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Motordrehzahl geht nur langsam runter
Hallo Leute,
ich bin neu hier im Forum und bedanke mich schon mal im Voraus für eure Hilfe. Ich habe mir letztens zwei ältere Suzuki GS 500 e gekauft (Baujahr 92 und 99). Jetzt war ich die letzten 3 Wochen damit beschäftigt die Baujahr 92 Maschine zu zerlegen und von Grund auf zu reinigen. Da die Maschine über 2 Jahre still stand war das dringend notwendig. Nun habe ich sie am Wochenende wieder zusammen gebaut und wollte sie nun auch mal testen. Es ist klar, dass sie anfangs erst einmal noch ein wenig unrund lief. Nachdem sie allerdings mehrmals warmgelaufen ist lief sie immer und immer besser. Jetzt zu meinen Problemen: - Wenn ich Gas gebe, muss ich den Gashebel kaum betätigen und sie dreht sofort sehr schnell hoch, woran kann das liegen? - Beim Gas geben bzw. wenn ich dann vom Gas gehe, geht die Drehzahl nicht immer direkt runter, sondern bleibt teilweise kurz stehen bevor sie sinkt. Woran kann das liegen? Vielleicht habt ihr ja paar Tipps oder noch lieber wäre es mir, wenn jemand mal vorbei kommt und sich die anschaut, weil das echt noch Neuland für mich ist. MfG Panterle |
Kontrolliere mal, ob du noch Spiel am Gaszug hast (ein paar Millimeter Leerweg am Gasgriff reichen).
Ich tippe auf Falschluft. Sprüh mal Vergaser und Ansaugstutzen bei laufendem Motor mit zB Bremsenreiniger ab. Ändert sich die Motordrehzahl, zieht es dort Falschluft. Besonderes Augenmerk solltest du da auf die schwarzen Vergaserdeckel und die O-Ringe zwischen Zylinderkopf und Ansaugstutzen legen. |
Vielen Dank für den Tipp. Werde ich hoffentlich heute wenn ich zeit habe ausprobieren.
Werde mich dann nochmal melden Und nein ich habe kein Spiel am Gaszug. Soll ich dort paar Millimeter einstellen? |
Ja, solltest du....2-3 mm reichen schon.
Sonst kann es passieren, dass du dauerhaft etwas Gas gibst...dann tourt der Motor auch deutlich langsamer runter. |
Also ich habe es vorhin mal kontrolliert.
Die Drehzahl geht tatsächlich etwa 500 Umdrehungen höher, wenn ich beide von dir besagten Stellen mit Bremsenreiniger besprühe. Wie bekomme ich die Stellen dicht und was kostet das? |
Kommt drauf an, warum es dort undicht ist.
Ist der Ansaugstutzen porös (ist eher selten, weil der aus massivem Gummi ist) wirds teuer. Meist ist es aber nur sein O-Ring. Der kostet ca 3€ beim Suzukihändler, oder 90 ct in Onlineshops. #22 http://www.alpha-sports.com/spst/1993%20GS500E/16.gif Hier im Thread geht´s weiter unten um diese O-Ringe http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=34557 Die Vergaserdeckel selbst können verzogen sein oder Risse haben. Meist liegt es aber an dem winzigkleinen O-Ring #26 http://www.alpha-sports.com/spst/1993%20GS500E/06.gif Füll mal dein Profil aus, damit man gleich weiß, um welches Baujahr es geht... Gibt hier und da deutliche Unterschiede...so auch bei den Vergasern. Edit: grad im ersten Post gesehen: 92 und 99...da gibt es bei den Teilen noch keine Unterschiede...füll trotzdem aus ;) |
Alles klar, wo fülle ich das denn am besten aus?
GIbt es denn keinen in Umkreis Darmstadt, der sich die Maschinen auch mal anschauen könnte und eventuell paar Tipps geben könnte? |
Oben in der blauen Leiste gibt es einen Reiter "Kontrollzentrum". Da kannst du dein Profil bearbeiten.
Hier kannst du schauen, ob es einen Stammtisch in deiner Nähe gibt: http://forum.gs-500.de/forumdisplay.php?f=26 |
Ok super werde ich gleich morgen machen.
Kann ich hier irgendwo werbung machen, weil ich eine meiner beiden maschinen ja verkaufen will |
Wir haben hier nen großen Forumsmarktplatz. Da ist neben dem SUCHE auch ein BIETE Bereich.
http://forum.gs-500.de/forumdisplay.php?f=52 Bei Angeboten dran denken, nen Preis dazuzuschreiben, sonst wird das Angebot nicht freigeschaltet. |
so ich greif das ganze hier mal auf, da ich selbiges Problem habe.. zu erst einmal zu meiner Geschichte:
Baujahr 93 offen Ich hatte dieses Jahr Probleme, welche sich auf Rost im Tank zurückführen ließen. Also Tank selber gereinigt, entrostet und versiegelt. Danach natürlich den komplett verdreckten Vergaser ins Ultraschallbad und gleich mit dem Vergaser-Reparaturkit auf Vordermann gebracht. Neues Schwimmerventil, die SchwimmerKammerDeckelDichtung und den kleinen O-Ring...O-Ringe an den Ansaugstuzen sind auch gewechselt worden. Membrane sind weder porös noch sehen sie alt aus. Nadel ist auf die 3.te Kerbe eingestellt. Synchronisiert wurde gleich auch noch. So erstes Problem war, dass der Schwimmerstand falsch war, welches sich durch Auspuffknallen geäußert hat.. dann eingestellt, Auspuffknallen weg. Leider tourt sie nun sehr langsam ab. Dann habe ich die Leerlaufgemischschrauben reingedreht, allerdings darauf geachtet, dass ich sie nicht zu weit reindrehe..dann 2 Umdrehungen herausgedreht. Motor warum laufen lassen und das abtouren war immer sehr langsam.. (nur mal so als Beispiel auf 4000 rpm hat sie bis auf 3000 rpm gut 15 sec gebraucht). Dann habe ich mir gedacht, das Leerlaufgemisch nach Gehör einzustellen, wie es hier in den FAQ´s beschrieben ist. Leider gab es keinerlei Unterschied bei den Drehzahlen, auch nicht als die Schraube fast komplett herausgedreht wurde oder reingedreht war.. allerdings bisher nur den linken Zylinder gestestet. Falschluft kann ich mir ja eigentlich einfach nicht vorstellen, da alle Dichtungen neu sind.. Irgendwas muss ja mit dem Gemisch nicht in Ordnung sein.. Kann dass sein dass der Schwimmerstand immer noch zu hoch ist? Schon mal danke für eure Anregungen/Vorschläge/Hilfe ;) |
Kontrollier trotzdem als erstes auf Falschluft. Auch wenn alle Dichtungen neu sind heißt das nicht, dass auch wirklich alles dicht ist.
Und denk dran: Goethe war dichter :grinser2: |
ok nehm ich morgen dann mal in Angriff!
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Vielleicht die Leerlaufdrehzahl zu hoch eingestellt oder der Gaszug hat zu wenig Spiel?
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Gaszug hat Spiel und wenn se warm ist, läuft sie auch normal auf 1000-1200 rpm..also eigentlich normal.. schau ich aber trotzdem nochmal nach.. sollte ja, wenn ich die standgasschraube herausgehe, dann absaufen..
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Hallo,
ich hatte vor kurzem das gleiche Problem, aber Dank der guten Beiträge hier, das Thema wurde ja schon mehrfach behandelt, hab ich alles wieder zum laufen gebracht. Wie die Vorredner schon erwähnt haben: - O-Ringe in den Ansaugsstutzen kontrollieren (die waren bei mir auch platt) - Bowdenzug kontrollieren - die kleinen O-Ringe unter dem Vergaserdeckel kontrollieren - Vergaserdeckel auf Verzug kontrollieren das letztere hatte ich als Problem, da konnte man bei angezogenen Schrauben seitlich die kleine O-Ringe sehn, hab das Loch für die Synchronisation angesenkt, mit nem Bohrer und dickere O-Ringe verwendet, jetzt funktionierts. Aber es waren mehrere Sachen, die nicht gepasst haben. Und da kann man nur Schritt für Schritt suchen (und ne Menge Geduld verlieren :grinser2:). Erst wenn du das Thema Falschluft ausschließen kannst, würde ich andere Maßnahmen probieren. Gruß |
So Falschluft geprüft, keine Veränderung der Drehzahl mittels Bremsenreiniger...
Der Tipp mit dem Bowdenzug war Gold wert! Läuft nun viel besser als vorher. Nen bissel einstellen muss ich aber trotzdem noch... Was ich allerdings immer noch nicht verstehe ist, dass die Leerlaufgemischschrauben bei mir keinen Einfluss auf die Drehzahlen haben. Von was für einem Unterschied spricht man denn? Bis zu 500 rpm/Motor absaufen? |
Naja, wenn die Drosselklappen erstmal geöffnet sind, hat das Leerlaufsystem keinen großen Einfluss mehr (daher auch der Name ;) ).
Mit den LLGS kann man den Motor im Stand abwürgen, wenn man möchte. |
hmm dann stimmt an meinem Vergaser wohl doch noch nicht alles, wenn ich die LLGS bis fast zum Ende herausdrehen kann bzw. auch keine Änderung vorhanden ist , wenn sie reingedreht wurde..
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Meist liegt ein schlechtes / kein Ansprechen der LLGS an Falschluft.
Rausdrehen hat irgendwann keine Wirkung mehr. Die Leerlaufdrehzahl steigt rausgedreht um einige hundert Touren und dann passiert nichtsmehr. Diesen Punkt ab dem sich die Drehzahl nichtmehr ändert gilt es ja beim Einstellen des Leerlaufgemisches zu finden. Ansaugstutzen hast du auf Falschluft überprüft? (also dort, wo die Stutzen den Motor berühren) Wenn das Leerlaufsystem versifft ist, tut sich da natürlich auch nichts, wenn du an den Schräubchen drehst. |
jop Ansaugstutzen habe ich richtig eingesprüht..ringsrum.. sowohl am motor direkt als auch am vergaser
Also könnte die Standgasdüse dicht sein? Die Nummer 19 in der Explosionszeichnung (http://www.alpha-sports.com/spst/1993%20GS500E/06.gif) |
Ja, die Pilotdüse könnte dicht sein.
Aber such dir nen wirklich gut passenden Schraubendreher und mach die Vergaser vorher warm. Der "Kopf" der weichen Messingdüse gibt schnell auf... |
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