Keine nennenswerten negativen Erlebnisse, nur hin und wieder ein wenig Unverständnis. Einmal allerdings war's echt daneben:
Nachts auf dem Heimweg im Auto, wolkenbruchartiger Regen, Routinekontrolle. Ich angehalten, Motor aus, Scheibe ein Stück geöffnet, auf Verlangen der Polizistin die Papiere hin gegeben. Dann kam die obligatorische Frage, ob ich etwas getrunken hätte, was ich guten Gewissens verneinen konnte. Auf die Frage, ob ich zu einem Alkoholtest bereit wäre, antwortete ich ohne zu zögern mit "Ja". Dann sollte ich aussteigen. Das habe ich höflich abgelehnt, weil ich innerhalb von Minuten durch gewesen wäre, ich trug ja keine Wetterschutzkleidung, wie die Polizistin. Jetzt gings los: "WENN SIE DEN TEST VERWEIGERN, NEHMEN WIR SIE MIT ZUR BLUTALKOHOLUNTERSUCHUNG" schrie man mich an. Darauf sagte ich, dass ich den Test nicht verweigere, sondern nur nicht nass werden möchte. So ging es geschätzte 10 Minuten hin und her, bis ein Kollege der Polizistin hinzukam, fragte wo das Problem sei und mir höflich anbot, den Test im VW-Bus der Polizei, hinter dem ich direkt mit meinem Auto stand, durchzuführen. Das fand ich in Ordnung. Der Beamte hat sich dann noch für das Verhalten seiner Kollegin entschuldigt, damit war für mich auch wieder gut...
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