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#1 |
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Erfahrener Benutzer
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Hallo mal wieder,
letzte Woche bin ich noch einmal mit der GS unterwegs gewesen, bin dann aus einem Ort rausgefahren und haben dann etwas Gas gegeben. Dabei ist mir aufgefallen das entweder der 3 oder 4 Gang wohl nicht richtig packt, der Motor drehte zwar hoch aber die Leistung kam nur minimal an... Bei den restlichen Gängen ist dann wieder alles in Ordnung gewesen. Was könnte das sein? Kupplung verschlissen oder gar das Getriebe defekt? Vielen dank schon mal. |
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#2 |
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Stammtisch Hamburg
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Klassisches Kupplungsrutschen. Was fährst du für Öl und wie alt ist es? Wie ist das Kupplungshebelspiel eingestellt? Noch die erste Kupplung? Öl noch kalt oder schon auf Betriebstemperatur?
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Bandit 1200 TL1000S weil nur 6 Zylinder Sinn ergeben
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#3 |
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Erfahrener Benutzer
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Öl ist das vom Polo 10 W 40 Teilsynthetik.Das Öl sollte ca 800-1000km alt sein.
Die Kupplung ist eigentlich normal eingestellt, wenn man am Lenker die Schraube etwas reindreht ist der Zug schon sehr locker... also sollte die Kupplung fassen. Die restlichen Gänge gehen, nur der 3 oder 4te Gang scheint Probleme zu machen. Motor sollte auch auf Betriebstemperatur gewesen sein, bin da etwa 8-10 Km unterwegs gewesen. Ob es noch die erste Kupplung ist weiß ich leider nicht... |
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#4 |
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Stammtisch Hamburg
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Beobachte das mal, ob es wieder auftritt, bei welcher Drehzahl und vor allem, ob du es bewusst reproduzieren kannst. Also einfach im 3. oder 4. Gang den Hahn auf und gucken was passiert. Natürlich auf gerader Strecke.
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
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Würde auch auf Kupplungsrutschen tippen.
Hatte genau das gleiche an meiner Gixxer.... Nach tausch der Reibscheiben und der Federn war alles i.O. Ich bezweifle, dass das Polo Öl die Ursache ist... das hab ich in meiner GS auch gefahren... ohne Probleme.... Ich würde empfehlen die Kupplung zu erneuern (Reibscheiben + evtl. Federn & Stahlscheiben).... Die ist halt ein Verschleißteil und damit früher oder später fällig.
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Als dein Anwalt rate ich dir, mit Höchstgeschwindigkeit zu fahren. Es wäre ein Wunder, wenn wir ankämen, bevor du dich in ein wildes Tier verwandelst. |
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#6 |
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So einen verdacht hatte ich auch. Zumal unbekannt ist ob die Kupplung jemals ersetzt wurde, nach 27 Jahren darf die dann aber auch mal verbraucht sein, falls es die erste ist.
Seltsam ist aber trotzdem das nur ein Gang streikt... Wo gibt es denn eine komplette Kupplung für recht wenig Geld? |
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#7 |
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Erfahrener Benutzer
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... guck bei den großen 3....
Hier ein Beispiel: http://www.polo-motorrad.de/de/kuppl...s-500-e-f.html vermutlich gibt's auf ebay auch genug... dass es nur in dem Gang passiert... Warscheinlich drehst du erst in dem Gang so weit hoch, dass du zum Momenten-Maximum des Motors kommst.... Wenn du das Ganze in den niedrigeren Gängen mit gezogener Fußbremse machen würdest müsste sie auch durchrutschen... Das Moment an der Kupplung ist halt in den höheren Gängen auch ein höheres. (Moment Kupplung ist ungleich Moment Hinterrad.... Da hängt ja das Getriebe (welches ja im Grunde ein Drehzahl-Momenten Wandler ist) dazwischen) Wie gesagt... meine Gixxer ist auch erst ab 7000 1/min beim Beschleunigen in den Gängen 4 5 und 6 durchgerutscht...
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#8 |
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Stammtisch Hamburg
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Je nach Fahrstil etc. kann ne Kupplung auch über 100.000km halten.
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#9 |
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45.000 auf meiner GSXR
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#10 |
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Stammtisch München
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Den richtigen Fahrstil lernt man beim Offroaden ^^
Lässt du bei 125ern nämlich die Kupplung andauernd schleifen, halten diese keine 10 Minuten.
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"Ha ha!" - Admiral Nelson |
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#11 |
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Stammtisch Hamburg
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Die Dicke hat jetzt 63.000 drauf. Wenn ich bei sommerlichen Temperaturen und mit Öl um 90-100° so richtig richtig durchlade, greift der 5. Gang nicht sofort und der 3. ist auch schonmal ansatzweise angefangen zu rutschen
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
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Die Kupplung von TRW habe ich auch bei Louis gefunden.
Wo finde ich denn eine Anleitung zum Austausch der Kupplung? Und so wie es aussieht muss man da das Öl ablassen?... Schwierig weil ich keine Werkstatt zur Verfügung habe oder kann man das Motorrad auch auf die Seite legen? |
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#13 |
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Stammtisch München
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Ne, auf den Haupständer reicht schon. Wenn du die Maschine noch irgendwie mit Bändern sicherst, wäre das nicht verkehrt.
Ein Werkstattbuch (z.B. von Bucheli, auch bei Louis erhältlich) sollte die Anleitung zum Wechsel der Kupplung beinhalten. So ein Buch ist immer sinnvoll. Mach die Arbeit auf jeden Fall nicht im öffentlichen Raum, das sieht die Polizei nicht gerne. Aber in einer Garage mit einem Öl-Auffang-Kanister drunter kann man eigentlich recht problemlos arbeiten. PS: Schreib doch mal, aus welchem Raum du kommst. Vielleicht findet sich ein hilfsbereiter Helfer
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#14 |
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Erfahrener Benutzer
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ich würde das Öl dazu ablassen....
Mach dir die Arbeit nicht schwerer als nötig Werkstatt brauchst du zum Öl Ablassen nicht unbedingt... Eventuell hast du ja ne Einfahrt in der du arbeiten kannst. Dann legst du dir nen großen Karton aus und machst das in aller Ruhe.... Was die Anleitung angeht.... kauf dir mal die Reperaturanleitung von der GS 500. In der Orangenen vom Bucheli Verlag ist eigendlich alles beschrieben was man irgendwann mal machen muss. Und dann halt mit Sinn und Verstand auseinander schrauben.... Wenn irgend etwas schwer geht macht man meistens was falsch...
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#15 |
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Erfahrener Benutzer
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Habe mal etwas gesucht und dieses Video gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=KUgg2UN3gC4 Ist das richtig so wie er das macht? Sieht wirklich sehr einfach aus. Und die Kupplung stellt man dann wieder über den Bowdenzug und den Schrauben am Motor und Lenker ein, richtig? |
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#16 |
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Erfahrener Benutzer
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jup genau so gehts...
Wie du siehst hat er alles beschriftet und auch die Positionen markiert... so solls sein... Ich würde aber andere Musik beim arbeiten hören -.- Die neuen Reibscheiben legt man übrigens bevor man sie einbaut über Nacht in Motoröl ein... Sonst ist der Abrieb beim ersten Fahren gigantisch... Beim wieder anziehen der Schrauben (die auf die Federn gehen) solltest du mit einem Drehmomentschlüssel arbeiten... (die richtigen Drehmomente findest du im Werkstattbuch... Ich spreche aus Erfahrung! ich hab so eine schon in meiner Gixxer abgerissen.... sowas wieder raus zu bohren macht keinen Spaß....) Die mit 7 markierten Schrauben werden je nach Durchmesser mit dem festgelegten Drehmoment angezogen (Letzte Seite im Werstatthandbuch...) Ich glaube in der Kupplung sind es M6... die würden mit 8 - 12 Nm angezogen. Ich persönlich würde auch noch die Dichtung zur Abdeckung erneuern und ein bisschen Dichtmasse auf beide Seiten schmieren.... (GANZ dünner Strich) Viel Spaß beim werkeln PS: Füll mal dein Profil (Standort) aus... je nachdem woher du kommst ist vll ein erfahrener Schrauber in deiner Nähe der dir helfen kann
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#17 |
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Erfahrener Benutzer
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Alles klar, dann vielen dank...
Nun muss ich nur noch gucken wo ich die Arbeit ausführen kann. Vielen dank nochmal
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#18 |
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Erfahrener Benutzer
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Eine Frage gibt es da noch, wo müssen die markierten Kerben hin?
In dem Video sind sie alle in einer Reihe, scheinbar aber ohne das sie irgendwo an einem bestimmten Punkt hin gehören nur das sie in einer Reihe stehen müssen. |
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#19 |
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Erfahrener Benutzer
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Ich würd mal in der Bedienungsanleitung (Handbuch/Beiblatt) nachgucken... soweit ich weis sind die von Suzuki nicht vorgesehen...
Vermutlich würde ich die Kerben rund rum verteilt verbauen und nicht alle auf eine Seite... aber vll findest du wie gesagt infos im Handbuch dazu. Oder jemand hier weis mehr als ich
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#20 |
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du wirst bestimmt noch die orig. Kupplung drin haben, schau einfach wie es da aussieht
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#21 |
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Moin, ich nehme auch an das die Originale Kupplung da noch ihren Dienst verrichtet hat...
Gerade eben bei angenehmen 10 Grad habe ich nochmal getestet und siehe da, in allen Gängen ab ca 6-6,5 tsd Umdrehungen Hochdrehender Motor aber kaum noch Kraftübertragung. Wie gut das die Neue Kupplung schon da ist. Wird dann neben dem neuen Benzinhahn auch gemacht. |
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#22 |
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Hast du mal die Kupplung nachgestellt ?
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#23 |
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ja aber die wird schon ihre Lebenszeit dort verbracht haben und deshalb wohl nach 27 Jahren endlich mal aufgebraucht sein.
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#24 |
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also meine Kupplung ist auch 26 Jahre alt und hat 60.000 hinter sich funktioniert aber noch einwandfrei, ich weiß nicht ob das im GS Wiki steht aber du solltest es hier im Forum finden wie man die Kupplung nachstellt, ansonsten wird hier einer der Erfahrenen GS Schrauber dir bestimmt beschreiben wie es geht
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#25 |
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Erfahrener Benutzer
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Das weiß ich bereits, es wurde mir schon damals erklärt. (auch hier)
Das ist ja das gute an dem Forum, hier wird einem geholfen |
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#26 |
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Erfahrener Benutzer
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Also, Kupplung ist drin Motor dicht...
Jetzt spielt das Wetter nicht mit und ich kann nicht Testen ob alles Funktioniert... weites gehend alles eingestellt ist es auch. Also abwarten. |
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#27 |
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Erfahrener Benutzer
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Kilometer: --
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So, Benzinhahn ist auch drin, frisches Öl mit Filter auch und natürlich die Kupplung.
Ich konnte leider nur ein paar Meter fahren, die Kupplung scheint aber schon da wesentlich besser zu greifen. Jetzt muss es nur noch ein wenig wärmer werden. ![]()
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#28 |
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Hinweis: Wenn man die Kupplung so weit offen hat, macht es durchaus Sinn, mal die Kerben im Kupplungsmitnehmer gleich abzurichten. Eine Schlüsselfeile oder ein Metallstab, mit 800er Schleifpapier umwickelt, tut dabei sehr gute Dienste!
Damit man die Kerbenbildung längerfrisitg verringert, nimmt man eine alte Reiblamelle und schiebt sie auf der Verzahnung in mehreren Positionen rein und raus. Dann sieht man gut, wo sie trägt und wo nicht. Abgerichtet wird dann zuerst, wo die Lamelle häufig anliegt. Und so geht's dann 1x rum. Dauert 20min etwa, hilft aber für zig tausend km. Die neuen Lamellen sind gestanzte Grundplatten. Da hilft es ungemein, die Schnittkanten auf der scharfen Seite solide zu brechen. Andernfalls hat man ruck zuck wieder Kerben in der Mitnehmertrommel, und dann ist die Geschmeidigkeit auch schnell wieder dahin... So haben wir schon Kupplungen wiederbelebt, die nahezu unfahrbar geklemmt haben, und man spart sich den Tausch des (recht teuren) Mitnehmers. Richtet man die Kerben und Kanten nicht ab, kann es sein, daß die neue Kupplung deutlich weniger lang hält als das Original. Geschoben wird's dann gern auf die Kupplungsreibscheibenfabrikanten, die Ursache ist aber, daß die Scheiben sich kaum lösen können und deshalb erst stark rupfen und dann später ruck zuck auf das alte Verschleißmaß runtergerubbelt sind. Die kommen unter Zug einfach aus den Gräben der alten Scheibenzähne nicht mehr richtig raus. Simple Ursache, blöde Wirkung ![]() Bei der GS ist das sicher ein Randthema, aber bei momentenstarken V2 und Einzylindern ist das ein relevantes Problem, was selten mal richtig gehandhabt wird. Am Ende tauscht man entnervt den Kupplungskorb + -kern statt die popeligen 20min Zusatzarbeit aufzuwenden... Gruß Roman |
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