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Alt 13.06.2017, 20:47:56   #1
Mapexman
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Unglücklich Motor klackert

Servus Leute,
Der Motor meiner GS Klackert ganz komisch.
Habe hier schon einige Threads gesehen, könnten die Ventile sein, Steuerkette, oder sogar Pleulagerschaden
Werde die Tage auch versuchen das meiste stellst zu überprüfen, wenn auch null Schrauberketnisse am Motorrad -.-
Habe allerdings mal ein Video gemacht, vllt. Kann dadurch ja schon jemand von euch was dazu sagen?
Geräusch tritt immer auf, egal ob warm oder kalt. Direkt beim ersten Start, wie an jeder Ampel. GS ist Baujahr 93.

Mit freundlichen Grüßen
Mapexman

Hier der videolink:
https://youtu.be/Fw8m_GAPd7Y


Schonmal Danke im Voraus )
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Alt 14.06.2017, 10:12:42   #2
RomanL
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Also nach Lagerschaden klingt das erst mal nicht so sehr. Dann müsste das Klackern im Stand deutlich lauter werden und unter Last leiser. Für mich klingt das erst mal nach Steuerkette und Ventilspiel als Hauptsuchrichtung. Lose oder gerissene Krümmer "klappern" manchmal auch so, aber das kann man beim besten Willen nicht mittels XYoutube-Ferndiagnose und aufgenommen mit einem Billigkondensatormikro analysieren.

Falls das Öl schon etwas älter ist, klappert es manchmal auch fröhlich vor sich hin, da die Dämpfungswirkung im Ventiltrieb gegen 0 geht. Das klingt dann wie bei mir, wo der Öldruck schon mal ganz fehlte - hartes Klackern in allen Drehzahlen...
Wie lange ist der letzte Wechsel her? Ventilspiel wann eingestellt?

Gruß
Roman
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Alt 14.06.2017, 14:32:19   #3
Prost
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Hab letzten auf einem Youtubevideo ein ähnliches Klackern gehört, da war es mein ich die Getriebeausgangswelle...
__________________
Die heutige Gesellschaft wird durch zwei Extreme geprägt : Präzision und Gestammel.
Meine Äußerungen sind ein Hybrid daraus.
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Alt 14.06.2017, 18:07:42   #4
Mapexman
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Danke schonmal für die schnellen Antworten. Ventilspiel und Ölwechsel sind laut Vorbesitzer länger her. Werde ich dann mal, hoffentlich erfolgreich, machen
Zum Ventilspiel gibt es ja hier im Forum Gottseidank eine sehr gute Anleitung 👍🏻
Ölwechsel sollte jetzt auch nicht schwer werden, nur bei der steuerkette muss ich mich nochmal einlesen ^^
Getriebeausganswelle sagt mir.... nichts 🙈
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Alt 14.06.2017, 23:08:26   #5
RomanL
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GAW klappert nur, wenn die Maschine rollt (bzw. im aufgebockten Stand das Hinterrad dreht). Sonst steht die ja. Klappern im Stand kann nur das, was zwischen Nockenwelle und Kupplungskorb liegt.

Gruß
Roman
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Alt 15.06.2017, 17:21:39   #6
Mapexman
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Was mir auch gerade aufgefallen ist, sie verliert Öl an dem Kabel unter dem Motorblock 😳 Kann das was damit zu tun haben? Und ist dieses kleine Loch normal? 🙈Sorry habe echt noch nicht viel Ahnung 🙈
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Alt 15.06.2017, 19:44:23   #7
berndy
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1. Dass der Motor dort Öl verliert, ist nicht normal. Ist wahrscheinlich der Simmerring unter der Zündgeberplatte oder der Öldrucksensor.
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...ng+z%FCndgeber
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...ng+z%FCndgeber
http://forum.gs-500.de/showthread.ph...ng+z%FCndgeber


2. Das Loch im Zündgeberdeckel ist normal. Sieht man eigentlich, dass das so aus der Gussform kommt und nicht ausgebrochen oder selbst gebohrt ist. Das ist bei jeder GS so.
__________________

Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 15.06.2017, 21:06:07   #8
Mapexman
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Okay, Danke, dann darf ich das wohl auch nochmal tauschen 👍🏻
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Alt 16.06.2017, 08:53:56   #9
RomanL
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Boah, Bilder auf'm Kopp und irgendwie in den Raum gedreht,sind natürlich auch nicht so förderlich beim fröhlichen Ursachenraten

Das Tauschen der Dichtung kannst Du dann gleich mit erledigen, wenn Du die Kupplung kontrollierst. Dafür muß der Gebernocken und der große Deckel der rechten Seite eh ab.

Gruß
Roman
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Alt 18.06.2017, 17:45:36   #10
Mapexman
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Ja, tut mir leid, war mit dem Handy auf die schnelle gemacht 🙈
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Alt 24.06.2017, 12:13:58   #11
Mapexman
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So Leute, sorry für die längere Funkstille, habe im Moment ziemlich viel zu tun, da ich nebenbei noch eine Wohnung suche und einen Umzug plane ..
habe jetzt mal einen Ökwechsel gemacht, Öl war unglaublich alt, doch klackern ist noch da.
Habe gestern einen neuen Reifen bekommen, bei einem Suzuki Händler.
Der meinte auch, dass das stark nach Steuerkette klingt und ich das dringend machen (lassen) soll.
Er meinte zuerst soll ich mir mal den steuerkettenspanner anschauen.
Meint ihr das sind Sachen die man alleine hinbekommt oder sollte ich das vorsichtshalber in der Werkstatt machen lassen? Würde es schon gerne selbst versuchen...
Auf jeden Fall meinte er, ich sollte erstmal nicht unbedingt fahren..

Grüße
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Alt 26.06.2017, 07:21:53   #12
RomanL
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Den Spanner kannst Du auch ohne große Schrauberfähigkeiten prüfen. Aber Du solltest Dich VORHER gut einlesen!

Den Tausch der Steuerkette selbst solltest Du einem Profi oder zumindest einem Experten aus der Schrauberwelt überlassen. Das ist ein wirklich übler Akt bei der GS und deutlich unhandlicher als bei vielen Maschinen dieser Baujahre. Klappern kommt entweder vom Spanner, der festhängt oder von einer gelängten Kette. Problem 1 kann man leicht beheben, Problem 2 ist Sackstand pur...

Gruß
Roman
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Alt 26.06.2017, 08:18:14   #13
AmigaHarry
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Problem 2 ist auch nicht so ein Problem. Lässt sich mit einer vernietbaren Kette recht einfach beheben. Allerdings sollte man das auch einer Werkstätte überlassen, wenn man nicht die Erfahrung und das entsprechende Equipement hat.....
Allerdings sind gelängte Steuerketten bei Suzuki recht selten - daher wird wohl eher ersteres dein Problem sein.......
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Alt 26.06.2017, 11:39:42   #14
RomanL
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Na, für geübte Schrauber geht sowas sicherlich. Aber eine Steuerkette durch den geschlossenen Kurbeltrieb durchzufädeln ohne die Steuerzeiten zu verstellen, das verlangt schon eine gewisse Kunstfertigkeit. Insofern würde ich ihm im Fall 2 auf jeden Fall zu Werkstattarbeit (bzw. einem erfahrenen Schrauber) raten.

Daß die Ketten sich nicht längen, halte ich für ein Gerücht. Meine 93er Spendermascine z.B. hat sich nicht nur ne gelängte, sondern vor allem auch total ausgejackelte Kette erlaubt - steht gerade mit offenem Herzen da, weil das Klackern wirklich ungesund klang. Spanner auf Anschlag draußen, Kette lose wie ne uralte Fahrradkette...und sogar schon sichtbar gelängt.

Aber wie gesagt, zuerst würde ich da auch mal nach dem Spanner und dem Kettenzustand schauen, bevor man die Pferde wild macht. Klapperkandidaten gibt's am Motorradmotor ne Menge - u.a. Kupplungsfedern, lose Muttern/Ritzel usw. usw.

Gruß
Roman
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Alt 26.06.2017, 14:11:57   #15
AmigaHarry
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Die Steuerzeiten einstellen bei der GS geht wohl einfacher nicht! KW auf Markierung T (auf der Zündplatte) ausrichten, AuslassNW auf Pfeilpos.2 nach oben ausrichten und 18 Stifte zur Einlasswelle zählen und darauf Pfeilpos. 3 ausrichten - einfacher gehts ja wohl kaum. Auch kann man die neue Kette problemlos durchziehen - wenn man sie provisorisch an die alte hängt. Abgesehen davon ist genug Platz sie sogar ohne alte Kette durchzuziehen. Das einzig heikle ist das Vernieten.
Aber ich habe ja geschrieben, wenn man es sich nicht zutraut, das in einer Werkstatt machen zu lassen. Dort wirds genauso gemacht......

Steuerketten längen sich nur, wenn über einen langen Zeitraum mit defekten Spannern gefahren wird, oder bei extrem scharfen Racing-Nockenwellen. Meist holt's aber da vorher den Spanner.....
Das ist meine Erfahrung nach zig zerlegten GS-Motoren.
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Alt 26.06.2017, 14:36:55   #16
RomanL
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Ich tippe bei mir auf Kombination aus gammligem Spanner + hin und wieder Ölmangel oder mangelndem Öldruck. Das ist der Kandidat, der trotz Entlüften keinen Öldruck aufbauen wollte...

Und glaub mal nicht, daß Stifte zählen die einfachste Lösung ist! Da zählen 3 Leute an drei verschiedenen Stellen 18 Stifte...obwohl es dann 17, 18 und 19 sind...hab ich selbst schon mehrmals erlebt an Autos, wo man gelegentlich genauso vorgeht.

Ja, man verlernt im Laufe der Zeit doch recht gründlich, was man so alles als Anfängerfehler erlebt hat und daß die "einfachen Sachen" eben für den Anfänger alles andere als einfach sind. Das fällt mir dann immer wieder auf, wenn wir manche Frage mit "stell doch einfach mal nach Handbuch ein" beantworten und uns wundern, daß das offensichtlich unbegreiflich ist.

Bsp.: Ich selbst hab gerade vor 2 Jahren so einen Rat bei der Husqvarna meines Juniors bekommen, nachdem ich die Steuerkette nach zig Stunden Fummelei einfach nicht so drauf bekam, wie ich es mir vorgestellt hatte (bzw. er auch nicht). Nun sind wir beide keine Anfänger und viel Kummer gewohnt, aber es war dummerweise im WHB die Beschreibung der NW-Ausrichtung sooo extrem Sch... erklärt, daß man (je nach Blickwinkel und Startposition) vier verschiedene Ergebnisse haben konnte - richtig, Einlass daneben, Auslass daneben, Ein- und Auslass daneben. Dummerweise laufen 2 davon sogar noch ganz brauchbar.
Am Ende war's ganz simpel und wie bei den meisten 4-Ventil-OHV-Bikes - nur da komm erst mal drauf, wenn da ne hinten-rum-durch-die-Brust-ins-Knie-Version beschrieben wird

Gruß
Roman
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Alt 26.06.2017, 14:51:57   #17
Saugwurmmensch
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Zitat:
Zitat von RomanL Beitrag anzeigen
...aber es war dummerweise im WHB die Beschreibung der NW-Ausrichtung sooo extrem Sch... erklärt, daß man (je nach Blickwinkel und Startposition) vier verschiedene Ergebnisse haben konnte - richtig, Einlass daneben, Auslass daneben, Ein- und Auslass daneben. Dummerweise laufen 2 davon sogar noch ganz brauchbar.
So ging mir das bei der GS auch...nicht beliebig eindeutig in den Büchern
__________________
Wer hat noch keinen Organspendeausweis ?

Warning: may contain Verballhornung.
Suzuki - ride the wings of stain !
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Alt 26.06.2017, 14:55:37   #18
RomanL
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Bei Husky ist ein Bild drin - schräg von oben seitlich auf 2 Punkte auf den Rädern fotografiert. Mal steht eine markierung zu hoch, mal die Andere, mal beide...sieht immer aus wie im Buch **ggg**

Am Ende müssen die einfach mit der Kopfkante fluchten - megasimpel...

Na ja, am Ende wird er drüber lachen, wenn er es 1x gesehen hat. Mein Junior hat sich beim ersten selbst gemachten Zahnrimenen an seinem ultrasimplen 16V fast zwei Wochen danach noch in die Hose gemacht bei jedem komischen Geräusch. Heute lacht er über 24V-Sechsender und Steuerketten...und zwar ganz ohne Handbuch.

Gruß
Roman

OT Ende
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Alt 06.08.2017, 14:04:43   #19
Mapexman
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Sooo..
alles geschafft.
Sorry, für die Funkstille, aber hatte viel zu tun..
Umgezogen und Arbeitsplatz gewechselt, SKS ausgetauscht.
Nun nächstes Problem -.-
Sie zog zunächst schlecht. Ruckelte, als würde sie nicht genug Benzin bekommen. Dann irgendwann ging garnichts mehr, nur noch halbe Leistung.
Also ging ich davon aus, dass sie nur noch auf einem zyl. Läuft.
Siehe da, der rechte Krümmer blieb relativ kalt...
nun zu meiner Frage, könnte das daran liegen, dass ich beim Ölwechsel (wie blöd kann man eigentlich sein??) zu viel Öl eingefüllt habe?
Ölstand ist definitiv zu hoch. Werde heute Abend nochmal was rauslassen, sodass es wieder passt. Habe demnach gerade mal die Zündkerzen rausgeschraubt. Linke ging noch, rechte ziemlich verrußt..
wie behebe ich das am besten? Reicht da weniger Öl und neue Kerzen, oder gar Kerzen sauber machen? Oder kann da mehr passiert sein?
Danke für die bisherige Hilfe
Grüße
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Alt 06.08.2017, 15:25:50   #20
Merle
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hast du wirklich zuviel öl eingefüllt? rieche mal an deinem Öl ob es nach Benzin riecht. Ich vermute dein Vergaser ist übergelaufen und in deinen Motor bzw in den Öl.
Das erklärt den schlechten Lauf von deiner Maschine und den zu hohen Ölstand.
Bzw, das man damit jetzt nicht fahren sollte ist klar oder?

lg

Merle
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Meine Moppeds sind jetzt in einem Alter, sie entscheiden selbstständig ob sie mit Dir eine Ausfahrt machen oder nicht.
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Alt 06.08.2017, 17:13:29   #21
Mapexman
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Hm, habe gerade mal gerochen.
Würde nicht 100% davon ausgehen, es aber auch nicht ausschließen.
Es riecht wenn dann nur relativ leicht nach Benzin, aber nicht sehr stark.
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Alt 08.08.2017, 19:00:07   #22
Mapexman
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Ich habe einfach keine Ahnung was ich jetzt als nächstes wie überprüfen soll..
Man liest so viele Ursachen, es könnte so viel sein
Ich habe das Gefühl, dass ich einige Wochen wohl nicht mehr zum fahren komme...
sie zieht nicht, scheint nur auf einem Zylinder zu laufen.
Heute Zündkerzen mal von links nach rechts verraucht.
Beide Krümmer wurden warm. Motorleistung unverändert schlecht, Rauch aus dem Auspuff.
Laut Internet und Threads hier, könnte es der vergaser sein, die Elektrik (Zündung etc.). Schläuche habe ich schon alles durch...
es kommt nicht zufällig einer aus meiner Nähe, der mich da evtl. Ein wenig unterstützen könnte? Habe Angst langsam mehr Geld reinzustecken, als ich für das Motorrad bezahlt habe ^^
Was würdet ihr denn zunächst testen und in welcher Reihenfolge?
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Alt 09.08.2017, 04:56:26   #23
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Meistens kommt schlechter Motorlauf von verdrecktem Vergaser (da haben wir bisher noch gar nicht drüber geschrieben, oder?). Da solltest du den Service von klassikfon und seiner Ultraschallreinigung in Anspruch nehmen. Super Arbeit und nicht teuer. Er hat auch eine Anleitung, wie man den Vergaser zerlegt und was dabei alles für Teile zum Vorschein kommen.

Welche Farbe hat denn der "Rauch"?
__________________
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Alt 09.08.2017, 13:18:04   #24
RomanL
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Na da wäre jetzt erst mal die Grundkur dran: Öl ablassen, Stand im Bottich markieren, 2 Tage ablüften lassen. Ist es danach noch genauso viel, dann war's ein Einfüllfehler. Ist es weniger geworden, dann laß es eine Woche stehen und dann wieder rein. Das Benzin verdunstet in 3-4 Tagen ohne Rückstand.

Ansonsten mal dir ganze Reihe abtippeln:
1. Funken da?
2. Vergaser gängig und nicht geflutet?
3. Steuerzeiten ok?
4. Ventilspiel ok?

Gerade, da wir voeher über Klappergeräusche sprachen, würde ich hier dem Steuerzeitenthema ganz zuerst meine Aufmerksamkeit schenken! Was verstellt ist, komprimiert nicht richtig und zündet demnach auch nicht...
Danach dann weiter in Richtung Zündung und dann zum Vergaser. Kompressionsmessung schadet sicher auch nicht.
Danach sind wir alle schlauer und aussagefähiger.
Für mich klingt das jetzt erst mal nach Steuerzeiten und Zündung.

Gruß
Roman
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Alt 09.08.2017, 17:49:02   #25
Mapexman
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Puh okay, muss ich mal sehen wie ich das mit meinen schrauberkentnissen alles so hinbekomme.
Vergaser hätte ich sowieso mal vor, Gas geht im Leerlauf nämlich auch ziemlich langsam runter.
Steuerzeiten muss ich mal sehen ob ich das schaffe.
Das mit dem vergaser Selbermachen könnte schwierig werden, da ich leider nur einen Hof und keine Garage habe und da würde ich das Motorrad ungerne offen stehen lassen... ist leider sehr doof -.-
Mal sehen vllt baue ich es dann ohne zusammen, dass es nicht so einladend aussieht
Ich werde später mal schauen ob ich einen Zündfunken habe. Einfach nur Kerze in den Stecker, an das Gerippe halten und Anlassen?
Dann am Samstag sehe ich mal nach steuerzeiten und vergaser.
Kompressionsdruck bekomme ich alleine ohne die nötigen Hilfsmittel nicht hin oder?
Danke für die Hilfe schonmal!

Geändert von Mapexman (09.08.2017 um 18:31:21 Uhr)
Mapexman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2017, 07:16:59   #26
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Zitat:
Zitat von RomanL Beitrag anzeigen
... Das Benzin verdunstet in 3-4 Tagen ohne Rückstand...
So wie in Vergaser-Schwimmerkammern?
__________________
Wenn es was für alle ist, ist es nichts für mich!
Greetz,
der Horst
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Alt 10.08.2017, 08:13:44   #27
gsmattis
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Da musst du dann Monate von machen
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Alt 10.08.2017, 14:59:27   #28
RomanL
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Benzin in einem offenen Öl-Benzin-Gemisch-Topf verdunstet rückstandsfrei. Was da an Resten in den Schwimmerkammern bleibt, schadet auch im Öl nicht, weil es bei Erhitzung ebenfalls ruck zuck flöten geht und in der Schwimmerkammer gar kein offenes Ablüften erfolgt. Was sich dort -vor allem bei E10-Betrieb- ablagert, ist ein Öl-Wasser-Gemisch...was nicht mal mehr richtig brennt aber bei ordentlciher Erhitzung über 100°C auch wieder verschwindet. probiert's doch einfach mal aus!

Wie gesagt, er kann's so machen, wie ich ihm vorgeschlagen (und zig mal praktiziert) habe, oder er wechselt prophylaktisch einfach das Öl und kippt das alte weg.
Wir fahren z.B. Restöle aus Benziner- und Motorradölwechseln locker in alten Dieseln auf - keiner davon ist an irgendwelchen Benzinrückständen oder sonstigen Schlimmheiten des Altöls verreckt. und nein, wir machen da auch icht alle 100tkm die Lagerschalen neu Komisch, oder?

Gruß
Roman
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klackern, pleulagerschaden, steuerkette, ventile


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