Mann, das war ja kompliziert. Du kannst ja auch noch die Quantenmechanik mit einbeziehen. Ist aber trotzdem falsch.
Nochmal ganz einfach:
Beschleunigung: a=F/m -> Masse ist konstant
Aus dieser Formel folgt, dass die Beschleunigung dann maximal ist, wenn die wirkende Kraft maximal ist.
Da die Räder sich drehen, ist die Größe, die eine Änderung der Rotationsgeschwindigkeit verursacht, das Drehmoment. Je größer das Drehmoment, umso größer ist die Änderung der Rotationsgeschwindigkeit im gleichen Zeitraum.
Daraus folgt, dass die Beschleunigung dann maximal sein muss, wenn das Drehmoment maximal ist.
Die Leistung ist für die maximal erreichbare Geschwindigkeit wichtig, nicht jedoch für die maximal erreichbare Beschleunigung.
Im Drehmoment-/Leistungsdiagramm der GS sieht man, dass das Maximum der Leistung bei einer höheren Drehzahl ist als das Drehmomentmaximum. Also kann ich bei weniger Leistung eine größere Beschleunigung haben.
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