Bei meiner GS gabs auch in diesem Drehzahlbereich dieses starke Vibrieren. Das trat bei mir bei halber Tankfüllung auf. Dazu später mehr.
Das hat was mit der Eigenschwingzahl eines Körpers zu tun. Es gibt einen bestimmten Schwingungsbereich eines jeden Körpers, der die Amplituden (die maximalen Aussschläge) immer weiter wachsen lassen würde, wenn man diesen Bereich halten würde.
Also bei dem GS-Tank ist dieser Bereich bei f= 5600 / 60 = 94Hz
Wenn du also bei dem Drehzahlbereich landest, würde sich theoretisch der Tank immer mehr aufschwingen, bzw. aufschaukeln.
Das würde dann irgendwann den Tank zerstören. (nennt sich Resonanzkatastrophe). Ein ganz gutes Beispiel dazu:
http://www.youtube.com/watch?v=j-zczJXSxnw
So. Wir haben aber eine Dämpfung, sodass der Schwingungsausschlag nicht unendlich groß wird, welche in Form der Lagerungen (Verschraubungen) und in Form des vorderen Tankgummis bei uns vorhanden sind.
Jetzt wieder zu meinem Motorrad:
Ich hab irgendwann mal das Tankgummi vorne gewechselt, weil der Vorbersitzer seins wahrscheinlich zerfleddert hatte. Er hatte dann ersatzweise ne Gummimatte da dran geklemmt, was eben die oben angesprochene Dämpfung nicht mehr soooo astrein gewährleistet hat.
Alles halb so wild, an sich. Hör einfach mal genau hin, ob du ein Rasseln oder Klappern hörst. Das würde dann auf lose Schraubverbindungen hinweisen, was nicht soo gut wäre.
Aber ansonsten ist es einfach konstruktiv nicht anders zu erledigen bei nem Zweizylinder-Motor. Die Schwingungen gibt es nunmal und man muss damit leben.