Ok nach ein wenig Recherche (das kommt wohl nicht nur bei der GS vor) komm ich zu folgendem Ergebnis:
Das Suzuki Handbuch sagt klar "nur in diesen positionen messen". Diese stellungen der nocken sind eben TDC. Und bei TDC muss das spiel den vorgaben entsprechen. Auf Grund der form der Nocken ist der unterste "Bauchpunkt" wohl dünnwandiger als der Punkt der Nocke, der bei TDC zum Shim zeigt. Also die Technik "hauptsache die Nockenspitze zeigt vom Shim weg" kann stimmen (wenn der untere Bauch der Nocke durchgehend den gleichen durchmesser hat), muss aber nicht. Wieviel Augenmaß man sich erlauben kann hängt davon ab, wieviel Grad freies Spiel ist.
Weshalb die Nocken diese Form haben, keine Ahnung.
|