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Nimmt unter Last eher widerwillig Gas an, kommt dann aber doch
'Unsere' GS spricht beim Anfahren schlecht auf das Gas an.
Irgendwann geht sie dann los und alles ok. Habe die Vergaser in Verdacht, zumal Basteleien bei den Vorbesitzern nicht auszuschließen ist. Habe mir aber gedacht: vor Vergaserausbau nochmal Richtung Kerzen und Stecker zu schauen... Ist es eigentlich normal, daß die GS 10 kOhm Stecker und dann nochmal R-Kerzen (sollten 5 kOhm sein) verbaut hat? Die Stecker sahen original aus, Messung ok. Habe mal 0K Stecker und neue Kerzen eingebaut - gefühlt besser aber noch nicht befriedigend... |
Das ist eher ein Thema Vergaser/Luftfilter! Die Kerzenstecker haben damit nichts zu tun. Die Widerstände sind der Funkentstörung geschuldet - die kannst auch rausschmeissen (könnte sein, das dann im nahen Umfeld manche Radios krachen).
Wenn sie unwillig Gas annimmt, gibts immer 2 Szenarios: Zu fett oder zu mager. Da die GS extrem empfindlich auf den LuFi ist, solltest du den als ersten prüfen. Wenn du nicht ganz sicher bist, was da genau drinnen ist, unbedingt das Original von Suzuki nehmen - damit man den ausschließen kann. Als nächstes die verantwortlichen Komponenten für Gasannahme im unteren Drehzahlbereich prüfen, also die Leerlaufdüse und Schwimmerstand nochmals prüfen, sowie die Schieber auf Leichtgängigkeit und die Membrane auf Funktionalität (Risse, etc.) Ggf. ohne Lufi prüfen (durch die Airbox reinschauen), um zu sehen ob sich die Schieber richtig bewegen. Falschluft ist natürlich auch immer ein Thema bei sowas - manchmal spielt einem eine falsche Verschlauchung da einen Streich. Ansonsten mit Starterhilfe oder Bremsenreiniger die Vergaser/Ansaugflansche absprühen - möglicherweise ist was undicht. Die Nadelposition wirkt sich erst im mittleren Lastbereich aus - und da scheint deine ja schon zu ziehen. |
Danke für die Infos.
Das Dingen mit der Funkentstörung ist klar. Hatte bei anderem Möpp aber schon Probleme, weil da zu viele kOhm verbaut waren. Lufi ist augenscheinlich gut und war schon beim Kauf drin. K.A. ob es sich da um ein original handelt... Habe uns noch einen HiFlo auf Lager gelegt, werde da mal probieren. Hatte die Hoffnung, den Vergaser nicht mehr anpacken zu müssen, aber sei's drum... |
Beim Lufi schau genau, das er wirklich die richtige Bezeichnung hat! Weis nicht welcher für dein BJ ist, gibts aber hier: http://forum.gs-500.de/showthread.php?t=10261
Hiflo gehört seit etwa um 2003 zu den Erstausrüstern von Suzuki und sollte daher das richtige Papier verwenden und auch die richtige Kennung aufgedruckt haben. Ist bei deinem keine Suzuki-Kennung aufgedruckt/eingraviert, kann das alles mögliche sein. Ebenso muss man bei Fabrikaten, die nicht original Suzuki oder Hiflo sind, auch aufpassen - auch wenn eine Kennung drauf ist. Von aussen sind die Unterschiede nicht erkennbar - es ist die Konsistenz des Filterpapieres, die den Unterschied (und damit den Preis) ausmachen. Bevor das nicht eindeutig klar ist, brauchst du den Vergaser gar nicht erst anzugreifen. |
Ich erlaube mir nach wie vor, das anders zu sehen. ;-)
Wenn der Vergaser richtig sauber ist, Setup stimmt und alles andere am Motorrad auch (Ventilspiel, Zündanlage usw), dann macht der LuFi nicht solche Probleme. Meine Vermutung ist die, dass durch viele Standzeiten mit Kraftstoff im Vergaser, schleichend eine Verschmutzung von Düsen, Bohrungen und Kanälen eintritt, die das empfindliche Gleichgewicht des Verhältnisses von Kraftstoff zu Luft durcheinander bringt, bzw an den Rand der Toleranz verschiebt. Dann, quasi unter schlechten Grundvoraussetzungen, dann spielt der "falsche" Luftfilter vielleicht schon eine Rolle.....;-) |
Zitat:
Nr. 3503, allerdings keine Suzuki-Kennung, hätte ich aber auch nicht erwartet. Werde Layla noch mal reinholen und den Filter prüfen/wechseln... Bj. ist übrigens 91, siehe Sig :-) |
Zitat:
meine Asche würde ich auch auf den Vergaser setzen, das 'Fehlerbild' spricht dafür. Beim Beschleunigen erst zäh und dann geht'se schlagartig 'normal' los. Wollte nur vorher alle andere mögliche Zicken ausschließen... |
Ja, schon richtig - Fehlerbild deutet Richtung Vergaser (habe ich ja weiter oben auch hingewiesen), aber leider kann man bei der GS einen Einfluß des LuFi nie völlig ausschließen.
Der Hiflo-Lufi müsste eine 5-stellige alphanumerische Kennung, wie z.B. 01D00, tragen zumindest ist das bei meinen Hiflo der Fall. Wie die interne Hiflo-Nr. zu übersetzen ist, weis ich leider nicht. |
Nummer beim Neukauf vorhanden, stirnseitig aufgedruckt: 1021183
Hilft aber wahrscheinlich nicht weiter. Wenn Layla das nächste mal hier ist, schaue ich mir den verbauten LuFi mal an, weitere Entscheidungen werden dann spontan gefällt :-) |
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Siehe Bild: Der hintere Teil der Originalnummer sollte am Filter aufgedruckt sein - damit es ein OEM-Suzuki-Filter ist. Allerdings wurde mir gesagt, das es auch welche mit HFA3503-Aufdruck gibt- ich habe noch keinen gesehen (auf der Verpackung schon).
Wie gesagt: Vermutlich ein Vergaserproblem, aber LuFi auch nicht ganz ausser Acht lassen. Solltest du dann noch Probleme im mittleren Drehzahlbereich haben (Loch), kannst du mit 90% Sicherheit vom LuFi ausgehen. |
Alles klar, weiß Bescheid :trink:
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LuFi kontrollieren ist wirklich wichtig. Habe vor ein paar Jahren eine alte GS wiederbelebt, die lange Jahre stand.
Da war vieles zäh, nicht nur der Vergaser. Einige Bohrungen zu usw. Am Ende war alles sauber aber sie zog nur im oberen Drehzahlbereich sauber, untenrum tote Hose. Zu dem Zeitpunkt war mir die LuFi Problematik noch nicht bewusst. Ich hatte einen LuFi aus dem Zubehörhandel verbaut. Irgendwann dann testweise die Hälfte des Filters außen mit Panzertape umwickelt und siehe da, plötzlich war der Durchzug im mittleren Drehzahlbereich auch da. Ist halt ein schneller Test, der nichts kostet, kann sich aber lohnen :-) Gruß, Wolfgang |
Das ist bei mir der Gaszug, der immer noch geringfügig klemmt.
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