Der Gesamtfederweg des Federbeins wird nur durch zwei Faktoren bestimmt:
Die Dämpferlänge und Anzahl und Stärke der Windungen der Feder. Wobei ein ordentlich konstruiertes Federbein einen Anschlag hat, bevor die Windungen der Feder auf Block gehen.
Der tatsächlich nutzbare Positivfederweg ergibt sich aus Gesamtfederweg minus Negativfederweg. Hier spielen noch die Federrate sowie Gewicht der Maschine plus Passagier und Gepäck eine Rolle. Je größer die Zuladung und/oder je kleiner die Federrate, umso größer ist der Negativfederweg - die Feder wird also bereits im Stand um einen gewissen Faktor zusammengedrückt. Spannt man die Feder vor, reduziert man den Negativfederweg wieder - der sollte bei etwa 25 - 30% des Gesamtfederwegs liegen, um genug Reserven zum Ausfedern beim Überfahren von Bodenwellen und Schlaglöchern zu besitzen und so das Rad am Boden zu halten.
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