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#1 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.05.2010
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Kilometer: 83000
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Moin,
habe leider trotz relativ gründlicher Diagnose immernoch Probleme meine GS mit eingeschaltetem Licht zu fahren. Auf der Lichtmaschine kommen bei 3500-3800upm aus allen drei Spulen 48V - bei 5000 kann ich leider nicht messen da mir dazu die dritte Hand fehlt. Aber auch mit den 48V sollte ein Ladestrom im folgenden da sein. Batterie ist ca 2 Monate alt. Einen Thread zu meiner Standgasproblematik eröffne ich im passenden Bereich dazu noch. Habe mittlerweile 3 verschiedene Gleichrichter, die beiden dich ich derzeit teste und entsprechend schon Ersatzteile sind, werden bei den erwähnten 3800upm in kurzer Zeit sehr heiss - genug Saft scheint dort also anzukommen. Am Ausgang des Gleichrichters in Richtung Kabelbaum messe ich jedoch nur 0,8V und bei dem anderen 1,5V, unabhängig von der Drehzahl. Eine ansteigende Spannung im Bordnetz ist nur in 0,01V Schritten feststellbar, und das auch nur sehr langsam. 12,77...12,78...12,79 in 1-2 Minuten. Fahre ich ohne Licht lädt die Batterie auf 10km etwa 0,1V. Mit Licht entlädt sich die Batterie recht schnell. Hat jemand eine Idee? Stromstärke (Ampere) messe ich wie? Ist leider im Wiki nicht dokumentiert und im Netz finde ich dazu nicht wirklich was, immer nur Spannung. Dann könnte ich mal messen ob aus dem Gleichrichter neben Spannung auch A kommen. Danke und Gruß
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93er GS500e schwarz, offen, KN-Luftfilter, Wilbers-Federbein+Progressive Federn, Klarglas-Scheinwerfer, LED-Blinker, Stahlflex vorn/hinten Yamaha FZS 1000 + FZS600 ZZR1100 Bj. 1991 |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.08.2015
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Kilometer: 105000
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Wenn die Gleichrichter richtig heiss werden dann fleisst da auch ordentlich Strom, das hast Du richtig geschlussfolgert.
Und wenn dieser Strom nicht wirklich in der Battrei landet, dann bits es irgendwo einen anderen giereigen Verbraucher der ihn wegschluckt ( Durchgescheuertes Kabel an Masse,...etc... Wie hoch ist denn die Spannung an der Batterie bei laufendem Motor wenn Du eine Weile ohne Licht gefahren bist? Unter Umständen hat auch eine Zelle einen Kurzschluss, das würde sich ähnlich auswirken. ca 14,5 Volt sollten bei voller Batterie und laufendem Motor an den Klemmen gemessen werden. Strom messen geht nicht so einfach, braucht man aber i.d.R. nicht für derartige Diagnosen Gruß Joe |
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#3 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
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Wenn die drei Generatorwicklungen (Phasen) gleiche Werte bringen, ist es eher unwahrscheinlich, dass alle drei den selben Defekt aufweisen. Wenn eine oder zwei Phasen defekt wären, wären die Werte unterschiedlich. Könnte sein, dass es ein Masseproblem gibt.
Schau mal nach der Sicherung. Bei meiner GS war vor ein paar Jahren die Sicherung so oxidiert, dass das Plastik schon aufgerissen war. Es funktionierte zwar noch alles, die Spannung war aber an den drei Phasen zu niedrig. Alle hatten aber gleiche Werte. Ich hatte es damals an den Blinkleuchten bemerkt, die blinkten mal langsamer, mal schneller. Eine neue Sicherung und das Problem war behoben. Könnten natürlich auch anderswo veroxidierte Kontakte oder Kabel sein. Jemand hatte kürzlich davon bereichtet, dass sein Regler sehr heiß wurde. Da war eine Verbindung von einer Phase abgerutscht.
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#4 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.08.2015
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Kilometer: 105000
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Zitat:
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#5 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Du musst die Spannung der Lima trotzdem bei 5000rpm messen - alles andere sagt nichts aus. Die 48V sind eine Hausnummer. Das der Regler heiss wird ist normal -wobei das durch den Brückengleichrichter aufgeheizt wird, und nicht durch verbraten von überschüssiger Leistung (da würde er schnell abrauchen) - das passiert durch Gegeninduktion in der Lima selbst.
Wenn aus dem Regler (mit Last) nicht mindestens 13,5V bei 5000rpm anliegen, ist entweder die Lima oder der Regler/Gleichrichter hinüber. Da du schon den 3. Regler testest und eine neue Batterie hast, liegt der Schluß nahe, das deine Lima doch was ab hat. Daher ist das Messen bei 5000rpm so wichtig - den nur da hat Suzuki einen genauen Vergleichsmesswert (75V~) angegeben, nach dem man sich richten kann. Bitte miss auch die Durchgangswerte (Widerstand) zwischen den Phasen und auf Masse ... Dein Hinweis, das die Batterie mit Last (Licht) nicht mehr geladen wird, ist ebenfalls ein Indiz für eine defekte Lima....... |
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#6 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.08.2015
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Kilometer: 105000
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Zitat:
So zum Vergleich und um die Batterie als Fehlerquelle auszuschliessen. Wenn eine Zelle defekt ist, dann gast die Batterie beim laden auch ganz ordentlich, da die restlichen 5 Zellen überladen werden. n.B. Leistung wird natürlich im Gleichrichter verbraten! da sind 6 silizium Dioden drin mit einer Flusspannung von ca 0,7 Volt. Und mit Licht und laufendem Motor fleissen da sicher 10 A. Ohne es genau nachrechnen zu wollen.... so 14 Watt muss der Gleichrichter da schon durch die Kühlrippen schwitzen |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.05.2010
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Gestern dann aufm Rückweg mal mit Licht (mieses Wetter), der Gleichrichter war ähnlich heiss. Über 50 Grad auf jeden Fall.
Ich messe die Lima nochmal bei mehr Drehzahl. Im WHB das ich gerade nicht hier habe ist aber auf jeden Fall ne Leistungskurve der LIMA. Muss aber auch erstmal sehen das ich TÜV für die bekomme. Steht momentan in der Kaserne 300km von zuhause entfernt und größere Umbauten gehen da nicht aufm Parkplatz ohne irgendwas. Auto hab ich derzeit nicht hier. Bei laufendem Motor bei obigen 3000-4000upm sind an der Batterie derzeit 12,8V und die steigen dann wie geschrieben sehr langsam in 0,01V Schritten. Batterie lädt also, sehr langsam, ohne Licht..
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.08.2015
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Kilometer: 105000
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Ich will ja nicht unken..... aber tu Dir mal einen Gefallen und hänge ne andere Batterie dran, Du beisst Dir in den allerwertesten wenn es doch die neue Batterie ist
was für eine Spannung misst Du denn an der Batterie wenn das Moped 3 Minuten aus ist? |
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#9 | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.11.2005
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Zitat:
Wenn du die hast würde mich die auch brennend interessieren....... |
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#10 |
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Benutzer
Registriert seit: 17.05.2010
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Kann sein das ich die im WHB für meine Fazer gesehen habe.
Jedenfalls hab ich vorhin mal die Sicherung rausgenommen, nachdem ich alle drei Lima-Spulen bei 5000upm bei 72-73V hatte. Hätte mir die jemand gezeigt, hätte ich gesagt an der liegt es nicht. Die sah noch recht gut aus. Hab aber da minimal Korrosion dran war einfach die blitzblanke Ersatzsicherung genommen - und siehe da, im Leerlauf Spannung an der Batterie 14,1V Durchaus ein Hinweis den man ins Wiki aufnehmen könnte, einfach mal die Sicherung austauschen. Vermute der Stecker ist auch ordentlich korrodiert, aber da kommt man ja nicht so einfach dran. Spannung der Batterie stieg dann auch direkt trotz Fahrt mit Licht bei 15km von 12,7 auf 13,1V ![]() Problem daher beseitigt und vielen Dank für die Hilfe! Die Batterie ist noch voll in Ordnung, gabs übrigens sehr günstig im Abverkauf da eigentlich der Überlauf auf der falschen Seite ist. Bei 30€ für ne Batterie ist mir das aber wurscht..
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#11 |
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Erfahrener Benutzer
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Berndy hatte doch auf die Sicherung hingewiesen???
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#12 |
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Hab ich irgendwo was anderes behauptet? Wäre ohne den Hinweis auch nicht auf die Idee gekommen da mal nachzuschauen.
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#13 |
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Erfahrener Benutzer
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Ja dann ,,Tschuldige". Hab wahrscheinlich zuviel mit Leuten zu tun die alle das Rad erfunden haben.
Lese manchmal zwischen den Zeilen Sachen die gar nicht existieren.
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#14 |
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Thema Strommessung in Eindrahtsystemen (wie beim Kfz) - Zangenamperemeter. selbst das billigste Chinateil ist besser als keines und erlaubt zumindest grobe Anhaltswerte. Ob 10A, 1A oder nur 100mA fließen, reicht bei Kfz-Messungen schon völlig aus, den Verursacher einzugrenzen. Spannungen selbst sagen gar nix aus, weil diese oftmals auch bei Last einbrechen und einen auf die ganz falsche Fährte führen.
Gruß Roman |
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#15 | |
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Erfahrener Benutzer
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Zitat:
Ströme bis 10 A kann man auch mit einem Standartmultimeter messen. Und das reicht für alle Verbraucher ausser für den Anlasser. Un dann gibt es ja noch das Ohmsche Gesetz, und unter Zuhilfenahme desselben reicht es für solche Probleme immer aus die Spannungen zu messen |
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#16 |
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Super-Moderator
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Naja, dass die Regler/Gleichrichtereinheit heiß werden kann, erkennt man ja schon am großen Kühlkörper.
Wie dem auch sei. Problem gelöst. Wie so oft: Kleine Ursache, große Wirkung. Die Anleitung zur Kontrolle des Ladesystems werden wir mal um einen kleinen Zusatz ergänzen.
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#17 |
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@3y3joe: Also 24,- finde ich für ein grobes prüfeisen nicht zu viel - zumal selbst die solide auf 3% genau messen. Wir haben mehrere solche Billgheimer mal bei uns im betrieb mit einem Fluke verglichen - 1 digit Abweichung...bis runter auf 10mA. Alsom genau braucht's kein schwein am Auto.
Was das ohmsche Gesetz angeht: Darauf sind ja nun schon zig "Fachleute" reingefallen. Wenn eine Lima die Spanung bringt, heißt das noch lange nicht, daß da auch Strom fließt - im Gegenteil. Sich mit Leerlaufspannungen totzuängstigen ist auch im haushalt ganz leicht - und trotzdem stribt niemand daran. warum? Nun, wo kein Strom, da keine Leistung, somit auch kein Körperschaden... Es gibt zig Fälle, wo man an den Klemmen wunderbar 12V und mehr mesen kann, aber auf dem Kabel ist nix drauf außer einer homöopathischen Dosis Kriechstrom. Die sieht am Multimeter aber dummerweise genauso aus wie die benötigten 5A...also Spannung da, Ohmsches Gesetz voll wirksam...und trotzdem kein Licht am Fahrrad Ja, mit Klemmenspannungsmessung kann man viele Fehler finden, aber manche findet man deutlich einfacher über den Stromfluß - gerade im Bereich Regler + Massepunkte. Mag jeder machen wie er will, aber mir haben die 10,- Mehrkosten gegenüber einem einfachen Multimeter nicht weh getan aber sehr viel genützt seitdem, vor allem beim Aufspüren nahezu toter Limas und Anlasserkabel. Gruß Roman |
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#18 |
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Erfahrener Benutzer
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Ganz so ist das nicht! Wenn ein Generator (allg). keine Leistung liefern kann (da defekt) so bricht die Spannung bei Aufschalten eines (ohmschen) Verbrauchers sofort zusammen. Insofern ist eine Spannungsmessung schon ein ganz guter Indikator ob das System i.O. ist oder nicht. Es zeigt natürlich nicht an, welche(r) Bauteil(e) ein Problem hat - das muss man dann genau nachmessen. Wenn meine Ladespannung an der Batterie in der Toleranz liegt, mache ich die Sitzbank wieder drauf und fahre entspannt weiter.......
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#19 | |
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Zitat:
So isses. Und wenn die Spannung am Gleichrichter ok ist und an der Batterie nicht, da fällt die Restspannung irgendwo auf der Zuleitung ab. Und das kann man allles mit dem Spannungsmessbereich ermitteln In Ergänzung zum Ohmschen Gesetz: In einer Reihenschaltung ist die Gesamtspannung die Summe aller Einzelspannungen. |
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