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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2014
Ort: NRW
Alter: 37
Beiträge: 22
Baujahr: 1993
Kilometer: 23000
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Hallo,
ich habe vor ein paar Tagen meine Ölwanne mit Dirko HT abgedichtet, weil die normale Papierdichtung an einigen Stellen undicht war (war neu und original). Nun ist mir gestern Abend im Bett eingefallen, dass ich beim verteilen der Dichtmasse die beiden Rundungen vergessen habe (siehe Bild). Ich habe also nur die äußere Dichtfläche benetzt. Ist das schlimm, muss ich die Wanne nochmal runterholen? Bisher ist alles dicht. Achja, ich fahre eine Gm51A, Bj 93. Danke euch |
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#2 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Die Papierdichtung dichtet eigentlich ohne jeden Zusatzstoff.
Außer die Sichtflächen waren nicht sauber oder sind beschädigt. Ich hoffe du hast wirklich nur "benetzt", also hauchdünn aufgetragen. Dann sollte alles okay sein, sofern auch kein Öl nach außen tritt.
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Wer hat noch keinen Organspendeausweis ? Warning: may contain Verballhornung. Suzuki - ride the wings of stain ! |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2014
Ort: NRW
Alter: 37
Beiträge: 22
Baujahr: 1993
Kilometer: 23000
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Die Dichtflächen waren nicht besonders schön, deswegen kam es auch zu Undichtigkeiten. Ich musste leider auf eine Ersatzwanne ausweichen, weil mir das Gewinde der Ölablassschraube kaputt gegangen ist. Ich habe letztendlich komplett ohne Papierdichtung abgedichtet. ich weiß, da scheiden sich die Geister drüber. Habe mich stundenlang im Internet schlau gemacht wie ich das Problem am besten löse, jeder hat eine andere Meinung dazu. Letztendlich hat mir ein befreundeter Moppedfahrer mit Schrauber-Erfahrung zur reinen Dichtmasse geraten, bisher hält es.
Ich frage mich nur was die beiden Rundungen für einen technischen Hintergrund haben. Weiß das zufällig jemand? |
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#4 | ||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
Ort: Dishley
Alter: 53
Beiträge: 155
Baujahr: 1997
Kilometer: 69666
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Zitat:
Und wenn die Dichtflächen so "unschön" waren, daß die Papierdichtung dadurch leckte, dann hält die Klebedichtung auch nicht länger...blanke Erfahrungswerte nach 20 Jahren Papier vs. Klebedichtung-Diskussion ![]() Zitat:
Wannenkanten für's reine Verkleben sind nicht umsonst mit einer Umlaufrille versehen und deutlich aufgerauht. Mein Rat wäre, die Wanne noch mal in Ruhe runter zu nehmen, die Dichtflächen sauber zu machen und ggfs. mit einem Abziehstein/Schleifpapierklotz (800er) abzurichten und dann Versuch 2 mit richtiger Klebetechnik oder besser noch mit Papier. Dann erledigt sich das Thema "vergessene Innenabdichtung" gleich mit... Gruß Roman PS: Und für's Abdichten: Dirko rot oder Curil T, sonst nix. Der Rest sieht schick aus, ist angeblich total toll - hält aber nur von 12 bis mittags... Ich hab bestimmt 20 Dichtmassen ausprobiert, von megabillig bis ultrateuer, Silikone, PU,... - nur die beiden oben genannten Fabrikate haben tatsächlich gehalten - über Jahre und hundertausende km. |
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#5 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2014
Ort: NRW
Alter: 37
Beiträge: 22
Baujahr: 1993
Kilometer: 23000
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Danke für deine ausführliche Antwort.
Die Wanne hatte ich schon richtig angezogen, aber es leckte trotzdem. Den Rest hab ich so gemacht wie du es beschrieben hast, als Dichtmasse habe ich das rote Dirko verwendet. Ich denke eigtl das es halten sollte, ich frage mich halt nur ob ich irgendwann Probleme kriege, weil ich die Runden Bereiche ausgelassen habe. |
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#6 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
Ort: Dishley
Alter: 53
Beiträge: 155
Baujahr: 1997
Kilometer: 69666
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ich schau heute Abend mal nach, was das funktional so ergibt. Hab ja gerade ein passendes Exemplar offen auf dem Tisch
Gruß Roman |
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#7 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2014
Ort: NRW
Alter: 37
Beiträge: 22
Baujahr: 1993
Kilometer: 23000
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Das wär super, danke dir
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#8 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.03.2014
Ort: Gelsenkirchen
Beiträge: 267
Baujahr: 1999
Kilometer: 25000
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Zitat:
Ich halte es nämlich so, schon bei der Enduro (Motorseiten und Rumpf liegen oft im Dreck und werden gedrückt und gequetscht) und es hält. Auch an der GS wurden die Motordeckel mit Papier und Silikon angeklebt. Schon allein um einer verrutschenden Papierdichtung entgegen zu wirken. Und das nur deine beiden genannten Mittelchen helfen, halte ich für ein Gerücht. Kannst du einen Anwendungsfehler von deiner Seite mit den anderen Mitteln ausschließen? Ich benutze selber Curil T und ich kann sagen, dass es bei mir nicht immer richtig dicht gehalten hat. So macht glaube ich jeder seine Erfahrungen. Deswegen bin ich zum Silicon aus der Tube gewechselt. Einmal Locktite Silikon blau und K2 Silicone Black. Ich würde, wie gesagt, Papierdichtung samt Silikon probieren. Mit dem Finger hauchdünn auf die Metallkante geben und die Papierdichtung locker drauf. Von der anderen Seite auch mit Silikon hauchdünn bestreichen und den Deckel drauf oder die Wanne drunter und festhalten ( mit zwei Schrauben oder mit der Hand). Zwei Minuten abtrocknen lassen und reihum handfest anziehen. Rest mit vorgeschriebenem Drehmoment über Kreuz anziehen.
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Abfahrt.... |
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#9 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
Ort: Dishley
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Beiträge: 155
Baujahr: 1997
Kilometer: 69666
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Ja, alles schon ausprobiert, und nein, Anwendungsfehler treten 1x auf aber nicht 5x von 5 Versuchen an verschiedensten Fahrzeugen und in verschiedensten Umgebungen. Der Hauptfehler bei solchen Dichtungsaktionen ist nahezu immer eine mangelnde Ölfreiheit und eine unsaubere oder klebeungeeignete Dichtfläche - sowie fast immer zu früher Anzug bzw. zu frühe Ölbeaufschlagung. Und manchmal ist es eben auch eine Dichtmasse, die nicht ordentlich haftet oder ölstabil ist...
Da ich in der Meerestechnik "aufgewachsen" bin, kenne ich das Thema "wann dichtet eine Dichtung auch wirklich" leider nur zu gut. Ich sag nur gefettete O-Ringe unter Druck... Bei Papierdichtungen ist ein schwitzen der Dichtung normal und unvermeidbar. Man nutzt das Durchtränken des Papiers bewußt als Quellmöglichkeit, so daß kleinste Deformationen nicht sofort zu richtigen Undichtigkeiten führen. Der Kapillarwiederstand erlaubt zwar ein Austreten von Schwitzöl, aber er behindert ein dauerhaftes Fließen. Die Dichtung setzt sich sogar dank der partikel im Ölaustritt sukzessive immer mehr zu. Anders eine Klebedichtung. Geht die auf, dann leckt sie gleich richtig, keine Reserven, keine "Selbstreparatur". Zudem bleibt eine Papierdichtung immer leicht lösbar - bei Dichtungswechsel nicht ganz unwichtig. Verklebte Dichtflächen führen nicht so selten zu Brüchen oder Abrutschschrammen beim Trennen. Ich rede da schon gar nicht von gnadenlos verbogenen Ventildeckeldichtungen dank gut haftendem PU etc. ![]() Klebt man die Papierdichtung nun zusätzlich mit Silikonen oder PU ein, dann bildet sich eine Trennschicht zwischen Papier und Dichtfläche - und zwar gleich 2 davon. Die Trennschicht wird von der Papierseite aus kapillar mit Öl benetzt und löst sich sukzessive ab. Prinzipiell hält das, aber es hat keine wirklichen Vorteile einer reinen, gut sitzenden Papierdichtung gegenüber. Man kombiniert da eher die Nachteile - Kapillarität der einen und Klebkraft (z.B. ungewollt beim Trennen) der Anderen. Wie gesagt, ich repariere und restauriere seit den frühen 90ern alte Fahrzeuge aus den 80er und jetzt oft 90er Jahren. Es ist schon interessant, die Dinger dann ein paar Jahre später wiederzusehen und oftmals an den selben Stellen noch mal ran zu müssen. Da trennt sich dann Spreu von Weizen - gerade, was die Eignung von Dichtmassen und das Ersetzen von Dichtungen durch Klebungen angeht. Klar, Loctite macht wirklich sehr gute Dichtmassen, aber für den Preis einer Tube davon kaufe ich 3 von den besagten Fabrikaten - bei gleicher Wirkung und Funktionalität. Deshalb hab ich das nicht erwähnt. ![]() Gruß Roman PS: Ich bin nicht per se ein Gegner von Verklebungen und auch nicht von Kombinationen an der passenden Stelle, aber hier bei mir stehen einfach schon zu viele Blöcke mit Kolbenklemmerspuren, die an Öldruckmangel dank zugesetztem Ansaugsieb verendet sind. Fast immer war der verursacher exzessiver Dichtmassenüberschuß... Das macht manchmal sehr nachdenklich, ob jede Bastellösung auch eine gute auf Dauer ist. Und DAS passiert mit ner soliden Papierdichtung definitiv nicht. |
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#10 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.03.2014
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Baujahr: 1999
Kilometer: 25000
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Wenn du aber schon sagst, dass sich die Papierdichtung sukzessiv mit Schwebstoffen des Öls zusetzt hat man da ,laut deiner Aussage, keine Probleme mehr. Die Kapillarwirkung ist mir bei der Methode noch nie negativ aufgefallen. Es hat, wie gesagt, bisher alles "gedichtet".
Und "viel hilft nicht immer viel " - das unterschreibe ich dir so. Deswegen hauchdünn und sparsamer Umgang mit dem Material. Und dein Ding mit dem gefetteten O-Ringen, naja. Da kommt ja wohl jeder drauf, dass das nicht passt.^^ Der rutscht herum und flutscht weg.
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Abfahrt.... |
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#11 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 30.06.2014
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Kilometer: 23000
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@RomanL
hattest du schon Zeit, um mal nach der Funktion der Runden Bereiche zu schauen? Gruß |
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#12 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.06.2017
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Sorry für mein langes Schweigen. ich war mal wieder ad hoc verdienstreist ;-(
Nach einem langen forschenden Blick gehe ich mal davon aus, daß diese Öffnungen nur das Ölfiltergehäuse mit dem Ölkühlerboden verbinden. Wenn dort was leckt, dann vom Gehäuse in die Ölwanne - also eher nicht so wichtig. Das dreckige Öl läuft dann halt mehr im Kreis und nicht so viel durch den Filter... Ob dort nun ein wenig Dichtmasse wirklich was reißt, sei dahingestellt. Venn der Öldruck keine Macken anzeigt, dann lass mal laufen so. Die Flächen sind so plan, die dürften auch ohne Dichtmasse solide anliegen und maximal ein paar ml/km lecken lassen. Gruß Roman |
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