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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.06.2016
Ort: Erfurt
Beiträge: 3
Baujahr: 1997
Kilometer: 5600
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Halli hallo miteinander,
nach langer Zeit als stiller Nutzer dieses Forums habe ich mich jetzt aus der Not heraus entschlossen mich hier anzumelden. Meine GS500 habe ich nach langer Zeit (ca. 8 Monate) wieder reaktiviert. Bisher ist sie anstandslos und äußerst zuverlässig gelaufen. Nun ist sie auch direkt angesprungen und lef erstmal ruhig. Allerdings ließ sich die Drehzahl anfangs kaum erhöhen, nach einigem Rumspielen am Gashebel stieg sie dann auf zwischen 4.000 und 5.000 rpm hoch. Mir ist schon in den Sinn gekommen dass es am Vergaser liegen könnte, oder irgendwo an der Kraftstoffzufuhr. Hat jemand eine konkrete Idee woran es liegen könnte und wie sich das beheben ließe? Um Hilfe bin ich äußerst dankbar! Gruß Fahim |
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#2 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 29.05.2016
Ort: Mettmann
Beiträge: 24
Baujahr: 1991
Kilometer: 41100
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Ich würde auch erst mal eine Verschmutzung des Vergasers vermuten. Wenn sie so lange gestanden hat kann es gut sein das sich da was abgelagert hat was jetzt die Hauptdüse oder irgendwelche anderen feinen Kanälen verstopft. Eine gründliche Reinigung des Vergasers könnte Abhilfe schaffen. Das muss aber auch gescheit gemacht werden. Dabei alle Teile genau unter die Lupe nehmen. Der Teufel steckt manchmal im Detail.
Wirf auch mal einen Blick in den Tank ob du Rostflecken siehst. Feine Rostpartikel setzen dir das System zu. In dem Fall müsstest du auch den Tank spülen, den alten Sprit weg und frischen rein. Im besten Fall direkt den Tank versiegeln. So eine Reinigung des Vergasers kann echte Wunder vollbringen. Meine GS hat 2 Jahre gestanden bevor ich sie bekommen habe. Da wollte sie auch nicht sonderlich gut laufen. Vergaser raus, zerlegt, Ultraschallbad und wieder zusammengebaut. Lief Top. |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.06.2016
Ort: Erfurt
Beiträge: 3
Baujahr: 1997
Kilometer: 5600
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Also gut. Ich habe mich ein wenig vor diesem Schritt gescheut und den Einsatz von Vergaserreiniger als Benzinzusatz überlegt. Nachdem ich mich da ein wenig erkundigt habe lasse ich das lieber mal bleiben und bringe den Vergaser zur Ultraschallreinigung
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#4 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Ich denke, dass ein Zylinder nicht läuft.
Zumindest ist die Drehzahl ein Indiz dafür. Guck bei der Vergaserrevision unbedingt nach den Schwimmernadelventilen. Die verharzen sehr gerne nach längeren Standzeiten.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#5 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 06.06.2016
Ort: Erfurt
Beiträge: 3
Baujahr: 1997
Kilometer: 5600
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Der Vergaser ist nun endlich in der Reinigung. Da beim Ausbau des Vergasers eine rostbraune Wasser-Benzin-Mischung austrat, meinte der Werkstatt-Mensch zu mir dass das am Tank liegen könne. Der müsse dann sandgestrahlt werden, da es keine andere Möglichkeit gebe, den wieder rostfrei zu bekommen. Was meint ihr dazu, ist das wirklich so oder versucht er mir da nur wieder eine Dienstleistung aus dem Kreuz zu leiern?
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#6 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.720
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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Normalerweise werden Tanks chemisch entrostet. Mit dem Sandstrahl kommt man nicht überall in die kleinen Sicken rein und das Entfernen des Sandes ist auch nicht so einfach.
Entrosten kann man den Tank selber, braucht halt die erforderlichen Zutaten und etwas Zeit. Mit Zitronensäure geht es relativ einfach. Anschließend muss der Tank aber innen versiegelt werden. Da das nicht so einfach ist, wie es immer dargestellt wird, würde ich mir überlegen, ob ich das nicht von einer Firma machen lasse und dann 2 Jahre Gewährleistung habe. Es gibt Firmen die sich auf die Reparatur von Motorradtanks spezialisiert haben. Klar muss aber auch sein, dass die ordentlich Geld dafür verlangen. Daher rentiert sich dort eine Tanksanierung nur, wenn man nicht für weniger Geld einen guten, gebracuhten Tank auftreiben kann.
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