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Alt 29.12.2009, 14:39:49   #1
Falkner
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Standard Sitzbank abbauen, aber wie?

Hallo zusammen,

ich hab nun seit ca. einem halben Jahr eine GS500. Nun wollte ich ein Batterieladegerät an die Batterie anschließen. Ich denke um an die Batterie zu kommen, muss ich die Sitzbank abbauen, ist das richtig? Ich weiß nur nicht wie ich das anstellen soll, da ich keine Schrauben etc. gefunden habe.
Kann mir jemand viell. noch sagen was für eine Batterie die GS500 hat? 6 Volt? Und wieviel Ah?
Über Hilfe würde ich mich sehr freuen.

Viele Grüße, Falkner
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Alt 29.12.2009, 15:01:41   #2
Hansafan1985
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Auf Höhe der linken Soziusraste befindet sich ein Schloss, mit welches du die Sitzbank entriegelst.

Batterie: 12V, 11Ah, zum Laden ein geeignetes Gerät nehmen (max. 1,5 A Ladestrom)

Suchfunktion benutzen und Schrauberhandbuch kaufen!

Geändert von Hansafan1985 (29.12.2009 um 15:04:07 Uhr)
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Alt 29.12.2009, 15:24:38   #3
Freedom
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Das sollte eigentlich auch im Handbuch der GS stehen.
(Falls du dich etwas mehr über den Aufbau der GS informieren willst, kann ich die Reparaturanleitung der GS-500 empfehlen. Ich fand sie zum Teil recht informativ, auch wenn ich bis jetzt nur zum Lesen und nicht zum Schrauben gekommen bin. )

PS: Beim Laden der Batterie nicht vergessen die gelben Batterie-Stöpsel abzuschrauben, damit der Druck entweichen kann.

Geändert von Freedom (29.12.2009 um 19:16:33 Uhr)
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Alt 29.12.2009, 19:08:20   #4
Falkner
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Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Hilfe. Mein Ladegerät hat 1,6 A Ladestrom. Geht das auch? Und man kann es auf 6 oder 12 Volt einstellen. Ist es sicher das die Batterie 12 Volt hat? Ich meine mal gelesen zu haben, das sie 6 Volt hat.
Ein Handbuch der GS habe ich leider nicht, da ich sie gebraucht gekauft habe. So ein Reparaturhandbuch werde ich mir mal zulegen, das ist eine gute Idee.
Ich habe mir die Bedienungsanleitung von dem Ladegerät durchgelesen, aber nicht so ganz verstanden. Zuerst muss das Kabel an den Pluspol angeschlossen werden und dann "das zweite Kabel an das Fahrgestell, getrennt vom Benzinhahn und weg von der Batterie" angeschlossen werden. Das verstehe ich nicht so wirklich... Kommt das zweite Kabel dann nicht an den Minuspol der Batterie?
Meine GS500 ist übrigens Baujahr 1997.

Viele Grüße
Falkner
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Alt 29.12.2009, 19:42:42   #5
Freedom
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Falls du die Anschrift des Vorbesitzers hast, kannst du ihn ja fragen, ob das Handbuch noch irgendwo bei ihm daheim herumliegt.
(Wobei es natürlich auch sein kann, dass das Handbuch, falls deine GS schon mehr als einen Vorbesitzer hatte, verloren gegangen ist.)

Also generell lädt man Batterien, indem man den Plus-Pol (rot) des Ladegeräts an den Plus-Pol der Batterie hängt und den Minus-Pol (schwarz) des Ladegeräts an den Minus-Pol der Batterie. Man sollte dabei jedoch beachten, dass die Klemmen beim Laden keine Metall-Teile des Motorrads berühren.

Was auch noch zu sagen wäre: Lade die Batterie in einem gut durchlüfteten Raum und hantiere derweilen nicht mit Feuer.
Hier gibt es übrigens viele Threads, die sich mit der Batterie befassen. Stöbere doch einfach mal ein bisschen.

Geändert von Freedom (29.12.2009 um 19:56:37 Uhr)
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Alt 30.12.2009, 05:10:16   #6
berndy
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Am einfachsten ist es, wenn man sich an die Bedienungsanleitung des Herstellers, in diesem Fall des Ladegeräteherstellers hält. Der muss für seine Anleitung auch gerade stehen.

Wenn man die Batterie zum Laden ausbaut, was nicht verkehrt ist, schließt man selbstverständlich die Ladekabel direkt an die Pole an. Es gibt da ja auch keine andere Möglichkeit.

Man sollte, sofern die Batterie im Fahrzeug eingebaut bleibt, das gilt auch bei Fremdstarthilfe, immer zuerst den positiven (+) Pol und dann erst den negativen (-) Pol anschließen. Hintergrund ist der, dass, wenn man zuerst den -Pol angeschlossen hat und beim Hantieren an der Batterie mit einem Werkzeug oder einem anderen Metallteil eine Verbindung wischen dem +Pol und der Masse (Karosserie/Rahmen) herstellt, es einen Kurzschluss gibt. Schließt man zuerst den +Pol an, kann da nichts passieren. Überbrückt man dann mit einem Werkzeug den -Pol zur Masse, passiert auch nichts, weil der -Pol ja sowieso an die Masse angeschlossen ist/wird.

Man ließt immer wieder, dass man den -Pol etwas entfernt von der Batterie an die Masse anschließen soll.

Damit soll verhindert werden, dass sich durch den dabei entstehenden Funken bereits gebildetes Knallgas im Bereich der Batterie entzünden kann.

Guckst du hier:
http://www1.adac.de/Auto_Motorrad/Re...ps/default.asp

Ich habe auch schon mal gelesen, dass das mögliche Spannungs- bzw. Stromspitzen etwas glätten soll.

Naja, wie dem auch sei, wenn man sich an die Anleitung hält, macht man nix verkehrt.

Edit:

Achso, ja, fast vergessen: Die GS-Batterie ist ein Blei-Säure-Akkumulator mit 6 Zellen. Jede Zelle hat eine Nennspannung von 2 Volt, macht zusammen 12 Volt. Außerdem beträgt die Kapazität 11 Ah (Amperestunden). Das bedeutet, dass die Batterie mit einem Ampere 11 Stunden lang belastet werden könnte, bevor sie dann ganz leer ist. Man lädt einen Blei-Säure-Akku normalerweise mit einem Strom von ca. 1/10 des Wertes der Akku-Kapazität. Also bei der GS-Batterie 1,1 A. Die Ladezeit soll 12 - 14 Stunden betragen. Liegt der Ladestrom höher, sollte man die Ladezeit verkürzen. Sonst kann es zum Überkochen der Batterie kommen. Bei 1,6 A Ladestrom würde ich auf 9 - 9,5 Stunden Ladezeit reduzieren.
Die meisten billigen ladegeräte arbeiten nach dem Konstantstromverfahren. Hierbei muss man unbedingt die Ladezeit überwachen!

http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=21490&page=2

Geändert von berndy (30.12.2009 um 05:50:31 Uhr)
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Alt 30.12.2009, 09:47:00   #7
Falkner
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Hallo,

vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. Die haben mir sehr geholfen. Ich werde das ganze heute noch ausprobieren und ich hoffe das es klappt. Ich habe mir ein "etwas teureres" Ladegerät gekauft, dieses hat eine Abschaltautomatik, wenn die Batterie voll geladen ist, schaltet das Gerät selber um, so das die Batterie nicht weiter geladen wird, sondern nur noch "erhalten" wird... In der Bedienungsanleitung steht, das das Ladegerät in diesem Modus den ganzen Winter angeschlossen bleiben könnte... Falls man es z.B. zum Überwintern des Motorrades nehmen möchte. Aber das kommt für mich eh nicht in Frage, da ich auch im Winter fahre. Nur leider hat mir jetzt die Batterie den Strich durch die Rechnung gemacht und die GS500 ist nicht mehr angesprungen...

Viele Grüße
Falkner
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Alt 31.12.2009, 10:51:56   #8
Falkner
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Hallo zusammen,

das Laden der Batterie hat einwandfrei geklappt, meine GS500 läuft jetzt wieder. Vielen Dank für Eure Hilfe. Jedoch habe ich nun ein weiteres Problem... Seit dem Laden der Batterie zeigt der Drehzahlmesser nichts mehr an. Woran kann das liegen? Kann das mit dem Laden der Batterie zusammenhängen? Bevor ich die Probleme mit dem Starten und der Batterie hatte, hat er einwandfrei funktioniert...

Viele Grüße und allen einen guten Rutsch,

Falkner
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Alt 31.12.2009, 13:44:46   #9
verbali
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nein, das kann nichts miteinander zu tun haben.


Damit man jetzt aber weiter auf Fehlersuche gehe kann müsstest du mal dein Profil ausfüllen, damit man weiß was du für eine GS hast.
__________________
Sollte sich jemanden an meinen Posts stören, beziehe ich mich in jedem Fall auf §20 STGB
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Alt 31.12.2009, 13:53:10   #10
Multiman
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Zitat:
Zitat von Falkner Beitrag anzeigen
Meine GS500 ist übrigens Baujahr 1997.

Viele Grüße
Falkner
einfach mal die welle vom drehzahlmesser überprüfen

geht hinten aus den becher vom drehzahlmesser raus und vorne in motor rein

wenn die gescheit festgeschraubt ist

mal abschrauben und gucken ob evtl die welle gebrochen ist
__________________
GS 500 E KM-Stand Gekauft:39.393 Aktuelle: 57.000
GPX 600 R KM-Stand Gekauft:50.884 Aktuelle: 54.000
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Alt 01.01.2010, 17:41:53   #11
Psychorex
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 13.09.2009
Beiträge: 167
Standard

Bei mir war die Welle einfach durchgerostet vom Vorbesitzer! also einfach malschauen!... die war an einer Stelle aufgescheuert. dann ist Wasser eingetreten. Vll sieht man was
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