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#1 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.04.2010
Beiträge: 7
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Halli Hallo
Ich habe eine (noch) gedrosselte GS 500 e, baujahr 2000. In meinem Wahn nach mehr Leistung und Selbstberschätzung hab ich im eigenen Ermessen versucht, die drossel raus zu nehmen. ursprünglich war sie, das weiß ich jetzt, durch das Loch im Gasschieber gedrosselt. Ich hab die Maschine auseinander genommen und das erbärmliche Loch im vergaser gesehn. Kurzum die Teile rausgebaut und aufgefräst(jaja, war scheiße, dafür hab ich jetzt auch ein Wochenende voll Sonnenschein verpasst). Dass die teile sich beim Gasgeben heben, wurd mir erst nach dem erweitern bewusst. Tja. Sie läuft natürlich nicht. Sobald ich gas gebe, stirbt sie ab. Egal wo ich die nadel einclippe. Wenn ich das richtig verstanden habe, hebt sich der Gasschieber durch einen Unterdruck. Dieser entsteht druch die Bohrungen im Schieber, die Parrallel zur Nadel verlaufen. Injektorprinzip wie man bei uns immer so gern sagt. Hebt sich jetzt der Schieber über die Bohrung(der Bohrung für die drosselung, also radial zur nadel)wird dieser unterdruck ausgeglichen und der Schieber kann sich nicht weiter anheben. Hab ich das richtig verstanden? Nun meine Grundlegenden Fragen: Warum stirbt dann der Motor ab, wenn ich gas gebe, läuft aber im leerlauf recht gut? Warum muss der Motor dann überhaupt umbedüst werden, wenn ich sie entdrossel bzw bedrossel? Nur für den Bereich über 34PS? dann müsste der Bereich unter 34PS sich auch beim umbedüsen ändern. Warum gibt es vor dem ausgehn mit aufgefrästen Gasschiebern eine Rückzündung im Vergaser? Anbei: Ich hab nun neue Gasschieber gekauft. Aus fehlern lernt man schließlich. Mir war überigens sehr bewusst, dass das illegal ist, wenn ich mich mit dem teil auf der straße bewege. |
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#2 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
wie jetzt, du kannst sehen dass sich das gemisch im einlasskanal entzündet? das is n zeichen für zu geringes ventilspiel und/ oder defekte ventile oder sitze. |
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#3 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.04.2010
Beiträge: 7
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Heißt also, dass ich quasi das gemisch deutlich fetter stellen müsste, oder? warum stirbt denn auch dann der motor ab, wenn ich die funktion der Gasschieber unterbinde?
Immer, wenn der motor dann abstirbt, entzündet sich gemisch im vergaser selbst. ventilspiel ist gecheckt, also ventil hin? |
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#4 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Zitat:
erstmal kompression messen, dann sehen wir weiter. |
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#5 |
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Public-Relations-Manager
Registriert seit: 19.07.2004
Ort: Strausberg
Alter: 42
Beiträge: 24.180
Baujahr: 1998
Kilometer: 22000
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Wenn du Gas gibst, öffnest du ja lediglich die Drosselklappen. Der dadurch weitergeleitete Unterdruck vom Motor sollte die Schieber heben und saugt sich gleichzeitig Luft und Sprit rein.
Die Spritmenge wird durch die Schieberhöhe bestimmt, indem diese die Düsennadeln aus den Hauptdüsen ziehen. Durch die Zusatzlöcher reicht der Unterdruck nichtmehr um die Schieber zu heben, die Drosselklappen sind aber trotzdem offen. Es wird also Luft gezogen, aber die Düsennadeln lassen zu wenig Sprit durch. btw: Zum Entdrosseln gehören nicht nur andere Schieber sondern auch ein anderer Luftfilter (der gedrosselte lässt für den "offenen" Betrieb zu viel Luft durch. Und bei Bj 2000 auch noch kleinere Hauptdüsen (115er statt 117,5er). Und Düsennadelclip auf die mittlere Kerbe. http://forum.gs-500.de/attachment.ph...3&d=1242574267
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#6 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.04.2010
Beiträge: 7
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Jo. Dann hab ich das nun verstanden. Und reparieren werd ich nicht, ich bau direkt wieder die neuen Gasschieber rein. Und dann mal schaun wie sie läuft. dankeschön!
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#7 |
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Public-Relations-Manager
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einen gedrosselten (mit Ausgleichsbohrung)?
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.04.2010
Beiträge: 7
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Nein. Ohne ausgleichsbohrungen. Aber die bohr ich dann da eben rein.
Warum müsste ich denn eigentlich umbedüsen wenn die bohrungen nicht drin sind? also ungedrosselt? weil eigentlich bleibt ja bis zu der bohrung(also vllt bis halbgas)alles wie vorher? |
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#9 |
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Public-Relations-Manager
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Durch die Bohrung geht so viel Unterdruck flöten, dass der Schieber nichtmehr ganz nach oben gezogen wird.
Dadurch wird nicht der komplette Querschnitt freigegeben. Darin besteht die Drosselung. Da die Strömungsgeschwindigkeiten aber erhöht sind (du kannst ja trotzdem das volle Drehzahlband nutzen), die Düsennadel aber nicht genügend Hauptdüse freigibt, müssen die Hauptdüsen größer sein, um ein zu starkes Abmagern zu verhindern. Umgekehrt sind die Düsen der Drosselung entsprechend zu groß, sodass die Kiste ohne Ausgleichsbohrungen unnötig fett laufen würde.
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#10 |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 25.04.2010
Beiträge: 7
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alles klar. hab ich verstanden. hier wird ja richtig fix geantwortet
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