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Kupplungsbeläge Aufquellen durch Benzin im Öl?
Hallo.
Ich habe es jezt endlich auch mal geschafft, daß mir Benzin ins Öl gelaufen ist ;-) Also Ölwechsel, darauf achten daß wirklich soviel wie möglich raus ist, neues Öl rein, Motor an und los (wollte zur HU fahren). Dann merke ich, daß das Getriebe sehr schlecht schaltet. Als nächstes, daß die Kupplung kaum trennt, und der Leerweg am Kupplungshebel sehr groß ist. Ich hab das dann am Straßenrand mit der Einstellschraube an der Kupplungsarmatur nachgestellt (war vorher fast ganz drin, ist jetzt "ziemlich weit" raus). Unterwegs habe ich mir Gedanken gemacht: wenn die Beläge sich abnutzen und dünner werden, müßte ja das Kupplungsspiel kleiner werden. Bei mir ist das Kupplungsspiel viel größer geworden, also könnten die Beläge aufgequollen sein? Da ich am Donnerstag ein paar Hundert Kilometer auf ein Treffen fahren will, werde ich morgen nochmal schauen, ob evtl. auch einfach gerade die Aufhängung des Zugs unterm Ritzeldeckel die Grätsche macht, aber das wäre ja ein komischer Zufall daß das genau jetzt ist. Hat schon mal jemand sowas erlebt? Daß die Beläge nach einem "Benzin im Öl Unfall" dicker geworden sind? Ich gehe davon aus, daß die Kupplung noch original ist. Rutschen tut die Kupplung nicht, nach dem Nachstellen funktioniert sie wieder einwandfrei. |
Das von Dir beschriebene Symptom mit dem ständig locker werdenden Kupplungsseil hatte ich auch schon.
Nach dem 4ten Mal Einstelschraube am Hebel herausdrehen war das Halteblech für den Seilzug am Ausrückmechamismus endgültig gerissen... Schau mal unter dem Ritzeldecke nach, ob das Blech in das der Kupplungsseilzug steckt noch am Stück ist. Das kann wirklich daran liegen ;-) |
Die Kupplungsbeläge quellen in Benzin nicht an. Muss an was anderem liegen - vermutlich gibt der Seilzug oder die Verbindung zur Ausdrückschnecke den Geist auf.
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Ok, danke.
Dann guck ich mir das nochmal genauer an, vor ich am Donnerstag auf "große Fahrt" gehe ;-) (und nehm im Zweifelsfall eines von den anderen Motorrädern) |
So, bin wieder aus der Garage zurück.
Der Zug, die Schnecke und das Halteblech an derselben sind in Ordnung. (Ok theoretisch könnte der Zug irgendwo in der Hülle gerade am Reißen sein, aber das halte ich für unwahrscheinlich). Ich habe nochmal genau geschaut, und ganz so weit habe ich die Einstellschraube gestern nicht rausdrehen müssen, ich schätze so 5mm. Heute kam mir die schon wieder etwas straffer vor, ich habe nach dem Überprüfen des Kupplungsseils die Einstellschraube eine Umdrehung weniger weit rausgedreht und das Kupplungsspiel ist jetzt korrekt. Die einzige Erklärung die ich dafür habe ist momentan, daß irgendwas durch das Benzin im Öl "gewachsen" (oder aufgequollen) ist. Die Alternative wäre, daß die Druckstange geschrumpft ist, das halte ich für noch unwahrscheinlicher. Egal. Nachdem die Kupplungsbetätigung soweit ich das prüfen kann in Ordnung ist, werde ich den Donnerstag, geeignetes Wetter vorausgesetzt, mit der GS in Angriff nehmen :wink: Danke für alle Hinweise. |
Besorgt dir nur für den Fall einen neuen Kupplungszug und nimm den mit auf Tour.
Ölstand passt? |
Zitat:
Ölstand ist korrekt. |
Die Kupplungsbeläge einer GPZ 500 S quellen an wenn Benzin im Öl ist!
Eigene leidige Erfahrung..... Und ich behaupte mal zu wagen, dass es sich bei der GS 500 genauso verhält.... |
Konnte ich bisher bei Suzukis nicht beobachten, aber wer weis was alles für Qualitäten mit den Jahren verbaut wurden.......
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Zitat:
Ich muss auber auch dazu sagen, dass in menem Fall, das Moped ein halbe Jahr mit Benzin im Öl stand...... Die Einwirkzeit macht da sicher was aus..... Und nach Ölwechsel hatte sich das Problem dann auch nach 1000 km von alleine gelöst:) Die Schwellung ging zurück, wie im richtigen Leben :) |
Gleich zu Kawas waren die Beläge nie, denn die Kawabeläge rutschten im Gegensatz zu den Suzi-Belägen nicht bei Verwendung wolframhältigen Öles. Das hat Suzuki erst sehr spät in den Griff bekommen.........
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Naja, die Kupplung an der GS finde ich ok, funktioniert bei mir auch mit 5w30 Synthetikoel, und das bei 70000 Laufleistung
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Am Ende hat die Kupplung schon mal jemand gewechselt und es sind gar keine Originalen Beläge mehr, so genau läßt sich das nicht mehr nachvollziehen nach 24 Jahren :-) Und den Deckel mache ich deswegen nicht runter um nachzuschauen.
Gleich gehts auf Tour, ich bin guten Mutes. Danke für alle Hinweise! |
So, 1155km später kann ich sagen, daß die Kupplung sich wieder in den Ursprungszustand zurückversetzt hat, anscheinend ist jetzt alles Benzin raus (oder der Verschleiß war extrem hoch, was ich eher nicht glaube ;-) ).
Es ist also wieder alles gut. |
Zitat:
:) Jo, so war das beim mir auch:) dann hoffe ich auch mal dass der Motor das nicht übel nahm mit dem Benzin |
Zitat:
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Zitat:
Ich glaube ich hab da 1-2 Tage drüber gehirnt damals....:) |
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