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Alt 05.02.2018, 15:52:44   #1
Holger_Aachen
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Hi zusammen,
ich habe heute mein Ventilspiel kontrolliert. Kathastrophe ... Wer vorher da dran war, gehört gesteinigt.
Mein Problem ist nun, das ich das Shim am rechten Auslaß nicht raus bekomme.
Die anderen habe ich mit einem 6mm Inbus super raus bekommen. Den Tipp hatte ich von einem Youtube Video
Am rechten Auslass ist leider dieser Schneckenantrieb im Weg. Daher funktioniert der Trick mit einem Inbus nicht. Hat jemand eine Idee, wie ich das ohne Niederhalter hinbekommen könnte?
Gruß und Danke,
Holger
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Alt 05.02.2018, 16:30:19   #2
Saugwurmmensch
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Da die Kontrolle alle 6000 km empfohlen wird, lohnen sich die paar Euro für das Werkzeug.

Bei der allerersten Kontrolle haben wir mangels dieses Werkzeuges mit nem dicken Schraubendreher die Tasse runtergedrückt (und unten gehalten) und derweil den Shim rausgefummelt.
Ist aber gefährlich für Mensch und Material...
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Alt 05.02.2018, 16:45:15   #3
berndy
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Naja, auch mit dem empfohlenen Werkzeug, ist es eine fummelige Sache. Aber mit Behelfslösungen besteht immer die Gefahr, dass man was kaputt macht.

Ich habe mir das Werkzeug damals zugelegt. Kostet nicht so viel. Kann man sich leisten. Es funktioniert (mehr oder weniger, manchmal rutscht es auch ab).

https://www.louis.de/artikel/ventila...62179b59c2ac96
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Man sollte es so oder so nicht übertreiben.
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Alt 05.02.2018, 16:58:36   #4
snailie
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Kann ich nur bestätigen, das Werkzeug ist seinen Preis durchaus wert, macht die ganze Sache sehr viel einfacher, auch wenn man immer noch ein wenig Geduld aufbringen muß, weil einem die ganze Chose schon mal gern abrutscht...
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Alt 05.02.2018, 17:22:47   #5
Holger_Aachen
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Zitat:
Zitat von Saugwurmmensch Beitrag anzeigen
Da die Kontrolle alle 6000 km empfohlen wird, lohnen sich die paar Euro für das Werkzeug..
Sag das bitte dem Vorbesitzer! Service und Wartung, ist für das Motorrad was vollkommen neues.
Die Maschine ist Bj. 95 und hat jetzt 13tkm runter. Ich war wohl der erste, der den Ventildeckel runter hatte. Die Werksmäßig eingebauten 240er Shims waren jedenfalls noch drin. Auch sonst sah alles sehr "Jungfräulich" aus

@berndy
Danke für den Link. Meine bessere Hälfte ist bereits unterwegs zu Louis
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Alt 05.02.2018, 17:35:37   #6
M.D.
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Das Werkzeug ist nicht schlecht, weil der Tassenstößel dann auch gleich unten bleibt, um nen anderen Shim da rein zu tüdeln. Inbus geht vorn rechts nicht, stimmt. Bleibt der Schraubenzieher und ne zweite Person, die den Shim für dich zieht, am besten mit einer Pinzette die flach ist. Die Qualität des tassenstösselniederhalters ist allerdings mäßig. Mehr wie drei komplette Wechsel hält der kaum aus. Beim Abrutschen, und der rutscht garantiert öfters ab, geht die Chromschicht ab. Pass auf das die niergendwo in den Ventiltrieb fällt.
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Alt 05.02.2018, 21:14:52   #7
Kay73
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13.000km und Ventilspiel?
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Alt 06.02.2018, 06:56:25   #8
gsmattis
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Was willst du uns damit sagen?
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Alt 06.02.2018, 08:02:17   #9
Kay73
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was macht ihr mit den Motoren?
Meiner lief 76.000 ohne, daß der Ventildeckel runter mußte.
Arbeiten am Motor beschränkten sich auf Ölwechsel (mit Filter), Zündkerzen wechseln (2mal) und bis 50'000km auf Luftfilterwechsel.
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Alt 06.02.2018, 09:07:21   #10
gsmattis
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Woher weißt du das, wenn du nie gemessen hast? Der Kontrollintervall ist sicherlich nicht aus Langeweile gesetzt worden. Ich weiß, dass andere Moppeds alle 24k geprüft werden müssen, aber auch da steckt mit Sicherheit Logik hinter.
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Alt 06.02.2018, 09:45:57   #11
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muss ich dem Kay ein bisschen recht geben aus meinen Erfahrungen heraus.
Kontrolle bei 44 tkm und Einstellen dann bei 66 tkm
Aber wenn man die Mühle immer ausdreht, dann machen die kurzen Intervalle schon Sinn.
Meine sieht selten Drehzahlen über 7000, ist n Urlaubsmoped, zum heizen hab ich andere.
Hängt sehr von der Fahrweise ab, wie oft man die Ventile kontrollieren sollte.
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Alt 06.02.2018, 10:22:07   #12
Saugwurmmensch
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Naja, aber wir wissen doch, dass die Ventile sich in den ersten zichtausend Kilometern am meisten setzen.
Das passiert bei >40 Mm nur noch im geringen Umfang.
Aber die Kontrollen und Justagen in den ersten 20 Mm sind wichtig und ohne geht es definitiv nicht!

Ja, das Werkzeug von Louis ist etwas weich geraten und je mehr man abrutscht, desto schneller ist es hinüber.
Es gibt das Werkzeug von Suzuki. wie ich grad gegoogled hab kostet das dann 45-120€.
Oder man baut es selbst aus hochertigerem Material:
http://www.gs-classic.de/download/St...erhalterV1.pdf

Oder man kauft sich eben alle paar Jahre für 12€ das Louis Ding.
btw: mein erster ist ziemlich abgenagt, der zweite sieht noch wirklich gut aus...die Übung macht´s


@Holger_Aachen: meistens sind bei den werksmäßigen Shims welche mit "krummen" Stärken dabei, also keine 0,05er Abstufung, wie man sie bei Suzuki oder im Zubehör bekommt.
Es ist also nicht gesagt, dass da noch nie jemand dran war.
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Alt 06.02.2018, 10:49:51   #13
3y3joe
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ja klar , keine Frage, die erste Kontrolle ist die wichtigste.
Ich hab meine mit 10tkm gekauft und da gehe ich schon von aus , dass da schon einmal das Spiel kontroliert wurde.
Jenseits 40 tkm passiert da nicht mehr viel wenn der Zylinderkopf nicht runter muss. Was soll auch, es gibt ja schliesslich keine Abriebbedingten Verschleiss.
Aber, das gilt nicht wenn die Maschine hoch gedreht wird.
Dann setzen die Ventile bedingt durch die höhere Geschwindigkeit härter auf und "schlagen sich ein". Das Ventilspiel wird in dem Fall kleiner
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Alt 06.02.2018, 11:16:33   #14
Saugwurmmensch
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Kleiner wird das Spiel ja immer

Hatte auch schon Mopeten mit >70 Mm hier und da war viel zu tun in Sachen Ventilspiel.
Eigentlich war bei fast allen Maschinen was zu tun...
Also ganz ignorieren sollte man es nicht - unabhängig von der Laufleistung.

Nebenbei:
Die Herstellervorgaben für Wartungsintervalle wirken bei der GS arg kurz und ich denke nicht, dass in irgendeinem Belang 2000 km einen Unterschied machen.

Andere Hersteller meinen es mit ihren Intervallen zu gut.
Kawasakis ER-6 hat seit der ersten Baureihe ein Problem mit den Ventilspielintervallen bzw. hohe Streuung oder mangelhafte Einstellung im Werk.
1. Ventilspielkontrolle ist bei 42.000 km angesetzt. Viele Motorschäden durch zu kleines Ventilspiel treten aber schon um die 30.000 km auf.
Wir haben neulich eine mit 26 Mm kontrolliert und da waren alle Auslassventile deutlich unter Maß. Der Motor hätte es nicht ohne Schaden auf 42 Mm gebracht.
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Alt 06.02.2018, 12:01:52   #15
3y3joe
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Stimmt, eigentlich wirds kleiner
Bei meiner GS wars allerdings seltsam, bei 44 tkm war links alles ok und rechts lediglich der Auslass mit 0,12 zu gross...mangels Shims lies ich das erstmal so, und als ich dann bei 66tkm bei nem Kumpel einstellte, da war link immer noch alles ok , aber recht E und A bei 0,13.....

Aber danke für die Info über die ER 6, die wird wohl im Laufe des Jahres auch auf den Hof kommen die hat wohl auch Shims?
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Alt 06.02.2018, 13:02:58   #16
Mumpfel
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Ich habe durch Zufall mal bei Amazon.com (USA) ein Werkzeug für die Ventile gefunden. Ist mit dem von Louis in der Form identisch aber wesentlich haltbarer.

Gruß Michael
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Alt 06.02.2018, 13:21:45   #17
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Zitat:
Zitat von Saugwurmmensch Beitrag anzeigen
Naja, aber wir wissen doch, dass die Ventile sich in den ersten zichtausend Kilometern am meisten setzen.
Das passiert bei >40 Mm nur noch im geringen Umfang.
Aber die Kontrollen und Justagen in den ersten 20 Mm sind wichtig und ohne geht es definitiv nicht!
Das ist richtig. Wenn man aber bis 76k mit der ersten Kontrolle wartet, ist das schon ziemlich mutig.
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Alt 06.02.2018, 13:27:27   #18
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Salute! Bei der CB500 mit ihren 8 Ventilen werden die Nockenwellen zum Wechseln der Shims ausgebaut - no problem - solange man nicht vergisst, den Steuerkettenspanner einzudrehen... (Dort sitzen die Shims unter den Tassen, man MUSS also die NW abheben.)

Gibt es einen konstruktionsbedingten Grund, dies bei der GS500 anders zu machen? Hier ist der Ausbau der Nockenwellen noch einfacher. Im Grunde müssen sie ja nicht mal wirklich ausgebaut werden, sondern nur angehoben. Das ist kein Aufwand, man muss ja nicht mal die Zahnräder aus der Kette nehmen dafür.

Und dann kann man mit beiden Händen ganz in Ruhe alles machen was man will. Bei meiner GS gingen die Shims überhaupt nicht raus, ohne dass ich die komplette Tasse in die eine Hand genommen habe und mit der anderen mit einem kleinen Schraubenzieher am Rand des Shims ansetzen konnte.

Da rutscht nix ab, und vor allem fällt nix irgendwo rein...

Aber sagt mir, wenn ich falsch liege. Ich persönlich würde jedenfalls weiterhin gerne auf dieses Hebelwerkzeug verzichten. Meinem Sohn ist es bei seiner GS auch abgerutscht und mir tut es ein bisschen weh, wenn ich an die Ventile denke...

(Beim Zusammenschrauben der Lagerhälften dürfen dann ruhig ein paar Tropfen MOS2 auf die Welle. )
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Alt 06.02.2018, 14:22:11   #19
gsmattis
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Weil man es sich auch unnötig schwer machen kann...
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Alt 06.02.2018, 14:58:35   #20
Kay73
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Okay, meine hatte beim Kauf ihre 24000er Inspektion mit Ventilspiel.bekommen.
Und nein, der Motor hatte beim Ausbau nicht 76000, sondern 100.000km runter.
Er ist nicht bis 76000 ohne Ventilspielkontrolle, sondern komplette 76000km ohne Ventilspielkontrolle gelaufen.

Nach dem Ausbau hab ich weder Ventilspiel überprüft noch Ventilschaftdixhtungen oder Kompression geprüft. Kompression mußte aber noch genug da sein, laut GPS waren 190auch zum Schluß drin, also kann es keine Leistungseinbußen gegeben haben.
Ölverbrauch wurde aber zum Schluß halt mehr.

Selten ausgedreht, 7000 Touren gabs nur auf der Autobahn- und die selten.
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Alt 06.02.2018, 15:34:29   #21
3y3joe
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yep, genau so fahr ich meine GS auch, und deswegen erlaube ich mir auch die langen Intervalle, aus der Erfahrung das bei kommoden Drehzahlen da nicht viel passiert beim Ventilspiel wenn das Material sich mal gesetzt hat.
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Alt 06.02.2018, 15:47:16   #22
Vinz-Georg
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Also meinen Vorrednern muss ich da widersprechen, laut eurer Aussage müsste bei meiner GS ähnliches möglich sein. Ich prüfe einmal im Jahr alle 8-10Tkm und musste bisher immer mindestens einen Shim tauschen. Von daher würde ich eher sagen, Glück gehabt mit dem Material!

Von daher kann das für euch ja funktionieren, aber die Mär das niedrige Drehzahlen, hohe Laufleistung und eine moderate Fahrweise die Ventilspielprüfung überflüssig macht stimmt nicht im Allgemeinen.
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Alt 06.02.2018, 15:50:09   #23
3y3joe
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Glück gehört immer dazu, egal was man tut))
Ne, aber mal im Ernst, ich vermute Du drehst sie höher?
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Alt 06.02.2018, 16:02:23   #24
Vinz-Georg
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Ich fahre viel Autobahn (Arbeitsweg), ca. 15km aber meistens zwischen 100-120km/h, da der Löwenanteil die Stadtautobahn ist. Drehe selten über 6000 Umdrehungen. Ich würde meine Fahrweise aber als moderat bezeichnen.

Ich will nur sagen das es so klappen kann wie ihr es beschreibt, aber man sollte sich nicht darauf verlassen. Jeder interpretiert seine Fahrweise anders oder sogar als moderat auch wenn andere das als heizen bezeichnen würden.

Letztlich muss jeder selber wissen was er/sie mit seinem Material macht, nur sind solche Aussagen immer ein bissel gefährlich . Nachher ist das Geheule (damit meine ich nicht euch) groß wenn dann was kaputt ist und der GS-Treiber unter einem klammen Geldbeutel leidet.
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Alt 06.02.2018, 16:09:26   #25
3y3joe
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ja Du, so fahre ich auch, und ich bin auch nicht so pingelig was das Spiel angeht , wie waren den deine Ventile verstellt nach den relativ kurzen Intervallen? zu gross, zu klein?
bei mir war es tatsächlich so, dass sie grösser wurden beim rechten Zylinder, links unveränder 0,07
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Alt 06.02.2018, 16:20:32   #26
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Zitat:
Zitat von Heiner Beitrag anzeigen
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Gibt es einen konstruktionsbedingten Grund, dies bei der GS500 anders zu machen? Hier ist der Ausbau der Nockenwellen noch einfacher. Im Grunde müssen sie ja nicht mal wirklich ausgebaut werden, sondern nur angehoben. Das ist kein Aufwand, man muss ja nicht mal die Zahnräder aus der Kette nehmen dafür.

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Da rutscht nix ab, und vor allem fällt nix irgendwo rein...

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Die Nockenwellenlagerbockschrauben der GS sind Dehnschrauben.
Klar, manche lösen die mehrfach, aber das kann ins Auge gehen.
Bei knapp 3€/stk macht ein Wechsel der Schrauben die Ventilspielkontrolle teuer.

Es ist wirklich nur eine Übungssache mit dem Niederdrücker.
Und bei dem Aufwand macht 1-2x abrutschen den Kohl nicht fett.
Und die Gefahr, die Steuerzeiten zu verstellen gibt es auch nicht.

@3y3joe: Bei der ER-6 müssen die Nocken auch ausgebaut werden. Die knopfzellengroßen Shims sitzen dann unter Kappen.
Das ist bei den meisten Maschinen heutzutage der Fall.
Erleichtert den Ventiltrieb für höhere Drehzahlen, ist billig und verschleißfrei.

@Kay73: ja, wenn bei 24 Mm das Spiel Richtung Maximum gestellt wurde und man dann nur durch die Gegend zuckelt, kann das lange halten.
Ohne die Ventilspielkontrolle davor wäre die Kiste mit Sicherheit nicht so weit gekommen.

Es geht doch darum, dem Neuling in Sachen GS darauf hinzuweisen, dass sowas gelegentlich gemacht werden muss.
Und egal wie viele Kilometer die Maschine runter hat, sollte man am Anfang 1x vernünftig durchwarten. Dann hat man so lange Ruhe, wie das Gewissen es zulässt.

Edit:
@3y3joe: Hast du bei deiner GS mal die Kompression gemessen?
Mit genügend Ölkohle wird das Spiel mit der Zeit vermutlich auch größer.
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Saugwurmmensch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2018, 16:34:09   #27
Vinz-Georg
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Zitat:
Zitat von 3y3joe Beitrag anzeigen
ja Du, so fahre ich auch, und ich bin auch nicht so pingelig was das Spiel angeht , wie waren den deine Ventile verstellt nach den relativ kurzen Intervallen? zu gross, zu klein?
bei mir war es tatsächlich so, dass sie grösser wurden beim rechten Zylinder, links unveränder 0,07
Bei meiner wird das Ventilspiel immer kleiner und die "Problemseite" ist der linke Zylinder. Der Auslass war links < 0,02 mm und der Ring ließ sich nicht mit der Hand drehen. Obwohl ich sagen muss das der Auslass links schon sehr arg gelitten hat weil ich nach Kauf keine Ventilspielkontrolle gemacht hatte und das Ventilspiel nach Kontrolle < 0,01 mm war (Kompression: 2bar).
Da ließ sich der Ring gar nicht mehr drehen und dank Saugwurmmensch und weiteren Helfern haben wir irgendwann diesen Shim mit viel Gefummel rausgekriegt *grusel*.
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Alt 06.02.2018, 16:47:21   #28
3y3joe
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ok,....kann man also wirklich nicht pauschalieren....wobei es bei Dir ja trotzdem ein Sonderfall sein könnte....wenn dein A-Ventil kurz vorm Durchbrennen war, dann hat es da wohl offensichtlich ja schon durchgeblasen.... davon zeugt wohl auch die schlechte Verdichtung. Nun und wenn die Verdichtung schlecht ist und es schon etwas durchbläst, dann hast Du mit Sicherheit auch Ablagerungen auf Ventil und Ventilsitz. Und die stellst Du ja erstmal "mit" ein.
Wenn diese dann bei ordentlicher Verbrennung und wieder aufsitzendem Ventil recht schnell verschwinden, verschwindet auch dein Ventilspiel.
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Alt 06.02.2018, 16:56:20   #29
AmigaHarry
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SWM schreibt völlig richtg, daß es durch die Dehnschrauben der Lagerbockbefestigung und dem Alu-Gewinden im Kopf sehr "suboptimal" ist, die NW dauernd aus- und einzubauen. Dies endet sehr oft im Kauf eines neuen Zylinderkopfes. Zudem ist das oftmalige Ausbauen und Neuspannen des Kettenspanners dessen Lebensdauer auch nicht zuträglich - schön nach dem Motto "Warum einfach, wenns auch kompliziert geht"!
Genau diese Probleme bei anderen Herstellern haben Suzuki 1976 zu der Methode mit den obenliegenden Shimms bewogen - und die hat sich jetzt seit Jahrzehnten bestens bewährt. Sie versagt nur, wenn "Privatschrauber" in Unkenntnis sich die paar Euro für das AusdrückWZ sparen wollen! Zudem empfehle ich nur den originalen Hebel von Suzuki - da rutscht man nicht so leicht ab, wie bei den Nachbauten (die sind nämlich etwas schmäler und haben einen andern Radius).

Wartungsintervall: Die 6000km sind überall auf der Welt gültig - in Dänemark wie im Sudan - egal ob 50°C Lufttemp oder nur 10°. Egal ob saubere Luft oder Wüstenstaub. In unseren Breiten kann das Intervall bedenkenlos auf 10000km ausgedehnt werden - auch der ÖL+Filterwechsel (Ausnahme: Rennstreckeneinsatz).
Bei vielen Motoren der GS-Baureihe ändert sich das Ventilspiel wenig bis gar nicht (auch nicht nach 150000km) und wenn wird es oftmals tatsächlich größer (aber natürlich nicht immer).
Nach meiner Erfahrung zeigt sich in den ersten 25000km ob das Spiel stabil bleibt oder nicht. Wenn sich bei 10000km und 20000km nichts tut, kommt auch später kaum was nach (zu 100% kann man sich aber nicht darauf verlassen - alle 20000km würde ich trotzdem reinschauen). Ändert es sich aber schon in den ersten 20000km, ist meistens auch bis 100000km keine Ruhe.
Warum das so ist, weis ich auch nicht - es ist einfach eine Erfahrung mit diesen Motoren. Vielleicht hat es mit dem Sprit und Ablagerungen zu tun......
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Alt 06.02.2018, 17:08:50   #30
3y3joe
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Sehr schön auf den Punkt gebracht!
Nachschauen ist immer gut und wenn man seinen Motor kennt, kann man sich seine "privaten" Intervalle setzen
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Alt 06.02.2018, 17:45:36   #31
snailie
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Zitat:
Zitat von AmigaHarry Beitrag anzeigen
Zudem empfehle ich nur den originalen Hebel von Suzuki...
Hast du (oder jemand anderes) davon evtl. die Teilenummer parat? Ich suche schon ne ganze Weile, aber irgendwie finde ich die nicht... dabei war ich mir sicher, die schon mal gelesen zu haben...

DIT: Ich storniere die Frage, habe die Teilenummer gerade wiedergefunden... Falls sich jemand das Original zulegen möchte: #09916-64510

€DIT 2: Kann der Preis stimmen?! Mit werden da gerade 188,93€ inkl. MwSt angezeigt?!
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Alt 06.02.2018, 20:45:34   #32
AmigaHarry
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Das ist teuer! Ich habe den damals noch um ÖS249.- (= ca. €18.-) gekauft. Wenn der jetzt wirklich so teuer ist, muss er wohl aus Gold sein.....
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Alt 06.02.2018, 21:15:22   #33
gsmattis
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Alt 06.02.2018, 21:23:25   #34
snailie
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Zitat:
Zitat von AmigaHarry Beitrag anzeigen
Das ist teuer! Ich habe den damals noch um ÖS249.- (= ca. €18.-) gekauft. Wenn der jetzt wirklich so teuer ist, muss er wohl aus Gold sein.....
Massivgold, wie es scheint... Der Preis stammt von bike-parts-suz...

Zitat:
Zitat von gsmattis Beitrag anzeigen
125€ bei Kfm oder für 45€ aus Holland
Die 45€ hab ich auch gesehen... ich glaube, ich frage beizeiten einfach mal beim Händler gegenüber nach... der war bislang immer günstiger als die Preise im Netz... Dann kann ich bei der Gelegenheit auch nach dem anderen Spezialwerkzeug fragen.
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Alt 07.02.2018, 05:58:45   #35
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Welches andere?
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Alt 07.02.2018, 11:26:02   #36
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Das für die Gabel der neueren Modelle. Aber wir schweifen ab...
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Alt 25.03.2021, 21:25:54   #37
Andre61
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Zitat:
Zitat von Holger_Aachen Beitrag anzeigen
Die anderen habe ich mit einem 6mm Inbus super raus bekommen. Den Tipp hatte ich von einem Youtube Video
kann mir mal bitte jemand erklären wie das mit dem 6 Imbus funktioniert....?

danke

hab's gefunden

Geändert von Andre61 (25.03.2021 um 21:53:25 Uhr)
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Alt 26.03.2021, 15:37:56   #38
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Zitat:
Zitat von takoda Beitrag anzeigen
Die 45€ hab ich auch gesehen... ich glaube, ich frage beizeiten einfach mal beim Händler gegenüber nach... der war bislang immer günstiger als die Preise im Netz...
Ich dachte schon, ich hätte teuer gekauft, als ich (1981) dafür 68,- DM ausgegeben habe.
Welchen Händler hast du denn gegenüber?
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Alt 26.03.2021, 18:32:42   #39
snailie
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Zitat:
Zitat von Rapido Beitrag anzeigen
Welchen Händler hast du denn gegenüber?
Den Fuhrmeister... also gegenüber von der Arbeit *g*
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Alt 06.04.2021, 10:09:16   #40
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Zitat:
Zitat von gsmattis Beitrag anzeigen
Woher weißt du das, wenn du nie gemessen hast? Der Kontrollintervall ist sicherlich nicht aus Langeweile gesetzt worden. Ich weiß, dass andere Moppeds alle 24k geprüft werden müssen, aber auch da steckt mit Sicherheit Logik hinter.
Alle 6000 bei Tassenstößeln finde ich aber auch etwas oft. Bei meiner GSX-R mit den seitlich verschiebbaren Schlepphebeln meine ich das bei 12000 oder noch seltener gemacht zu haben und es waren immer nur wenige außer Maß oder grenzwertig, und Tassenstößel sind noch wertstabiler.
Wo ich wirklich bei jeder Inspektion das Prüfen empfehle sind die China-Einheits-Rollermotoren vom Typ GY6. Die sind gut behandelt sehr robust, aber das Ventilspiel verstellt sich schnell. Da sind aber auch keine Shims und schon gar keine Tassenstößel sondern schraubbare Kipphebel, also easy.

Der Nissan Micra K11 hatte übrigens auch Tassenstößel mit Shims und keine Hydrostößel in seinem obligatorischen 16-Ventil-Kopf, untypisch für ein Auto der 90er. Wußte das nicht und irgendwann mit etwa 150000 km ging er warm nicht mehr an (typisches Symptom bei mangelndem Ventilspiel). War aber zum Glück nix kaputt.
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GS 500 E "Sarah", 93er Modell, rot, 24000 km, Originalzustand, meine.
GS 500 E "Sabine", 93er Modell, rot, 38000 km, mittlere Zickzackkleber weg, diverse andere Kleber, verstellbarer Kupplungsgriff, andere Lenkerendengewichte, Sohn seine.
Die Namen habe ich ihnen spontan gegeben, so hießen die jeweils letzten Vorbesitzerinnen.

Geändert von Kühltaxi (06.04.2021 um 10:32:11 Uhr)
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Alt 08.04.2021, 10:32:11   #41
snailie
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Zitat:
Zitat von Kühltaxi Beitrag anzeigen
Der Nissan Micra K11...
Ich hatte auch mal einen... Ich vermisse mein Autochen...
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Alt 10.04.2021, 10:13:10   #42
Kühltaxi
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Naja, Schwellerrost und Rostloch im Unterboden nach nicht mal zehn Jahren, und bei knapp 100000 Steuerkette gerissen. Zum Glück im Unglück war er ein Freiläufer. Nicht wirklich toll, aber ich hatte schon schlimmere Autos.
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Die Namen habe ich ihnen spontan gegeben, so hießen die jeweils letzten Vorbesitzerinnen.
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Alt 10.04.2021, 10:16:19   #43
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Okay, da hat meiner länger gehalten...
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