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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.03.2011
Ort: Bielefeld
Beiträge: 2
Baujahr: 1993
Kilometer: 38000
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Hallo zusammen,
da mir hier ja schonmal geholfen wurde, kommt direkt der zweite Versuch. Ich war heute beim TÜV und es gab keinen Stempel, weil die Hupe nicht ging und die Gabelösimmeringe undicht sind. Jetzt meine Fragen (Bitte so antworten, das ich Technikdepp das auch verstehe, am liebsten mit Bild): 1. Wo sitzt die Sicherung für die Hupe? (Ich hoffe nämlich, das nur die hin ist) 2. Wenn es nicht die Sicherung ist, wie finde ich dann die Ursache? 3. Das Wechseln der Simmerringe erfordert, wie ich hier schon gelesen habe, wohl Spezialwerkzeug. Gibt's für diese Arbeit hier irgendwo eine narrensichere Anleitung, am Besten auch mit Bildern? Vielen Dank schonmal vorab! Gruß Fred |
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#2 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2010
Ort: 83527 Haag
Alter: 26
Beiträge: 4.738
Baujahr: 1989
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Die GS hat nur eine Sicherung für alles, also wird die es nicht sein, füll doch mal aus wo du her kommst, vielleicht ist ja einer in deiner Nähe, der zufällig so ein Spezialwerkzeug da hat.
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Das GS Wikipedia mit vielen Anleitungen und Bildern. -> www.gs-500.info Hebamme und Entwicklungshelfer geiler Moppeds |
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#3 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 16.08.2006
Ort: Schifferstadt/Pfalz
Alter: 63
Beiträge: 10.719
Baujahr: 1995
Kilometer: 66666
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1. Möglicherweise ist nur ein Kabelschuh an der Hupe abgerutscht, irgendwas veroxidiert oder ein Kabel gerissen. Könnte auch der Hupenschalter eine Macke haben. Alles nichts gravierendes. Muss man sich nur durcharbeiten.
2. Das Wechseln der Gabelsimmerringe ist auch kein Hexenwerk. Das Spezialwerkzeug kann man auch relativ einfach selber herstellen. Das jetzt alles Schritt für Schritt zu erklären, sprengt etwas meine Schreiblust. Ich versuchs trotzdem mal aber ohne Gewähr. Einige Schritte kann man auch in anderer Reihenfolge machen. Zunächst sollte man einen beleuchteten Arbeitsplatz haben, an dem man die Sachen auch liegen lassen kann. Also im Freien würde ich das nicht machen. Eine Tiefgarage ist auch nicht optimal. Das passende Werkzeug wird vorausgesetzt. Das Motorrad auf den Hauptständer stellen. Die Achsmutter vorne lösen, die Verschlussstopfen, sofern sie verstellbar sind, auf die geringste Vorspannung einstellen, dann die Stopfen lösen, so dass man sie leicht drehen kann (bekommt man ausgebaut nicht fest eingespannt und bricht sich einen beim Lösen ab). Das Motorrad vorne unter dem Motorblock unterbauen, dass es auch ohne Vorderrad stabil steht (Kiste o.ä.). Oder man hängt es an die Decke. Kommt auf den Lenker an, ob man die Stopfen gleich abschrauben kann oder nicht. Wenn es geht sollte man diese gleich abschrauben. Man kann die Rohre nur schwer festhalten oder einspannen. Notfalls kann man den Lenker lösen. Jetzt kann man das Vorderrad, die vordere Radabdeckung usw. ausbauen. Den Vorderradbremssattel muss man zum Ausbauen des Rades losschrauben. Damit der Schlauch nicht auf Zug belastet wird, bindet man den Bremssattel mit einem Stück Draht irgendwo (Lenker o.ä.) fest. Wenn alles abgebaut ist, kann man die Klemmbefestigungen der Gabelbrücken lösen und die Standrohre aus den Gabelbrücken ziehen. Möglich, dass man die Klemmungen etwas aufhebeln muss. Wichtig ist, dass die Standrohre an ihren Gleit- und Dichtflächen nicht beschädigt werden. Hat man die Gabelholme ausgebaut, muss man diese dann zerlegen. Zuerst den Verschlussstopfen ganz herausschrauben. Achtung der steht unter Federdruck der Gabelfeder. Am besten hält man mit einer passenden Nuss von oben beim Drehen gegen. Ein Ringschlüssel geht auch. Das geht am einfachsten, wenn das Standrohr noch in einer Gabelbrücke geklemmt ist. Ansonsten muss man irgendeine sichere Methode um Einspannen finden. Danach kann man die Gabelfeder herausziehen. Vorher ausreichend Lappen und eine Ölwanne richten. Das Gabelöl versaut sonst alles. Die Federn kann man an Drähten über die Ölwanne hängen und abtropfen lassen. Nun die Staubschutzkappen abnehmen. Darunter ist ein Federring, der den Simmerring hält. Den kann man auch schon entfernen. Vorsichtig mit einem Schraubendreher aus der Nut hebeln, auf die Standrohre aufpassen! Das Gebelöl muss man auch noch auslaufen lassen. Das Standrohr ganz in das Tauchrohr schieben und über der Ölwanne das Öl auskippen. Das Standrohr dabei herausziehen, damit möglichst viel von dem Öl auslaufen kann. Jetzt braucht man das Spezialwerkzeug und einen Inbusschlüssel für die Befestigungsschaube des Dämpfereinsatzes. Wenn man den Dämpfereinsatz losgeschraubt hat, dazu innen mit dem Spezialwerkzeug gegenhalten und die Inbusschraube entfernen, kann man das Standrohr aus dem Tauchrohr ziehen. Dabei zieht man auch gleich den Simmerring mit heraus. Mit einem beherzten Ruck geht das. Der Gabelholm ist nun zerlegt. Alles reinigen und auf Verschleiß kontrollieren. Was getauscht werden muss ersetzen. Danach kann man alles wieder zusammenbauen. Der Simmerring wird erst eingebaut, wenn das Standrohr bereits wieder im Tauchrohr steckt. Der Simmerring wird von oben über das Standrohr geschoben. Daher alles sehr gut reinigen und gut schmieren. Anschließend wird der Simmerring in seinen Sitz eingetrieben. Das kann man mit einem passenden Rohr, einem Simmerringeintreiber oder einem Holzkeil machen. Um den neunen Simmerring zu schonen, kann man den alten als Puffer drüberlegen. Danach alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen, Gabelöl auffüllen, auf die Füllhöhe achten... Die Verschlussstopfen baut man am besten erst ein, wenn die Holme wieder in den Gabelbrücken geklemmt sind. So, das müsste es gewesen sein. Ich hoffe ich habe nichts vergessen. http://www.gs-500.info/index.php?tit..._selbstgemacht
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![]() Man sollte es so oder so nicht übertreiben. |
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#4 |
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Benutzer
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 73
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Multimeter / Spannungsmesser auf Gleichstrom einstellen, Stecker von der Hupe abziehen und Spannung zwischen + und - Messen.
Sollte zwischen 10,5 und 14,5 Volt betragen wenn Du auf den Hupenknopf drückst. Falls Spannung anliegt, ist die Hupe kaputt. Falls nicht suche in folgender Reihenfolge: Sicherung -> Hupentaster -> Leitungen auf Durchgang / Widerstand messen. Geht mit Multimeter (Messbereich Ohm) oder einem akustischen / optischen Durchgangsprüfer. Evtl. sind auch Kontakte korrodiert. WD40 hilft da weiter.
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Kronreif & Trunkenpolz, Mattighofen |
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#5 |
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Super-Moderator
Registriert seit: 09.06.2006
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Baujahr: 1992
Kilometer: 68000
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Bevor man alles misst, kann man einfach mal den Schalter überbrücken. Der gibt gern mal seinen Geist auf.
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m² __________________________________________________ ____ Entdrosseln - die FAQ (ins PDF schauen) FAQ - immer einen Blick wert |
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#7 |
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Benutzer
Registriert seit: 27.02.2011
Beiträge: 73
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Ach so und da kann man keine Spannung messen.
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