Damit man sich uuungefähr vorstellen kann, welche Zusammenhänge mit Dämpfungsmasse und Frequenz usw. bestehen:
Omega = Eigen-Kreisfrequenz (hängt direkt mit der "bekannten" Frequenz f zusammen)
k = Steifigkeit (also wie steif und "starr" der Lenker ist. Da geht natürlich auch die Länge des Lenkers mit ein)
m = Masse des Lenkers (Schwingermasse)
Der Zusammenhang ist:
Omega = Wurzel( k / m )
Heißt, je größer die Masse wird, desto geringer wird Omega.
Das heißt, die Eigenfrequenz wird geringer. Das bedeutet für das Motorrad, dass es nicht bei meinetwegen 200Hz anfängt, richtig zu schwingen, sondern bei meinetwegen 20Hz. Am Motorrad treten tendenziell höhere Erregerfrequenzen auf als die angenommenen 20Hz (1Hz = 1Schwingung/Sekunde)
Das heißt: Lenkerendengewichte dran -> hochfrequente Vibrationen werden gemindert
Das, was ich geschrieben hab, ist seeeehr vereinfacht und gilt nur für eine punktförmige Masse und bekannten Materialdaten und Geometriedaten (wirkliche Steifigkeit usw).
Der Ingenieur macht sich da aber direkt mal die
Finite-Elemente-Methode zunutze.