reinigen sowie das wieder zusammenzusetzen, wenn jemand mit Erfahrung (SWM?!) da mitmischt (auf den ich defintiv angewiesen wäre)? |
Wenn du alle Teile da hast und es keine Komplikationen gibt sollte das doch an nem WE erledigt sein, oder täusche ich mich da gewaltig?
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>>70 Mm...wer weiß, was es da an Problemen gibt...
Jede festgegammelte Schraube wirft einen zeitlich zurück...und wenn einem Samstag Abend dann auffällt, dass man noch Teile braucht, zieht es sich noch mehr in die Länge. @Mandelkrokant: Wenn das Auto ausquartiert wird, ist in der Garage Platz für eine weitere Maschine. Wäre also kein Problem, wenn die Kiste ne Woche hier steht. Wenn deine Zeit allerdings begrenzt ist, verpasst du womöglich den ganzen Bastelspass ^^ |
Die Maschine eine Woche lang nicht hierzuhaben wäre kein Problem, da ich ja eh nicht wirklich fahren kann, solange das Problem nicht behoben ist.
Naja, an den Wochenenden habe ich immer Zeit. Aber da hast du ja sicherlich auch Besseres zu tun, als dich um eine fremde Maschine zu kümmern. Unter der Woche ist schwierig, stecke grade in der Schlussphase meines Diploms. Deshalb kann ich da nicht wirklich helfen. Und jemanden für mich die ganze Arbeit machen zu lassen, ist nicht so mein Ding. |
Ach, mach ich ständig...
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Ich besorg erstmal die Dichtungen, dann melde ich mich nochmal.
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Kommendes Wochenende hab ich dafür eh keine Zeit.
Kann die Tage mal in die Suzuki Wartungsanleitung schauen, welche Teile dort bei so´ner Aktion getauscht werden sollen. Vielleicht mehr als nur Kopf- und Fußdichtung. Wir messen vorm Zerlegen mal die Kompression. Vielleicht sind die Ventile ja noch top in Schuss und wir sparen und den Aufwand, den Ventiltrieb zu zerlegen. |
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Siehste, an die Nockenwellenlagerschrauben hab ich gar nicht gedacht. |
Dafür hat Chaos das ja extra geschrieben...:grinser2: :grinser2:
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Das ist auch mein Problem mit dem Motor. Beim abnehmen des Zylinderkopfes zur kontrolle der Ventilsitze ist die Zylinderbank ganz kurz mit hoch gekommen. Hab dann versucht die Dichtfläche zu reinigen und es ohne neue Fußdichtung wieder zusammen zu bauen. Aber der feine Dreck, Sand / Ölschmutz der verharzt ist, hat sich zwischen die Dichtflächen gesetzt. Also meiner Meinung nach hilft da nur ___ Motor raus ( Im Chassis ist das nämlich ne heillose Fummelei , wenn überhaupt platzmäßig möglich die Bank rauszubekommen) und alle Sachen der Motorinstandsetzung austauschen und neu abdichten.
Dichtungsset bei tante lo+is ca. 78€ mfg Andreas |
Ich will mal einen Abschlussbericht dalassen:
Nach dem Entfernen von Luffi-Kasten und Vergaser haben wir den gesamten Motor inkl. Getriebe und allem drum und dran rausgeholt, war ein bisschen fummelig, aber es ging dann. Lediglich der Deckel auf den Nockenwellen musste runter, der stand im Weg. Dabei auf die Steuerkette und die Nockenwellen achten, dass man mit denen nicht irgendwo am Rahmen aneckt. Ölwanne blieb dran und Öl blieb drin. Das plätschert einem sonst bloß die ganze Einfahrt voll, wenn man das vorher schon abnimmt. Motor auf einem Bierkasten abgestellt, ruckzuck alle Schrauben raus und nach und nach die Teile vom Zylinder genommen. Dabei darauf achten, dass keine Dichtungen oder Werkzeugteile in die offene Wanne fallen, sonst wird's scheiße. Auch sollte der offene Motor möglichst oft mit einem sauberen Tuch etc. abgedeckt werden. Was am meisten Zeit verschlungen hat, war das Entfernen der alten Dichtungsreste. Das muss mit Sorgfalt gemacht werden, da sonst die neue Dichtung auch nicht (lange) dicht halten wird. Auch ist uns aufgefallen, dass sich an den Bolzen, die den Zylinder schließlich fixieren, eine Menge Dreck und Sand sammelt, da diese durch sowas wie Lüftungsschlitze zw. den Kühlrippen von außen erreichbar sind. Das sollte vorher bei erkaltetem Motor entweder weggekärchert oder mit einem Gartenschlauch ausgespült werden. Sonst fällt einem der Mist nur in den Motor. Was folgt ist der Rückeinbau aller Teile, einfach im umgekehrter Reihenfolge. Am wichtigsten dabei ist, dass man die Muttern und Schrauben für den Zylinder und die Nockenwellenlager in der korrekten kreuzweisen Reihenfolge montiert, damit nichts verkantet oder schief fixiert wird. Erstaunlicherweise war das Einsetzen der Kolben in die Zylinder auch ohne Kolbenringzange ziemlich einfach und machte keine Probleme. Schnell noch die Steuerkette und die Nockenwellen korrekt montieren und einstellen, damit sich dann keine bösen Überraschungen einstellen. An dieser Stelle kann man dann nochmal die Ventilspiele checken, damit man auch da wieder 6000 km lang seine Ruhe hat. Ist der Motor wieder drin, sollte trotz aller Vorsicht das Öl gewechselt werden, um Schmutzpartikel aus dem System zu entfernen. Dabei sollte natürlich auch gleich die Dichtung der Ölwanne ersetzt werden. --- Langer Rede, kurzer Sinn: Die Zylinderfußdichtung sowie alle anderen Dichtungen halten jetzt dicht, der Motor ist wieder schön trocken, auch nach mehr als 200 km Testfahrt(en). Sooo schwer war's dann eigentlich nicht. Man braucht etwas Zeit (wir haben es zu dritt an einem Tag geschafft), das passende Werkzeug und ein paar helfende Hände zum Aus- und Einbau. SWM behauptet auch, er habe das schonmal allein ohne Hilfe mit einem Wagenheber gemacht. Kann ich mir nach dem Rumgefummel kaum vorstellen, aber mit etwas Geduld... Eine Person mit etwas know-how ist ganz gut dabeizuhaben, damit bei Vergaser, Tank und Elektrik nichts falsch gemacht wird, was den Rückeinbau anbelangt. Alle freigelegten Dichtungen ersetzen, niemals doppelt verwenden. Sind ja eh alle im Set bei Lo+is enthalten. Vielen Dank nochmal für die Unterstützung. :-D |
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