Das sind zwei unterschiedliche Baustellen. Es gibt da sicher überschneidungen, aber vergleichen oder sagen "das eine ist besser als das andere" kann man da nicht pauschal.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist dafür da, wenn der Versicherte aufgrund von
Unfall oder Krankheit seinen Job nichtmehr machen kann. Dann gibt es die vereinbarte Summe pro Monat, natürlich nach einer gründlichen Prüfung ob Du die Versicherung nicht bescheißen willst

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Die Unfallversicherung kümmert sich nur um Unfälle, nicht um Krankheiten. Es ist völlig egal, wo, wann und wobei der Unfall passiert, normalerweise werden auch Fahrlässigkeiten reguliert, nur Vorsatz natürlich nicht. Die Unfallversicherung zahlt in der Regel ein Krankenhaustagegeld, Invaliditätsleisungen und eine Unfallrente sowie eine Unfalltodleistung, alles je nach gekauftem Leistungsumfang. (da gibts dann noch viel mehr, Verletztengeld, Zeckenbiss, Unfälle aufgrund von Herzinfarkt, Putzfrau und Essen auf Rädern...)
Die Unfallversicherung ist in der Regel deutlich billiger als eine Berufsunfähigkeit, dafür fehlt aber eben der Punkt der Erkrankung.
Ich persönlich sehe die Wichtigkeit der Versicherungen in folgender Reihenfolge:
1. Private Haftpflicht (schützt vor Ansprüchen Dritter)
2. Private Unfallversicherung (schützt die Arbeitskraft)
3. Hausrat / Wohngebäudeversicherung (schützt meine geschaffenen Werte)
4. Rente / Leben (Ansparen für Rentenalter, Absicherung Todesfall)
...dann wertgleich je nach Lebensumständen:
Rechtsschutz, Berufsunfähigkeit, Krankenzusatz, Hamsterschnupfenversicherung, Lebensversicherung für das Rennpferd...
So in etwa sollte es aussehen...
KFZ hab ich jetzt mal weggelassen, die muss man ja eh haben.