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#1 |
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Erfahrener Benutzer
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Kilometer: 110000
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Kann man mit wirtschaftlich vertretbaren Mitteln ein Getriebeausgangslager wechseln? Der Reparaturanelitung nach ist dafür das Trennen der Motorgehäusehälften notwendig.
Vorgeschichte: Nachdem meine nagelneue Kette (inkl. Kettenrad und Ritzel gewechselt) nun etwas zu stramm gespannt war macht sie Geräusche. Ich habe die neue Kettenspannung nach Anleitung (aufgebockt 3cm) eingestellt. Da mein Federbein etwas ausgelutscht ist, federt sie etwas tiefer als eine neue GS500, was an den 85000km Laufleistung liegen kann. Sie rumpelte etwas, also habe ich nach ca. 80 km die Kette wieder lockerer eingestellt. Kette lief wunderbar, bis der Regen kam und die Originalschmierung der Kette weg war. Scheiß-Kettenfett aus dem Baumarkt benutzt, das schleuderte ab, Kette lief zu trocken, rumpelt trotz neuer Schmierung etwas; es ist ein Laufgeräusch einer Kette, das etwas lauter als normal ist, hinzukommt, dass die Glieder nicht merh ganz gleichmäßig laufen, ein leichtes Auf und Ab alle 10 Glieder (hab es nicht gezählt) ein Geräusch verursachen. Kette wurde inzwischen gereinigt und neu geschmiert. Die Kette hat unn wohl einen weg. Naja, vielleicht gibt sich das Geräausch ja, wenn auf Kettenrad und Ritzel wieder wie bei der alten Kette ein schöner Kettenfett-Puffer drauf ist. Ich hatte zeitweilig das Ausgangslager im Verdacht, u.a. weil Öl tropfte. War aber nur eine gigantische Menge von am Ritzel abgeschleudertem Kettenfett. Klebt wie Pumakacke. Es folgte dennoch eine Diskussion zur obigen Frage. Den Verdacht habe ich nun nicht mehr, da dei Kette immer Spiel hatte - auch wenn im belasteten Zustand nur wenig über 0.
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#2 |
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Public-Relations-Manager
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Nimm doch die Kette mal vom Ritzel und drehe die Antriebswelle von Hand.
Da merkst du doch ganz schnell ob das Lager gnurpst oder vielleicht nur die Kette über den Schwingenschleifer schrappt. Ich glaube hier mal gelesen zu haben, dass man das Getriebe ohne riesigen Zerlegeaufwand tauschen kann (von unten). Edit: Doch recht aufwändig..aber machbar: viewtopic.php?f=58&t=32735
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.05.2007
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Kilometer: 110000
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Hi,
ich würde das tun, wenn ich von dem Defekt ausgehe oder ihn erwarte. Es ist hier mit ziemlicher Sicherheit die Kette, die Geräusche macht. Den Defekt des Lagers befürchte ich gerade nicht. Mich interessiert jetzt eigentlich nur, ob das Wechseln des Lagers so aufwändig ist wie es in der Reparaturanleitung scheint. Es treibt mich die Neugier an.
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#4 | |
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Public-Relations-Manager
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aus dem oben verlinkten Thread:
Zitat:
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.05.2007
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Danke, Saugwurmmensch.
Dann will ich mal hoffen, dass es die Kette ist. Werde es bei Gelegenheit mal prüfen. Defektes Lager wäre sicher ein zukünftiger kapitaler Getriebeschaden, evtl. sogar eine Blockier- und dann Sturzgefahr.
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
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Kilometer: 1.1mio
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Wenn du das noch nie gemacht hast sind die 13h noch ein guter Wert - ansonsten schafft man das in 4-6h (mit Hilfe beim Raus- und Reinheben des Motors.....)
Allerdings geht dieses Kugellager sehr selten kaputt (ist ein ziemlich mächtiges Ding) - wenn dann meist nur durch mangelnde Schmierung (zu wenig Öl). Bei viel zu starker Kettenspannung (und zwar soviel, das es dem Lager wirklich gefährlich werden könnte) verabschiedet sich aber üblicherweise zuerst die Kette. Bei solchen Arbeiten halte ich das originale Suzuki Werkstättenhandbuch für unverzichtbar! |
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