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Alt 07.05.2016, 13:22:41   #1
heidjer
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Standard Vergaser Höhe Schwimmer

Moin,

ich habe mich durch diverse Freds gelesen, und finde keine eindeutige Aussage, die mich beruhigt.

1.:
Soweit ich das lese, muss der Schwimmer bei 14,6mm +/- 1 mm im umgedrehten Zustand beim Pusten in den Spritzufuhrschlauch ( idealerweise unbenutzter) freigeben. Höhe über die Metallaufhängung des Nadelventiles justieren.

Soweit richtig?

2.:
im eingebauten Zustand sollte bei korrekter Funktion der Benzinstand ( ablesen an transparentem Schlauch am Benzinablass, Benzinablasschraube offen)
das Benzin bis zur Deckelkante (= Höhe Schwimmerkammerdichtung) steigen.

3.:
Wenn ich nun den Motor starte, sollte der Pegel nicht fallen.
Das habe ich gemacht, den Pegel muss ich noch einmal bei warmem Motor mit mittlerer/hoher Drehzahl prüfen, um zu sehen ob genug Benzin nachläuft, oder der Stand dann wegsackt.

Ich hoffe, die Checklistesoweit verstanden zu haben.
Gibt es bezüglich Schwimmerstand noch etwas?

Abschliessende Frage:
Da ich mit dem Messen der Schwimmerhöhe irgendwie überfordert bin, kann ich die alternative Prüfmethode einsetzen, um zu ermitteln das der Level im Vergaser iO ist, oder ist das nur ein Anhaltspunkt?

Danke für Eure Hilfe vorab!
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Alt 07.05.2016, 14:03:05   #2
Russedeluxe
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Gegenfrage: Hast du Probleme mit dem Vergaser?
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Alt 07.05.2016, 14:41:35   #3
heidjer
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Ja, habe ich, aber fast gelöst.
Daher benötige ich noch die Info. Danke vorab.
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Alt 08.05.2016, 05:40:01   #4
berndy
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Im Prinzip geht beides.

Die Methode mit dem Lineal wird eben bei ausgebauten Vergasern gemacht, hat den Vorteil, dass man direkt nachjustieren kann.

Die andere Methode ist eher zum Überprüfen bei der Fehlersuche. Wenn man hier feststellt, dass es nicht passt, muss man die Vergaser ausbauen und nachjustieren. Dazu wendet man wieder die erste Methode an.

Gemessen wird nicht mit blasen oder saugen, ist unnötig, sondern man dreht den Vergaser so, dass der federbelastete, kleine Stift im Schwimmernadelventil gerade noch unbelastet die Metallzunge am Schwimmer berührt und misst dabei den Abstand Schwimmeroberkante - Dichtfläche senkrecht zur Dichtfläche.

Eigentlich ganz einfach.

Von Topham Mikuni gibts eine Anleitung.

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=...stellen+mikuni
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 20.05.2016, 06:10:43   #5
heidjer
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Guten Morgen alle,

So, jetzt habe ich mich nochmal intensiver beschäftigt, komme aber nicht zum gewünschten Zustand.

Schwimmerstand ist i.O., Ventile gecheckt und passen.
Zündung ist i.O., Kompression keine Ahnung, da keine Möglichkeit zum testen.
Kopf-und Fissdichtung im Winter gewechselt. Zylinder und Kolben sahen aus wie neu. Wir haben dabei Bremsenreiniger in den ausgebauten umgedrehten Zylinderkopf besprüht, Ventile waren dicht. ÖLverbrauch ca. 250ml /1000 bei forscher Gangart. Vergaser wurde letztes Jahr im Sommer ultraschallgereinigt,hat nun zusätzlich neue Membrane bekommen, und einen Keyster Reparatursatz mit neuen, nach Entdrosselungssatz zu verwendenden Hauptdüsen. Falschluft nach Erneuerung der O-Ringe an den Ansaugstutzen nicht mehr vorhanden. Einstellung Leerlaufgemischschraube nach Entdrosselungs-pdf und alternativ Einstellung nach Gehör. Kerzenbild schön hellbraun.
Gasschieber per fingertest gecheckt, gleiten gleichmässig.
SYnchronisation per "Öl-Schlauchwaage" durchgeführt, da bin ich nicht ganz sicher, ob das gelungen ist. Leerlauf ist schwierig einzustellen, Tendenz zum langsamen Abtouren ist vorhanden.

Beim Fahren:
verschluckt sich nicht, beschleunigt untenrum bis ca. 3000 Touren mau, dann zieht Sie i.O. durch, allerdings nur, wenn ich kein Vollgas gebe, somdern den Griff bis max. ca. 1cm vor Anschlag aufdrehe. Bei Vollgas stottert Sie etwas, schlimm ist es zwischen 4500-7000 Touren.
Original Luftfilter ohne Innenrohr UND K+N mit Innenrohr zeigen das gleiche Verhalten.

Gibt es einen Guru, der mir beim Einstellen helfen kann, oder soll ich Sie in die Werkstatt bringen?

Danke schon einmal für die Zeit, die Ihr Euch zum Lesen des langen Textes genommen habt.

P.S.: Habe den Text gerade mit dem Pad getippt, daher dürfen Schreibfehler behalten werden....
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Alt 20.05.2016, 06:19:22   #6
Merle
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Das Verhalten beim fahren sagt mir das die Leerlaufdüsen noch nicht richtig sind. Im unteren Drehzahl Bereich spielen sie eben noch die Hauptrolle.
Rehbraun ist bei den Kerzen auch viel zu dunkel.
Ich denke da stimmt was nicht in den Grundeinstellungen, bzw im Vergaser ist noch irgendwo was drin was nicht reingehört.

Ich vermute da greifen noch 2-3 Fehler ineinander und erzeugen dieses Fehlerbild.
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Meine Moppeds sind jetzt in einem Alter, sie entscheiden selbstständig ob sie mit Dir eine Ausfahrt machen oder nicht.
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Alt 20.05.2016, 06:52:27   #7
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Vergaserkennnummer und verwendete Hauptdüsen angeben. Da scheint was nicht zu stimmen.
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Alt 20.05.2016, 10:53:48   #8
berndy
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Scheint tendenziell im unteren Drehzahlbereich zu mager zu sein.

Die braunen Kerzen können auch daher kommen, dass der Motor noch nicht lange genug gefahren wurde und daher noch nicht die Selbstreinigungstemperratur erreicht hat.

Kerzenbild wäre "rehbraun" aber eher zu fett. Sollte mehr in Richtung grau gehen.
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Alt 20.05.2016, 12:34:44   #9
heidjer
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Kerzenbild siehe Foto.

Ansaugstutzen sind 34mm.

Bedüsung: Hauptdüse des unten in diesen Beitrag hineinkopierten Satzes geändert von 120 auf:

122 (links) und 122,5 (rechts).

Ich habe nicht nachgesehen, welche Düsen drin waren, da ich eh eine "Radikalkur" gemacht habe.

Eventuell die Standgasdüse (40) falsch? Ich konnte dazu noch nie eine Angabe finden...

(aus der Bucht)
Suzuki GS500E K-P Bj. '89-2000
BST 33 Vergaser



Schwimmerkammerdichtung
Schwimmerkammerventil Set
Gemischschrauben
Düsennadel #Y512 = 5DH9
Nadeldüse 0-2
Hauptdüse #120
Standgasdüse #40
Choke Kolben
div. O-Ringe (siehe Abb.)
EIne Frage zum Schluss: Wo sehe ich das Vergasermodell?
Ich hoffe, ich muss nicht schon wieder alles auseinanderbauen....
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Alt 20.05.2016, 15:16:06   #10
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P.S.: Benzinschläuche hatte ich erneuert, sind nicht geknickt, Tank ist rostfrei, Benzinhähne sind auch beide neu, Unterdruckleitung Vergaser<>Tank ist dicht.
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Alt 20.05.2016, 19:34:16   #11
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Kerzen sehen ok aus.

Hast du die Probleme auch wenn der Motor warm gefahren ist oder nur nach dem Anlassen?

Du könntest mal versuchen, den Originalluftfilter teilweise abzukleben. Immer in kleinen Schritten, und gucken, ob sich etwas ändert.

Wenn es mit teilweise abgeklebtem LuFi besser wird, könnte es daran liegen, dass der Luftfilter zu viel Luft durchlässt.

Dann müsste man einmal den Originalfilter mit Innenrohr probieren oder größere Düsen versuchen.
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Alt 20.05.2016, 21:47:44   #12
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Die Probleme sind auch da, wenn der Motor warm ist.
Da ich noch eine ungedrosselte 96er habe werde ich mir den Filter mal in diese einbauen, der hat ja ein Innenrohr.
Morgen geht es in den Harz.
Rückmeldung dann am Sonntag!
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Alt 21.05.2016, 17:10:27   #13
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Die Vergasernummer ist eine 5-stellige alphanumerische Nummer, welche am Vergasergehäuse ist. (etwa so: 01D30 oder so ähnlich). Nur mit der Nummer kann ich die Grunddaten (Ausliefer- bzw. Entdrosseldaten) deines Vergasers nachsehen.....
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Alt 21.05.2016, 17:49:46   #14
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Ich gehe gleich nachsehen. Muss ich den Vergaser dazu etwa wieder ausbauen, oder ist das im eingebauten Zustand zu sehen, und ich habe es nicht gefunden?
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Alt 21.05.2016, 18:40:21   #15
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Bild des Vergasertyps, ist allerdings kaum noch lesbar:

D203 X3X1 lese ich da. Kommt das hin?

Es gibt übrigens 3 unterschiedliche Luftfilter von Suzuki, nicht 2, wusstet Ihr das?
01D5 = langes Innenrohr
01D10 = kurzes Innenrohr
01D00 = kein Innenrohr.

Den D5 habe ich noch nicht in der Maschine versucht, steckt in meiner 96er, dies ist ja eine ungedrosselte 94 er, aber könnte ich auch noch.
Heute bei der Tour in den Harz habe ich den 01D10 eingesetzt. Sie lief sehr gut ab 7500-8000 Touren, zog richtig gut durch. Im 5ten auf ~170 Tacho gekommen, unverkleidet und ich wiege ~105KG ohne Klamotten. Nur bei 5000-7000 in den letzten Gängen etwas träge, aber viel besser als vorher. Standgas einstellen ist weiterhin sehr schwierig. Stelle ich Sie auf >1000 Touren mit Leerlaufschraube, tourt Sie nicht ab. Darunter geht Sie im Standgas aus. Von 1 7/8 bis ca. 3,5 Schraubendrehungen alles durchprobiert.
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Alt 21.05.2016, 23:54:14   #16
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Nein. Ist in jedem Fall eines von diesen:

01D00
01D20
Länderspezifisch:
02D5, 01D50, 02D6......usw. Kann 4 oder 5 stellig sein.
Ein X darf/kann nicht dabei sein - das wäre ein Prototyp und die gibts garantiert nicht in der freien Wildbahn....

Gibt auch keinen mit der Sequenz "xyD203" nach dem D darf nur eine einstellige oder zweistellige Zahl stehen.

Die 3 LuFi-Typen sind bekannt. Allerdings ist ihre Zuordnung auf welche Maschine (Bj, gedrosselt, entdrosselt, etc.) sie gehören schon fast eine Diplomarbeit. Selbst in meinen Unterlagen, und die sind ziemlich vollständig (nicht nur für die GS500), ist das nicht eindeutig.

Wenn es dich interessiert noch was für die Historie: Es gab auch noch einen 01D51. Dieser kam aber nur mit den allerersten GS500 (1989) mit den steilen NW zum Einsatz (und auch da nur ab Werk). Da diese GS aber alle sofort (nach Auftreten der Probleme) auf die heute bekannte "sanftere" NW umgebaut wurden, gibts auch den Filter nicht mehr.
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Alt 22.05.2016, 09:38:00   #17
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Ich war eben noch einmal in der Garage.
Leider ist die Nummer, wie ja am Foto bereits zu sehen war, absolut ausgeblichen und verschwommen.
Habe es beleuchtet, mit Lupe versucht, Kamera mit Zoom,
aber wirklich lesbar ist es leider nicht.
WENN die Zahlen nahezu identisch aufgebaut sind,
würde ich am ehesten 02D3 dort hineininterpretieren.
Lass uns einfach mal davon ausgehen, ok?
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Alt 22.05.2016, 21:11:33   #18
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Ein 02D3 ist Bj. 94 und betrifft eine GS500E-U E22/34 (Germany/Italy)

Um auf die entdrosselte Type (E22) zu kommen sind L #125 und R #122,5 Hauptdüsen einzubauen. Ggf. ist die Pilotjet auf 1 5/8 Umdrehungen zurückzudrehen. Damit würde der Vergaser dann dem 02D6 entsprechen.
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Alt 23.05.2016, 20:07:09   #19
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Update:
Ich wollte die Nadelclips umhängen. Dabei fiel mir auf, das am rechten Vergaser die Membran nicht richtig in der Nut sass, und durch den Deckel gequetscht wurde. Dadurch kann der Vergaser natürlich verminderten Unterdruck rechts gezogen haben.

Also nun alles auf Anfang.
Membran gewechselt. ( alte Membran eingebaut, die noch gut ist).
Synchronisiert. Filter D00, läuft mies. Filter D10, läuft i.o.
Clip auf zweite Nut vom langen Nadelende gehängt. Stottert stärker bei mittleren Touren und Vollgas. Bei 3/4 Gas aufgedreht gehts. Ab 8000 Touren OK.
Clip auf zweite Nut vom kurzen Nadelende gehängt. Besser, aber weiterhin leichtes Stottern von 5000-7000 Touren, und zähes hochdrehen. Kein Unterschied zwischen 3/4 Gas und voll aufgedreht. Ab 8000 Touren i.O.
Werde morgen mit der mittleren Nut weitermachen.

Ich bin weiterhin für sachdienliche Hinweise dankbar
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Alt 24.05.2016, 19:43:55   #20
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Lt. meinen Unterlagen hängt auf allen Vergaservarianten dieses Baujahres der Clip in der 3. Kerbe.....
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Alt 24.05.2016, 20:16:02   #21
heidjer
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ja klar, aber was tun, sprach Zeus?

Gaser ist gereinigt und Rep-Satz eingebaut, Bedüsung offenbar korrekt, Membrane i.O., Schieber gleiten gleichmässig wenn ich mit dem Finger hebe, Unterdruck ist i.O., Schläuche neu und Benzinhähne auch beide, Tank rostfrei.
Zündkerzen neu, Ventile eingestellt.

Was, wenn nicht mit den Kerben und verschiedenen LuFi's "spielen" kann ich denn noch machen?

Es muss doch irgendwann dieses Loch zw. 5000-7000 RPM mal verschwinden....
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Alt 24.05.2016, 20:21:23   #22
Rocky
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Clip immer in der Mitte - alles andere bringt nur Probleme

und das Leerlaufgemisch individuell anzupassen macht eigentlich auch immer Sinn

Anleitung : http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=33313
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` `

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Alt 24.05.2016, 20:27:29   #23
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Das versuche ich ja, habe nachdem ich die gequetschte Membran getauscht habe neu synchronisiert mit der Öl-Selbstbausynchron"uhr".
Grundstellung 1 7/8 Gemischschrauben, lief mager, Leerlaufschraube auf ca. 1000 rpm= Abtouren OK, auf ca. 1200 Touren = Leerlauf bleibt auf Niveau von 4000 Touren nachdem die Drehzahl einmal auf 3500+ Touren gedreht wurde. Kann dann nur per Killschalter oder mit der Kupplung/Bremse runtergebremst werden.
O-Ringe der Ansaugstutzen sind neu, Falschlufttest mit WD40 und Bremsenreiniger negativ.
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Alt 24.05.2016, 20:28:36   #24
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Gemischschrauben von ca. 1,5 Umdrehungen bis ca. 3 Umdrehungen alles durchprobiert. Natürlich erst warm gefahren ( Öl 100 Grad).

Leerlaufinstellung nach Gehör habe ich natürlich gemacht, und auch anders probiert.
Wenn jemand in der Nähes sich mit Vergasern auskennt und ich mich zur Diagnose dort mak einfinden dürfte wäre ich aber sowas von dankbar.....
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Alt 25.05.2016, 15:11:59   #25
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Langsames Abtouren deutet auf zu mageres Leerlaufgemisch, mach mal noch ne halbe Umdrehung auf.

Die maximale Leistung nicht bei Vollgasstellung, sondern bei knapp drunter hatte ich auch schon , meine war da zu fett. Schwimmerkammerniveau senken.

Kerzenbild bei Vollgas kriegst Du nur wenn Du auf der AB mal 3 km Voggas fährst, dann Zündung aus und Ausrollen lassen und dann kontrollieren.
Wenn Du nämlich mit teillast und Lastwechsel nach Hause fährst um dort zu gucken, hat sich den Kerzenbild schon weider verändert.

Gruß Joe

Zitat:
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Guten Morgen alle,

So, jetzt habe ich mich nochmal intensiver beschäftigt, komme aber nicht zum gewünschten Zustand.

Schwimmerstand ist i.O., Ventile gecheckt und passen.
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verschluckt sich nicht, beschleunigt untenrum bis ca. 3000 Touren mau, dann zieht Sie i.O. durch, allerdings nur, wenn ich kein Vollgas gebe, somdern den Griff bis max. ca. 1cm vor Anschlag aufdrehe. Bei Vollgas stottert Sie etwas, schlimm ist es zwischen 4500-7000 Touren.
Original Luftfilter ohne Innenrohr UND K+N mit Innenrohr zeigen das gleiche Verhalten.

Gibt es einen Guru, der mir beim Einstellen helfen kann, oder soll ich Sie in die Werkstatt bringen?

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